Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Mittels Responsive Design und weiteren Template-Optimierungsmaßnahmen bestehende Potenziale deutlich besser nutzen

Erfolgreiche E-Mail-Kampagnen beruhen auf diversen Dingen, die man als Werbetreibender beachten muss. Da man nicht als einziger um die Gunst der Leser buhlt, sondern stets gegen Konkurrenz im Posteingang zu kämpfen hat, ist es besonders wichtig einige technische Aspekte nicht zu unterschätzen und ordentlich umzusetzen. Doch allzu oft kommt es vor, dass wesentliche Komponenten für den Erfolg der eigenen Werbekampagne nicht berücksichtigt werden. Und dies bedeutet schlicht einen Wettbewerbsnachteil für alle, die hier noch im Dornröschenschlaf oder eben im Tal der Ahnungslosen verweilen.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, dass Werbetreibende bei ihren Mail-Kampagnen quasi stets dieselben Fehler immer und immer wieder machen und am Ende den Werbekanal als „schlecht“, „bringt nichts“ abstempeln. Keinem Kanal passiert dies so oft wie dem E-Mail-Marketing und in keinem wird noch so oft nach dem Gießkannenprinzip gehandelt wie hier. Statt dem Fehler/Problem aber auf den Grund zu gehen, wird meist einfach noch mehr verschickt (um doch noch irgendwie „Response“ zu bekommen) und/oder immer günstigere Reichweiten gebucht. Ein Teufelskreis, da am Ende das Ergebnis meist stetig schlechter wird.

Statt jedoch einfach immer mehr oben drauf zu schütten, sollte man das bestehende Potenzial erst mal vollends ausschöpfen! Dies jedoch tun die wenigsten, teils mangels Wissens, teils mangels Überzeugung oder aufgrund von Angst. Aber das muss so nicht sein!

Folgender Erfahrungsbericht soll Ihnen helfen, die richtigen Entscheidungen bei Ihrer Kampagnenplanung zu treffen:
Die meisten E-Mailings haben keinerlei technische Optimierung, teilweise bestehen diese nur aus Grafiken oder simpelsten Grafik- & Textkombinationen. Die Auswirkung könnte fataler nicht sein, denn locker 50%+ der Empfänger sieht diese E-Mailings erst gar nicht (schlechte Templatetechnik = erhöhte SPAM-Box- oder gar Full-Block-Wahrscheinlichkeit) oder nur fehlerhaft/ohne Bilder und damit ohne für ihn sichtbare Inhalte. Ihre Botschaft verpufft! Die anderen 50% sehen das Mailing, aber je nach Nutzer verpufft auch hier die Kampagnenaussage mangels Designanpassung an das Endgerät des Lesers (die Anzahl verschiedener Devices und deren möglicher Screenauflösungen ist quasi nahezu unüberschaubar geworden. Zudem stellt Touchsteuerung mittlerweile völlig andere Anforderungen an ein Mailing).

Das Fazit dieser groben Schnellbetrachtung ist denke ich allen klar: Werbetreibende lassen enorme Mengen an Potential einfach liegen.
Es werden im E-Mail-Marketing stetig Millionen Menschen angeschrieben, von denen nur ein Bruchteil die Werbemail überhaupt wahrnimmt/beachtet oder beachten kann. 2014 wird die gezielte und nachhaltige Mailing-Optimierung – für eine universelle Lesbarkeit Ihrer Werbebotschaft – endgültig von der Kür zur Pflicht!

Exkurs: Ein weiterer und sehr schwerwiegender Fehler, den meist Unternehmen begehen, die schon etwas weiter mit Ihren Kenntnisse im E-Mail-Marketing sind – und durchaus E-Mails optimieren/technisch „bauen“ – ist, dass sie diese Mailings von normalen Web-Programmierern umsetzen lassen. Nach dem Motto: „Du hast unsere Webseite gebaut, dann kannst Du doch auch sicher ein Mail-Template bauen“. Ansatz grundsätzlich logisch, Ergebnis aber leider oft grausam.

Ein guter Template-Ersteller ist soweit weg von einem Standardprogrammierer wie ein Steinhauer von einem Maler – beides Künstler, aber dennoch stark verschieden aufgestellt in ihren jeweiligen Kernkompetenzen.

Ein Template-Ersteller muss umfassende Aspekte berücksichtigen und neben allgemeiner HTML & Co. Kenntnis, viel Kenntnis über E-Mail-Clients, ISP/ESP Provider-Richtlinien und andere Mail-spezifische Elemente besitzen. Dies muss zudem auch Hand in Hand mit dem Designer eines Mailings geschehen, da auch hier viele Fallstricke vorhanden sind und somit relevant für den Kampagnenerfolg sind. Beachtet man diese Aspekte nicht, landet solch ein Template wegen grundlegender technischer Fehler schnell als Spam im Junk-Ordner der Empfänger (und im Durchschnitt sind es von 1.000 E-Mails, die im Spamordner landen, weniger als zwei E-Mails, also 0,17%, die von den Empfängen aktiv zurückgeholt werden). Laut einer Untersuchung von Return Path liegt es in gut 17% der Fälle, in denen E-Mails nicht in den Posteingang gingen, rein an den Inhalten, die zur Filterung führen.

Kernaussage

Kernaussage

Kommen wir Kernaussage dieses Beitrags:
Man könnte jetzt über dutzende technische Raffinessen, Probleme und Herausforderungen schreiben, aber dies würde den Rahmen eines Artikels sprengen und gehört eher in ein eigenes Buch zum Thema und somit nicht hier her. Daher möchte ich mich in diesem Beitrag auf zwei Themen kurz und prägnant konzentrieren, die sehr wesentlich den Kampagnenerfolg eines jeden Mailings beeinflussen: Mail-Grafiken und Responsive Design.
Wenn Sie allein diese zwei Aspekte zukünftig in Ihrer Planung berücksichtigen, haben Sie eine starke Hebelwirkung zur Hand, um aus Ihren bestehenden Reichweiten deutlich mehr rauszuholen. Und wir reden hier nicht über zwei, drei Prozentpunkte im Endergebnis, sondern eher über 50% und mehr Sichtbarkeit für Ihr Mailing!

Mail-Grafiken: Moderne E-Mail-Clients blenden Grafiken in E-Mails automatisch aus, was darin resultiert, dass das akribisch erstellte und gut durchdachte Layout der Kampagne schlichtweg völlig untergeht. Demnach sehen laut einer zurückliegenden Studie der US-amerikanischen CRM-Agentur Merkle Inc. nur etwa 48% der Empfänger automatisch die Bilder in der E-Mail (und dieser Prozentsatz geht derzeit eher nach unten als nach oben). Trifft man nun also keine Vorkehrungen, riskiert man, dass rund die Hälfte der Rezipienten eine schlimmstenfalls leere bzw. weiße E-Mail erhält und diese dadurch völlig ignoriert (oder noch viel schlimmer, diese als SPAM markiert und Sie zukünftig keine Inbox-Zustellung bei diesem Leser haben). E-Mail-Empfänger entscheiden (nachdem im ersten Schritt Absendername und Betreff als interessant empfunden wurden) binnen weniger Sekunden, ob sie sich mit der Mail weiter befassen oder nicht. In einer überwiegenden Anzahl der Fälle, führt ergo das auf den ersten Blick „inhaltslose“ Template zum unweigerlichen Löschen der E-Mail.

Dazu kommt dann noch der Fakt bezüglich der deviceseitigen Darstellungsschwierigkeiten: Wie beispielsweise die aktuelle Studie des Lab E-Mail 360° des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) besagt, laut der rund 32% der mobilen Nutzer sowohl die unbefriedigende Darstellung, als auch schlechte Lesbarkeit von E-Mails auf dem Mobiltelefon bemängeln, kommen hier dann quasi im Schluss zwei Fehlerfaktoren zusammen: Ein generell technisch nicht gut aufbereitetes Template (kein Fallback etc.) & kein Responsive Design.

Bereits kleine Fehler können große und nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf den Erfolg oder auch Misserfolg einer E-Mail-Kampagne und den langfristigen Kundendialog haben.

Nun gibt es für dieses Problem mehrere Lösungsansätze:
Entweder man verzichtet weitestgehend auf Bilder und setzt sie nur an den Stellen ein, an denen deren Wegfall durch Ausblenden keinen gravierenden Einfluss auf die Wirkung der Kampagne hat oder – was die elegantere Lösung darstellt – man richtet die E-Mail technisch so aus, dass sie trotz ausgeschalteter Bilder das Layout beibehält und alle nötigen Informationen beinhaltet. Um das zu erreichen, gilt es ausgiebig von Alternativtexten und Hintergrundfarben Gebrauch zu machen.

Je nach Zeit und Arbeit, die man bereit ist in die Erstellung zu investieren, kann man – vorausgesetzt die einzelnen Bilder sind entsprechend zugeschnitten – das gesamte Layout grob nachzeichnen, so dass zwischen der bilderlosen Version und der Version mit geladenen Bildern kaum ein Unterschied besteht. Man könnte es sogar auf die Spitze treiben und vollständig auf Bilder verzichten, indem man alle Design-Elemente mithilfe von Stylesheets realisiert.
Der Vorteil einer technisch optimal umgesetzten E-Mail liegt klar auf der Hand – in den ersten vier bis fünf Sekunden, die ein Empfänger durchschnittlich mit dem „Scannen“ einer E-Mail im Postfach verbringt, kann man gezielt auf seine Kampagne aufmerksam machen und das Interesse wecken, während die möglicherweise nicht so gut umgesetzten Konkurrenz-E-Mails verblassen.

Ebenfalls nicht unwichtig am technischen Aspekt ist der Wandel innerhalb des Leseverhaltens der Empfänger. Mit dem Aufkommen von Smartphones und Tablets steigt die Zahl der Empfänger, die E-Mails überwiegend auf mobilen Endgeräten öffnen. Laut einer aktuellen Studie des führenden Unternehmens im Bereich E-Mail-Intelligence – Return Path – werden E-Mails inzwischen von rund 40% der Empfänger auf Smartphone oder Tablet geöffnet – Tendenz stark steigend (in Einzelfällen haben wir bei Kundenkampagnen bereits schon bis zu 80% gemessen). Nun ist es natürlich auch von der Zusammenstellung der Empfängerliste abhängig, inwiefern mobile Endgeräte berücksichtigt werden sollten. Bei einer älteren Zielgruppe dürfte der Prozentsatz geringer liegen als bei einer jüngeren Zielgruppe – der Werbetreibende muss also auf Basis von Analysen der Verteilerlisten entscheiden, ob sich die Investition in mobil-optimierte Kampagnen für ihn rechnet oder nicht. Generell ist es aber ratsam zusätzliche Ressourcen bereit zu halten. Auch hier können Sie sich relativ einfach weitere Reichweitenpotenziale erschließen.

Mobil-optimierte Kampagnen verbessern nicht nur Öffnungs- und Klickraten, sondern auch die Conversion – vorausgesetzt, die Landingpage ist ebenfalls für mobile Endgeräte optimiert, respektive lädt direkt zum Download der (dem Smartphone des Nutzers entsprechenden) App ein. Die technische Umsetzung erweist sich adhoc jedoch meist als aufwändig, da neben dem klassischen Klienten PC mit bekannter Auflösung weitere Geräte mit teilweise unbekannter Auflösung berücksichtigt werden müssen. Eine gängige Umsetzung ist das Responsive Design. Responsive E-Mails passen sich automatisch an die gegebene Auflösung des Endgerätes an und bieten dem Werbetreibenden die Möglichkeit seinem Leser die E-Mail lesefreundlich zu servieren.
Geht man noch einen Schritt weiter, kann man dank Responsive Design sogar den Inhalt der Kampagne bis zu einem gewissen Grad beeinflussen. Ein Fallbeispiel bietet eine Kampagne, bei der der Werbetreibende bspw. Smartphones an die Empfänger(innen) bringen möchte. Hier sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass ein Empfänger, der die E-Mail auf einem Smartphone öffnet, mit höherer Wahrscheinlich nicht zwingend ein Smartphone benötigt. Verschenktes Potenzial, würden die einen jetzt sagen. Doch mit einem responsiven Design, das je nach Auflösung Inhaltsblöcke ein- oder ausblenden kann, lässt sich auch aus einem Smartphone-Besitzer noch Potenzial schöpfen – denn statt des Smartphone-Deals könnte man als Alternative ein Tablet-Angebot einblenden, als auch auf das individuelle Endgerät eingehen und beispielswiese eine neuere Version von diesem anbieten. Dynamische HTML Inhalte (oder die Köningsklasse Realtime-Mail-Marketing) ist hier das Zauberwort und sicher einer der Trends in 2014.

„Die meisten Menschen nutzen Online-Medien heute, indem sie blitzschnell Inhalte scannen. Je besser es Ihnen gelingt, spontan Interesse zu wecken, desto erfolgreicher sind Ihre Kampagnen.“, so schrieb auch Dr. Torsten Schwarz erst Anfang dieses Jahres in einem Artikel. Und besser könnte ich es an dieser Stelle auch nicht zusammenfassen. Letzten Endes irgendwo auch immer auf den uralten (#funny ;)) Spruch und nebenbei natürlich Titel einer „Onliner-Bibel“, „Don´t make me think!“ zurückzuführen.

Fazit

Fazit

Fazit: Man kann im technischen Bereich einer E-Mail einige Probleme lösen, die andernfalls katastrophalen Einfluss auf den Erfolg der Kampagne nehmen können. Fallback-Designs und responsive E-Mails sind gute Maßnahmen, um Klickraten zu erhöhen – doch gleichzeitig sollte man sich darüber im Klaren sein, dass jede Maßnahme eines voraussetzt: technisch einwandfrei umgesetzte Programmierung. Browser wie Chrome, Firefox und Opera mögen kleinere Programmierfehler auf Webseiten verzeihen – E-Mail Clients sind jedoch erbarmungslos und jeder kleine Fehler im Quellcode kann zu ungeahnten Problemen führen. Daher gilt – auch bei aller technischen Finesse – eines bei der Erstellung einer Kampagne: Testen, testen und noch mal testen – nicht nur in Bezug auf optimale Zustellung und Wirkung, sondern auch in Bezug auf die vor allem fehlerfreie Darstellung.

Das Potenzial das Sie sich hierdurch für Ihre Mailings in den bestehenden Reichweiten erschließen können ist enorm! 2014 wird ein spannendes und umsatzstarkes Jahr für alle, die sich diesen Themen annehmen. 

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Studien und Trends, , , , , , , ,

Onlinehändler wollen verstärkt in E-Mail-Marketing investieren

Kleiner Infohappen: E-Mail-Werbung gehört zu denjenigen Instrumenten der Online-Werbung, in die die meisten Onlinehändler verstärkt investieren möchten und die sie als effizient bezeichnen. Das geht aus einer aktuellen Werbestudie des bvh – Bundesverbandes des deutschen Versandhandels und des Unternehmens Trusted Shops hervor.

P.s.: Als am effizientesten werden im Offline-Marketing der Katalog ( 49 % hohe Response und hohe Wiederkäuferrate) und das Adressierte Direct-Mailing ( 48 % hohe Response und hohe Wiederkäuferrate) bewertet.

Beste Grüße aus der Ruhrstadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , ,

Aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Im Zuge meiner Arbeit muss ich mich stetig mit aktuellen Studien/Erhebungen und Fachbeiträgen auseinandersetzen. Hier ein paar aktuelle Zeilen rund um das Thema E-Mail-Marketing, kurz gefasst und mit Fakten angereichert.

Wichtige und aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten:

• 52% der Verbraucher bevorzugen den Kanal E-Mail um mit Marken zu kommunizieren.
Ein Fünftel der deutschen Verbraucher sind der Meinung, dass sich Markentreue auszahlt.
(Epsilon Studie 2013)

• 80% der Empfänger löschen einen Newsletter, wenn er auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt wird – 30% klicken auf den Abmeldelink.
(BlueHornet 2013)

• 67% der befragten Marketer halten E-Mail Marketing für den effektivten Kanal im digitalen Marketing.
(CMO Council survey 2012)

• 81% der Befragten bevorzugen laut einer aktuellen Umfrage individualisierte Newsletter-Inhalte. 51% aller Befragten seien zudem damit einverstanden, dass Unternehmen Informationen über ihr Klick- und Nutzungsverhalten erheben und zur Individualisierung nutzen.
(promio.net Studie 2013)

• 80% der erfolgreichsten Kampagnen setzt auf prominente Call to Action-Elemente und Fake Player statt auf schicke Designs
(Fachverlag O’Reilly 2013)

• 56% der Unternehmen planen die Nutzung von E-Mail-Marketing im Jahr 2013 auszuweiten. Weiterhin wachsen E-Mail-Marketing Budgets jährlich um 10 Prozent.
(T3N 2013)

• Die Zahl der täglich von Unternehmen verschickten Mails wird bis 2016 auf rund 144 Milliarden steigen.
Die Anzahl der privat verschickten Mails ist hingegen rückläufig.
(The Radicati Group 2012)

• 66,5% der Bevölkerung in Deutschlnad im Alter von über 15 Jahren nutzen einen Webmail-Dienst
(ComScore 2012)

E-Mail-Marketing, effektiv und verkaufsstark:
In der letzten Forrester-Studie, in der 77.000 Online-Transaktionen untersucht worden, ist im Ergebnis die hohe Effektivität von Werbemails beim Abverkauf unterstrichen worden: „For repeat shoppers, e-mail is the most effective sales influencer: Nearly a third of purchases from repeat customers initiated with an e-mail. As such, businesses should up their efforts to collect e-mail addresses, and tailor their e-mail marketing messages to each recipients‘ device and prior purchase behavior.“
Den Ergebnissen zufolge ist der Kauf (bezogen auf die Customer Journey von Bestandskunden) bei fast jedem dritten Sale per E-Mail initiiert gewesen. Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch bereits die Vorjahresstudie, was die starke Aussagekraft diesel neusten Studie nocheimal bestätigt.

Um somit keine falschen Budget Entscheidungen zu treffen, ist eine ganzheitliche Betrachtung des E-Mail-Marketing bzw. eine wirklich gutes Customer Journey Tracking, für jedes Unternehmen enorm wichtig. Aus eigener Agenturenerfahrung herraus kann ich sagen, dass ein komplette/korrekte Betrachtung viel zu selten der Fall ist. Oft werden hier falsche Prioritäten in den Werbeausgaben mangels vollumfassender Betrachtung gefällt, denn Werbe-Mails entfalten eine nicht zu unterschätzende – messbare – nachgelagerte Wirkung. Und diese beeinflussen auch aktiv andere Werbekanäle und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Konversion nachhaltig. Was beispielsweise passiert, wenn E-Mail-Marketing unterbudgetiert wird, zeigt das Fallbeispiel „Anna Lyse“ sehr prägnant: http://bit.ly/15JlSEL (Fallbeispiel von unserem ehemaligen E-Mail-Marketing Mitarbeiter Rene Kulka).

Eine weitere aktuelle Untersuchung (http://bit.ly/vhjy2j) der Reisebranche durch intelliAd (Spezialist für Multichannel-Tracking) unterstreicht ebenfalls aktiv die Bedeutung von E-Mail-Marketing bei einer Customer Journey Auswertung. intelliAd betrachtete zum Vergleich verschiedener Marketing-Maßnahmen eine Kennziffer „Support“ – Klicks auf Werbemittel ohne direkten Kauf im Verhältnis zu solchen, die unmittelbar im Abschluss münden. Folgendes verlinkte Diagramm aus der intelliAds dmexco-Präsentation (http://bit.ly/132Ijo2) zeigt ein Ergebnisse einer solchen Analyse.

Schnellfazit:
E-Mail Marketing sollte somit stets in jeder Mediaplanung wieder zu finden sein und in jeder ROI-Auswertung eine ganzheitlich Betrachtung finden.

Die meisten unterschätzen die Wirkung und Wichtigkeit dieses Mediums und bewerten nur anhand direkt messbarer Erfolge. Diese Erfolge stellen jedoch offenkundig nur ein Teil des Gesamtbildes dar.

Richtig betrachtet und konsequent weiter gedacht, hat man mit diesem Werbekanal ein mächtiges Werkzeug für Merkumsatz und aktiver Kundenbindung in der Hand. :-)

Viele Grüße aus Essen,
Ihr Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , , , ,

E-Mail Marketing Grundlagen: Im Interview mit Andre Alpar & Jan-Philip Ziebold

Andre Alpar von OMReport.de hat ein Interview mit mir zum Thema E-Mail-Marketing geführt. Erschienen ist das Ganze in seinem Buch „Webselling: Das große Online Marketing Praxisbuch„. Der Text des Interviews sowie einiges mehr könnt Ihr somit im Buch nachlesen.

Hier das Ganze Interviews bei Youtube als Videocast.

P.s. Link zum Buch: http://amzn.to/14brIO6

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, E-Mail Marketing, , , , , ,

Checkliste für professionelle E-Mailings – So finden Sie die richtigen Partner für Ihre Kundenkommunikation

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Die Bedeutung von professionellen E-Mailings bzw. einer ganzheitlichen E-Mail-Marketing Strategie ist nach wie vor das A & O einer guten und nachhaltigen Endkundenkommunikation.
Immer mehr Unternehmen fangen an dies zu verstehen und bessern aktiv nach.

Bisher war der Status quo meist wie folgt vorzufinden:

Oft wird mit guten E-Mail-Marketing leider nur das Gestalten von „bunten Bildern“ verbunden; oder es werden normale Web-Entwickler hingesetzt, um daraus eine HTML-Seite zu bauen… beides kann man leider nur als nicht zielführend bezeichnen. Optisch sicher beides gut, aber leider in der Praxis nahezu immer völlig nutzlos und eher kontraproduktiv. Denn gutes E-Mail-Marketing ist das, was gerade nicht sichtbar ist: wie der Mail-Code im Hintergrund, das Versandsystem, die Domainreputation oder auch Versandzeit/-methode und Umfang/etc.

Der Glaube, dass eine Print- oder Display-Anzeige einfach „mal eben“ auf E-Mail umgeändert werden kann, ist FALSCH.
Auch, dass man dazu den IT’ler bitten kann, der einem auch den Web-Shop programmiert… ebenfalls FALSCH.
Mail-HTML-Gestaltung hat NICHTS mit E-Mail-Gestaltung zu tun. Natürlich gibt es Parallelen, aber da hört die Gemeinsamkeit schon wieder auf. Fatal ist leider, dass viele Unternehmen – mangels Wissen – hier viele Fehler machen, sich dann über schlechte Öffnungs- & Klickraten beklagen und das Medium Mailing völlig unterpriorisiert nebenbei laufen lassen. Dabei sind es auch oft nur banale Fehler, wie nicht angezeigte Bilder und Umlaute. Oder die E-Mails landen wegen einfacher HTML-Fehler im Spamordner, statt in der Inbox… Das HTML der E-Mail-Clients hat seine Tücken… denn was nützt einem der beste/schönste Bestellbutton, wenn er von Outlook nicht angezeigt wird? Und die klassischen Werbeagenturen sind hier selten eine Hilfe, den auch dort fehlt es massiv an Wissen zu den neuen Medien…Neben diesen eher technischen Fehlern & Wissenslücken, fehlt es natürlich auch oft einfach an der Erfahrung mit der Gestaltung responsestarker Kampagnen. Grundregeln der Betreffgestaltung werden ignoriert, das Text-Bild-Verhältnis ist unstimmig oder oft ist eine Mail nur ein großes Bild, die richtigen Bildpositionen oder die Farbpsychologie sind falsch,etc. Responseelemente werden sehr oft schlicht falsch entworfen oder sind technisch dann meist noch mangelhaft umgesetzt. etc. …

Wohin geht der Trend?

All die genannten Probleme sind gute Gründe für Unternehmen, E-Mail-Marketing Spezialagenturen zu beauftragen. Und genau das passiert derzeit. Das Medium bzw. der Werbekanal E-Mail Marketing wird endlich verstanden. Statt Inhouse-Lösungen umzusetzen, vertrauen sich immer mehr Unternehmen Agenturen an, die das Thema zum Tagesgeschäft gemacht haben. Dies auch zu Recht, der Wissensvorsprung ist enorm und intern selten schnell und nachhaltig für Unternehmen abzubilden. Selbst junge Start-Ups machen keinen Fehler offen für externe Hilfe zu sein.

Was ist zu beachten?

Man muss hier erst mal zwischen ZWEI externen Helfern unterscheiden. Zum einen gibt es den ESP (=E-Mail-Service-Provider), der vereinfach gesagt die technische Zustellung einer E-Mail übernimmt, sowie das dazu nötige Datenmaterial verwaltet und für das Marketing passend selektier- & auswertbar macht. Und zum anderen die oben erwähnten Agenturen, die diese Systeme dann korrekt bedienen und neben Markterfahrung und Marketingwissen auch eine gesunde Portion IT-Kenntnisse für z.B. die Template-Erstellung mitbringen. Denn ein Mailing ist nicht gleich ein Mailing.

Wie finde ich den richtigen ESP und die richtige Agentur?

Hier gibt es viele Wege, wie immer im Leben. Einen möchte ich heute empfehlen.

Unter marketing-boerse.de wurde heute über die Absolit Consulting eine aktualisierte Übersicht von spezialisierten E-Mail-Agenturen veröffentlicht. Wenn auch sicher nicht vollständig und vom Infogehalt eher bescheiden, dennoch mit die beste Liste, die man aktuell finden kann. Ebenfalls dort zu finden ist eine Übersicht der wichtigsten ESP Dienstleister für Newsletter-Versand-Software.

Checkliste

Checkliste

Hilfe bei der Auswahl, wer ist gut für mich?

Pauschal kann man das nicht sagen, da jeder ESP andere Schwerpunkte in seiner Versandsoftware abbildet. Auch die Agenturen haben unterschiedliche Erfahrungswerte, die wenigsten haben z.B. gute Template-Optimierer. Die Endscheidung ist somit sehr individuell, dennoch gibt es Keyfacts, an denen man sich orientieren sollte.

Hier somit meine persönliche Empfehlung für die Auswahl der richtigen Agentur und dazu passenden ESP Dienstleister. Vorweg sei noch gesagt, dass die Reihenfolge so lauten sollte: Erst die Agentur, dann der ESP. Denn letzteres ergibt sich auch oft aus der Empfehlung der Agentur. So arbeitet mein Unternehmen z.B. mit nahezu allen Anbietern zusammen, dennoch haben auch wir unsere persönlichen drei „Lieblinge„, die sich in der Praxis für die meisten als die beste Wahl herausgestellt haben.

Checkliste Agenturen-Auswahl:

  • Mindestens 5+ Jahre Markterfahrung (!)
  • Zusammenarbeit mit mindestens drei ESP Anbietern
  • Inhouse Template-Optimierer (keine normalen IT’ler!) (!)
  • Begriffe wie Trigger-Mails, Domainreputation, Inbox-Preview erzeugen keine „Was meinen Sie?“-Rückfragen  ;-)
  • Optimal Referenzkunden aus Ihrer Branche

Beachten Sie, dass die klassische Werbeagentur diesen Aufgaben meist nicht gewachsen ist. Die genannten Bereiche & Aufgaben sind Themen für spezialisierte E-Mail-Agenturen, denn die klassischen Agenturen geraten hier schnell ins Straucheln… Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Agenturen, die sich auf E-Mail-Marketing spezialisiert haben. Einige betreiben fast ausschließlich E-Mail-Marketing, andere haben dazu eine – wie auch mein Unternehmen – eigene Unit aufgebaut.

Checkliste ESP-Auswahl:

  • Mindestens 5+ Jahre Markterfahrung (!)
  • Sowohl feste als auch dynamische IPs für Ihre Versanddomain möglich
  • Zusammenarbeit/Schnittstellen zu Webshop- & Statistik-Systemen gegeben (z.B. Webtrekk) 
  • Professionelle Adressverwaltung (umfangreiche Selektions- & Auswertungsmöglichkeiten) (!)
  • Mindestens folgende Module: A/B-Test, Inbox-Preview, Transaktionsmails (!)
  • Optimal folgende Module: Mobile- & Social-Integrationen (SWYN), Gutschein/Coupon-System
  • Optimal folgende Zertifizierung: Return Path Certification & Certified Senders Alliance (!)
  • Optimal mehrere Verbandsmitgliedschaften (sichert u.a. gewisse Branchenstandards)
  • Internationale Erfahrung, als auch Kontakte zu ISPs (wichtig für die Zustellung)
  • Auch hier optimal Inhouse Template-Optimierer
  • Optimal Referenzkunden aus Ihrer Branche

Wenn Sie diese Checkliste als Ratgeber für Ihre Entscheidung bzgl. eines Dienstleisters zur Hand nehmen, ist der halbe Weg geschafft. Der Rest sind Ihre ganz persönlichen Vorlieben (Sie sollten sich natürlich auch auf persönlicher Ebene mit Ihrem Dienstleister verstehen). Ihr persönlicher Bedarf sowie die Nähe zu ihren potenziellen Dienstleistern spielt hier gewiss auch eine entscheidende Rolle.

Eine gute Agentur berät Sie zudem ausführlich & als Kunde meist auch kostenfrei, welcher ESP zu Ihnen passt.

Mit den besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , , , , , , , ,

Aktuelles Urteil zum Double Opt-In-Verfahren, jetzt mal Butter bei de Fische!

Rechtslage

Rechtslage

An sich wollten ich nichts schreiben zu dem oben genannten Thema, da das Urteil an sich abstrus ist. Aber nach dem sich die Blogs & Foren derzeit überschlagen mit PANIKMACHE zum Thema, konnte ich es mir dann doch nicht verkneifen… also:

Was ist passiert?
Das OLG München hat am 29.9.2012 ein Urteil (Az. 29 U 1682/12) gefällt, das sogenannte Double Opt-In-Verfahren (dient zur Verifikation einer Mailadresse, z.B. für eine Newsletteranmeldung, damit niemand ungewollt Mails/Werbung bekommt) ungültig/unzulässig sei.

Das erst kürzlich der Bundesgerichtshof als auch viele andere Gerichte (die Amts-, Land- und Oberlandesgerichte der einzelnen Bundesländer) komplett anders geurteilt haben, hat das OLG München einfach mal komplett ignoriert bzw. sich nicht mal mit auseinander gesetzt. Daher überschlagen sich aktuell auch die Artikel zum Thema und proklamieren das Ende des Double Opt-In Verfahrens.

So, und jetzt Butter bei de Fische: Ich sehe darin KEIN großes Problem.

Warum? Darum:
Es gab schon öfter mal Urteile in dieser Richtung (also gegen das DOI-Verfahren). Diese wurden aber alle vom BGH revidiert. Zudem – wenn man den BGH mal außen vor lässt – gibt es deutlich mehr rechtskräftige Urteile, die das DOI Verfahren zur Sicherstellung von § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG befürworten. Die Tendenz ist also klar Richtung DOI und nicht dagegen!
Dieses Urteil ist klar ein Ausreißer, der keinen Grund zur „Panikmache“ darstellt. Vielmehr ist das Double-Opt-In-Verfahren gerade geeignet, einen Missbrauch durch Spamming zu verhindern (so hat z.B. auch das Landgericht München im Urteil Az.: 31 T 14369/09 entschieden)… und so urteilten wie gesagt nun mal die meisten Gerichte, sprich das DOI-E-Mails kein Spamming, sondern vielmehr ein taugliches Instrument ist, um unerlaubte E-Mail-Werbung auszuschließen.

Für alle die dennoch verunsichert sind, schlage ich folgendes Vorgehen zur Beschleunigung des Klärungsprozess vor:
Einfach beim Bundesjustizministerium zum Empfang des Newsletters anmelden. Den das Bundesministerium nutzt (wie zudem auch ALLE anderen Bundesministerien + dem Bundeskanzleramt) auch das Double Opt-In Verfahren zur Sicherung der Anmeldung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG …  Eine Abmahnung hier von Ihnen gegenüber ein Bundesministerium, könnte dann sicher zur Klärung der Sach- und Rechtslage konstruktiv beitragen… ;-)

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

P.s. Weiterführende Artikel zum Thema, aber lassen Sie sich BITTE nicht in die Hysterie der Panikmacher reinziehen!:

Zum Onlinemarketing.de Artikel…
Zum Online-Marketing-Recht.de Artikel…
Zum Medien-Internet-und-Recht.de Artikel…
Zum eMailMarketingBlog.de Artikel…

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, opt-in, Rechtslage, , , ,

E-Mail Marketing: direkt, effizient, authentisch

Das E-Mail-Marketing – als Teilfassette des Onlinemarketing – ist in meinen Augen einer der spannendste Marketing-Kanäle dieser Zeit. In keinem anderen Bereich ist so viel Dynamik & Innovation zu spüren wie dort. Nirgends sonst lassen sich Streuverluste gezielter minimieren, Werbekosten effizienter planen und Ergebnisse transparenter messen.

In Europa werden bereits täglich allein über 2 Milliarden E-Mails an Privatpersonen verschickt (Spammails noch nicht eingerechnet!) und in Deutschland gibt es mit ca. 113 Mio. E-Mail-Postfächer mehr Adressen als Einwohner (Stand Ende 2011). Und das Potenzial ist bei weiten noch nicht ausgeschöpft. Immer genauere und selektivere E-Mail Kampagnen ermöglichen immer bessere Ergebnisse. Die Zeit des Gießkannen-Marketing geht definitiv vorbei, sprich Weg von der Push-Kommunikation, hin zur gezielten und aktiven Einbindung der Endverbraucher. Willkommen im Marketing des 21ten Jahrhunderts!

Dieser Direktmarketingkanal hat somit u.a. den unschlagbaren Vorteil, dass alles immer messbar ist, sprich man schneller, gezielter und effektiver werben kann. Detaillierter Echtzeit-Reports, adhoc Reaktionen auf Userverhalten, als auch verzahnte E-Mail Integrationen mit Social-Netzworks sind nur ein paar Stichwörter, die die Faszination dieses Marketingkanals aufzeigen.

Somit ergibt sich die spannende Chance einer Multikanal Strategie hieraus, die alle Bereiche einer modernen Kommunikation mit Ihren Endkunden ermöglicht.

Das alles lässt sich zudem einfacher als man adhoc denkt umsetzen. Auch stellt die oft benannte Opt-In (=Werbeeinverständnis) Problematik, sprich der Datenschutz (also das BDSG, welches 2008 via Novelle zuletzt massiv geändert wurde und final zum 01.09.2012 in kraft getreten ist) bei weiten nicht die Herausforderung dar, wie man oft in den Medien hört. Datenschutz verbunden mit guter kundenfreundlicher Werbung ist möglich und kein Schwert mit sieben Siegeln, das kann ich Ihnen versichern.

Das der Bereich des E-Mail-Marketings derzeit aktiv im kommen ist, zeigen auch aktuelle Studien. So hat einer der größten E-Mail Versender Epsilon erst kürzlich in seinem Benchmark Report die Auswertungen des vierten Quartals 2011 vorgelegt. Dort kann man gut ablesen, das die Öffnungs- und Klickraten in der EMEA-Region weiter zugelegt haben. Gerade durch immer mehr Mobilfunkgeräte, die wie das iPhone unproblematisch auch das Lesen & Bearbeiten von E-Mails ermöglichen, hilft diesem Trend aktiv weiter. „E-Mail“ gehört damit zu den meistgenutzten und zugleich meistunterschätzten Anwendungen des Internets.

Ob nun als Bestandteil der gezielten Neukundenakquise oder zur Kundenbindung mittels CRM, mit dem richtigen Know-how bietet Ihnen das E-Mail-Marketing eine optimale, moderne und transparente Ergänzung zu den bestehenden Werbemaßnahmen Ihres Unternehmens.

Zu Anfang wird man zwar oft mit vielen Fachtermini wie „Call to Action“-Mailings, Stand-Alone-Templates, Openrate, CPO, CTR, CPM, Trigger-Mails & Co. erschlagen, brauch hiervor aber an sich keine Angst haben. Mit dem richtigen Partner an der Seite, kann auch ein mittelständiges Unternehmen hier schnell den Einstieg finden und ist auch nicht dauerhaft auf rein externes Wissen angewiesen.

Fazit: Die E-Mail Marketing Kundenkommunikation kann richtig gemacht persönlicher, direkter und authentischer werde als jede andere Art des Kundenkontakts. Der Versand der richtigen Botschaft, zum richtigen Zeitpunkt, an die richtige Person, das ist gutes E-Mail Marketing! :-)

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , , , , ,

Kommunikation in „Motion“: Mobil Nutzung & E-Mail Revolution

Eine spannende und optisch schön aufbereitete Auswertung die auch unsere Erfahrungswege widerspiegelt:

Zum vergrößern anklicken!

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Mobile Marketing, , , , ,

BDSG-Novelle und die Auswirkungen auf das E-Mail-Marketing

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Seit der Novellierung des BDSG im September 2009 hat sich sehr viel im Direkt- & Dialogmarketing getan. Da die letzte Stufe der BDSG Novelle am 01.09.2012 greift, es viele anderweitig Gesetzesänderungen gehagelt hat und einige neue Urteile den oft genannten “Graubereiche” deutlicher beleuchten, lohnt mal wieder eine aktuelle Zusammenfassung (für die bisherigen Artikel hier klicken)

Die heutige Zusammenfassung hat allerdings den ausschließlichen Fokus auf das E-Mail-Marketing und was sich hier für Unternehmen ändern wird.

Wie bekannt läuft am 01.09.2012 die Übergangsfrist für Datenaltbestände aus (siehe auch § 47 BDSG bezüglich § 28 BDSG), die vor diesem Datum erhoben wurden. Ab dann, muss sämtliche Werbung auf Bestands- & Neudaten BDSG konform umgesetzt werden.

Zwar unterscheiden sich die neuen Paragrafen stark von den alten, aber die daraus oft erste Vermutung, dass sich nun auch für die E-Mail-Marketing-Branche viel ändern würde, ist komplett falsch. Primär betrifft das Thema nämlich die Post- und Telefonwerbung und die allgemeine Datenverarbeitung.

In der ab September dann komplett gültigen Gesetzgebung (§ 28 Abs. 3 S. 2 BDSG) wird an sich nur der Punkt relevant, das man ohne ein Opt-In (sprich Werbeeinverständnis) keinerlei Werbung versenden darf und zudem eine Opt-Out-Möglichkeit (Widerspruch-Möglichkeit) anbieten muss (§ 28 Abs. 4 S. 1 BDSG). Eine an sich sinnvolle und bereits von den meisten Unternehmen seit Jahren gelebte Praxis.

Das alles ist aber an sich auch nicht so neu wir man denkt, den schon jetzt und auch damals gilt/galt, dass eine Werbung via E-Mail wettbewerbs- und zivilrechtlich grundsätzlich eine vorhergegangene Einwilligung voraussetzt. Schon damals konnte man also unter Berufung auf den alten § 28 BDSG keine Werbung per E-Mail an Personen versenden, die nicht vorab eingewilligt hatten.

Aber, natürlich kommt das Thema durch die Novelle und dem Stichtag nochmal stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit und der Endverbraucher unterschiedet nicht so fein wie eventuell die Juristen. Es wird also auch im E-Mail Marketing mehr Nachfragen von Endverbrauchern geben und diese werden auch genauer nach Ihren Rechten schauen. Viele Unternehmer glauben leider nach wie vor, das man E-Mails kaufen darf, Daten einfach anschreiben kann und an sich auch kein explizites Opt-In benötigt. Durch die Novelle und die damit seit 2009 stetig erhöhte Aufmerksamkeit hat sich somit auch im E-Mail Marketing einiges getan. Angst muss aber niemand vor dem 01.09.2012 haben.

Ihre hoffe diese Kurzzusammenfassung hilft Ihnen beim Verstehen der BDSG Novelle weiter. Für tiefer auf das Thema eingehende Informationen bedienen Sie sich einfach bei den bisherigen Artikel hier auf meinem Blog: Hier klicken

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

P.s. Thema 2: Hier noch schnell ein Lese-Tipps zum Thema „Tell-a-friend“-Funktionen im E-Mail Marketing: RA Dr. Martin Schirmbacher analysiert das aktuelle Referenzurteil vom LG Berlin. http://www.online-marketing-recht.de/2012/06/lg-berlin-zu-tell-a-friend/

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Rechtslage, , , ,

Tell-a-Friend Funktion – Rechtlich bedenklich aber dennoch sauber nutzbar? Ja!

Rechtslage

Rechtslage

Die Freunde-Empfehlen / Tell-a-Friend Funktion via E-Mail ist ein beliebter Weg zur kostenfreien viralen Verbreitung von Inhalten. Meist verschickt der Anbieter dann eine E-Mail an dem von seinem Kunden angegebenen Dritten, so z.B. auch die Freunde-Einladungen bei Facebook, Xing, und vielen anderen…

Rechtlich war ja nie so ganz klar, ob man das nun so machen darf oder nicht, es war stets grau. Der Dritte der diese E-Mail dann bekommt, hatte schließlich kein Opt-In hierfür erteilt. Dass Tell-a-friend-E-Mails somit von der Rechtsprechung kritisch gesehen werden, ist bekannt.

In einem aktuellen Urteil vom Landgericht Berlin (Az. 16 O 551 /10) geht es nun ganz konkret um rechtliche Aspekte rund um die Tell-a-friend Funktion. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. , also kein leichter Gegner im Spiel und eine Beachtung wert. Dennoch ist das Ergebnis eine schöne Sache, da es in diesem Bereich nun mehr Klarheit verschafft hat.

Die die Richter machten recht kurzen Prozess und urteilen wie folgt:
„Werbung ist jedes Verhalten einer Person zu Gunsten eines eigenen oder fremden Unternehmens, das auf die Förderung des Absatzes oder des Bezugs von Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist…“

Erstes Fazit: Tell-a-friend-E-Mails sind nicht mehr grau, sie sind definitiv schwarz, also verboten.

Positives „ABER„:  
In der weiteren Begründung und den Details des Urteils zeigt das Gericht aber auch auf, dass es durchaus legale Wege der Ausgestaltung dieser Funktion geben kann. Erstmal hat ein Gericht damit ein Tell-a-friend Vorgehen indirekt als „legitim“ freigegeben.

Ein Resümee daraus ergibt: Wenn man folgende Punkte berücksichtigt, ist eine Tell-a-Friend Funktion somit zulässig:
– Nur mit Hyperlinks der Form »mailto:« arbeitet
– Keine Versendung über eigene ESP Systeme
– Keine Empfänger- oder Absender-Adresse vorgeben
– Kein Auftreten seitens des Unternehmens
– Nur Betreff und Mailtext vorgeben

Auf diese Art kann ein Unternehmen sich absichern und zugleich genug Einfluss auf die Betreffzeile und den werbenden Text nehmen, indem es die werbende Nachricht für den Kunden vor-formuliert. Dieses vorgehen ist legitim und ziel-führend.

Kleiner Nachteil: »mailto:«-Hyperlinks funktionieren nicht immer.
Bei den gängigen Programmen wie Outlook oder Thunderbird geht jedoch alles problemlos. Auch die meisten Webmailer wie GMX oder auch Googlemail unterstützen diese Funktion mittlerweile. Somit sollte der Streuverlust marginal ausfallen.

Das Urteil bestätigt auch die bisherige Vorgehensweise, wie ich sie meinen Kunden bisher geraten habe, bspw. wie bei Kundenprojekten Teufel Audio-Pairs umgesetzt.

Unser Tipp lautet somit ganz klar:
Der werbliche Nutzen ist nicht zu verachten. Daher aktiv und mehr Tell-a-Friend Funktion platzieren und in den normalen Newsletter integrieren. Rechtlich ist das Thema nun geklärt und man hat eine klare Orientierungshilfe, die hierbei einen recht klar definierten Rahmen vorgibt. Nutzen Sie diese Chance für mehr Umsatz! :-)

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Rechtslage, , , ,

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com

Archive

Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com

Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

Kontakt

Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

Facebook-Partnerseiten:

Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com