Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

Über diesen Blog

Jan-Philip Ziebold

Jan-Philip Ziebold

Viele fragen mich oft, ob dieser Blog von meiner Firma ist und/oder warum dieser nicht “professionell” gestaltet ist, keine Anzeigen enthält /etc… halt alles was ich auch Kunden predige aus Marketer-Sicht ;-)

Die Antwort ist erschreckend simpel: Es ist mein rein privater Blog auf dem ich schlicht gern unbeeinflusst einfach Fachwissen, Links und andere spannende Themen mit Interessenten teilen möchte. Es ist daher ganz bewusst kein Firmenblog und simpel in Optik und Aufbau gehalten.

Es dient nur einem Zweck: Wissen das ich persönlich spannende finde zu teilen mit denen, die es lesen möchten. 

Weiterhin kommt oft die Frage, warum der Direktmarketing Blog die Domain adressaten.wordpress.com hat. Nun, auch hier ist die Antwort wieder sehr simpel: Direktmarketing beruht auf Daten, meist auf personenbezogenen soziodemografischen Benutzerprofilen, aber den meisten sagt “Adressdaten” einfacher mehr ;-) Es war somit eine einfache pragmatische Entscheidung ohne den Anspruch auf kreative Namensgebung. Zudem ist WordPress sehr gut bei Google präsent, was auch diesen privaten Blog positiv beeinflusst im Ranking. Und da es wie erwähnt mein privater Blog ist, nutze ich eben komplett gewollt nicht die Mittel meiner Firma zur Professionalisierung. Weiterhin gefällt mir persönlich der Touch des privaten Blogs irgendwie. Nicht mehr und nicht weniger steckt dahinter. Nennt mich nostalgisch oder wie auch immer, mir gefällt es genau so wie es ist. Mein Anspruch ist einfach, ohne Druck, Redaktionsplan, Werbekunden ohne Beeinflussung Dritter, dann das zu schreiben was ich schreiben möchte :-)

In diesem Sinne, auf ein bald gutes neues Jahr mit weiteren sicher spanenden Artikeln hier :-)

Es grüßt, Euer Jan-Philip Ziebold

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E-Mail bleibt Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1 – Eine Schnellzusammenfassung

Damit Unternehmen selbst, oder gemeinsam mit Ihrer Agentur, auch stets die richtigen Entscheidungen bei der Budget-Verteilung im Online-Mix treffen – und im speziellen bei der Mediaplanung des Kanals EMM (=E-Mail-Marketing) – ist es immer gut zu wissen, wo Trends hingehen (beispielsweise hinsichtlich Betreffzeilen, Landingpages, EMM-Technologien, etc.). Daher haben wir für Euch ein paar aktuelle EMM Infohappen als Schnellzusammenfassung zusammengetragen:

Generell kann man sagen: Trendkanäle wie Social Media und Mobile Marketing hin oder her, der effizienteste Kommunikationskanal ist immer noch das klassische E-Mailling :-) Okay, was soll ich nach dieser Überschrift hier auch auch anderes schreiben? ;-) Aber neben dem Fakt, dass es gut klingt, zeigen viele unterschiedliche Studien, Sachfakten und eigene Erfahrungswerte mit vielen Kundenkampangen ein klares Bild: E-Mail ist im Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1.

Einer frische Studie von McKinsey zufolge ist EMM der “KundenanspracheUmsatz-Booster Nummer 1″. Denn über das klassische Instrument generieren Unternehmen vierzigmal so viele Kunden, wie beispielsweise über Facebook und Twitter zusammen. Kein Wunder also, dass der durchschnittliche Einkaufswert deshalb laut der Studie hier um 17% höher liegt, wenn er via EMM avisiert wurde.

Studie

Studie

Der aktuelle Report „2014 CMO Insights Survey“ (Quelle: Accenture Interactive) über zukünftige Herausforderungen und Effektivität aktueller Werbemedien, der sich aus einer Umfrage unter 600 Marketing-Führungskräften aus elf Ländern speist, stützt aktiv die Argumentation der Periodisierung des Kanals EMM. Im Rahmen dieser Umfrage bestätigten über die Hälfte (58%) der CMOs, dass E-Mail-Marketing für ihr Unternehmen nachhaltig wirkt. Man beachte, dass dem vor zwei Jahren noch lange nicht so war (damals 44%). Kein anderer Kanal punktete zuletzt so stark in so kurzer Zeit (+14 Prozentpunkte!). Nur den persönlichen Kontakt am Point-of-Sale, Branded Content und Print-Werbung schätzen Experten derzeit noch als effektiver ein.

Viele weitere Studien aus 2014, wie der “HubSpot Report – Science of Email 2014” , “EMail Marketing Vendors Q3/2014“, etc. oder der Fachbeitrag von Techcruch mit dem Titel “Why Everyone Is Obsessed With E-Mail Newsletters Right Now” sowie auch viele Fachartikel Dritter unter Absolit, stützen diese Ansicht nachhaltig und beleuchten den Kanal aus unterschiedlichsten Blickwinkeln (Ps.: Spannender, aber zugegebenermaßen etwas reißerischerer Lesetipp: “Wie aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz wurde“.).

Neben diesen Perspektiven aus Marketingsicht erfreut sich E-Mail-Marketing aber nach wie vor auch größter Beliebtheit bei den Endkunden. Die Ergebnisse der 18. ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 zeigen, dass das Medium E-Mail weiterhin die Liste der täglich am meisten genutzten Internetanwendungen anführt.

E-Mail bleibt also der Onlinemarketing-Umsatz-Booster Nummer 1 :-) Doch damit dieser Weg erfolgreich ist und bleibt, sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Beispielsweise rechtliche Bestimmungen, die Gestaltung der Betreffzeile und des Mailings, der Zeitpunkt des Versands, etc.:

Rechtlich ist aktuell nur eine Endscheidung zu nennen, die auf das EMM Einfluss nimmt: das BGH Urteil vom 17.10.2014, das die “Tell-a-Friend”-Empfehlungsemails als SPAM angreift und daher das Abmahnrisiko hierfür erhöht. Ein Ende der Debatte ist mit dem BGH-Urteil aber nicht in Sicht, da die meisten Juristen die Auffassung vertreten, dass es durchaus erlaubt/gängig ist solch eine Funktion zu nutzen. Dennoch werden scheinbar vermehrt Onlinehändler u.a. auf Amazon abgemahnt (Ps.: Auch Werbung in Autoreply-Mails kann als unzulässiger Spam gelten! Siehe auch: AG Stuttgart, Urteil vom 25.04.2014, Aktenzeichen 10 C 225/14).

Hinsichtlich Handlungsempfehlungen für Marketer sind aktuell folgende Fakten spannender:  Im oben erwähnten aktuellen EMM Report „Science of Email 2014“ von Hubspot, der mehrere hundert Millionen E-Mails von Kunden ausgewertet hat, ist eins der wichtigsten Fazite in meinen Augen, dass im Schnitt über alle Altersgruppen rund 50% der Endkunden ihre E-Mails am Handy lesen. Es sind sogar über 70% bei einer Einschränkung der Zielgruppe auf die 18-44 jährigen. Die Tablet-Nutzung ist dagegen bei den 18-29 jährigen am geringsten (offensichtlich ziehen somit ältere Semester deren größeres Display den kleineren Smartphone-Screens vor).

Randnotiz: In den letzte 46 Wochen hat sich der der Anteil Mobile-optimierter Newsletter nahezu verdreifacht. Vor allem englischsprachige Werbemails haben kräftig beim Responsive Design nachgerüstet.

Klicktrends

Klicktrends

Smartphone-Nutzer klicken weniger auf Links! Doch was bedeutet das nun für Euch?: Das Ganze hat erhebliche Konsequenzen. Wir haben festgestellt, dass teilweise etwa 60% weniger auf die Links geklickt wird, wenn ein Newsletter mit dem Smartphone statt mit dem stationären Computer gelesen wird. Um die OR und CR der einzelnen Mailings weiter zu erhöhen, sollte man also die Adressaten besser am Computer erreichen. Doch WANN ist das genau?
Viele Tests haben ergeben, das zwischen neun und zwölf Uhr die Wahrscheinlichkeit, die Leser am Computer anzutreffen, am höchsten ist. Gegen Nachmittag nehmen die Klicks über mobile Endgeräte wieder zu.

Eigene Analysen sowie Studienvergleiche entzaubern aber auch regelmäßig manche Mythen: So werden bestimmte Begriffe oder Sonderzeichen, wie das Währungssymbol, aufgrund gängiger Spam-Filter zwar nicht automatisch von den Nutzern ferngehalten, aber weder die Signale free / kostenlos, noch „!“ oder „$“ in der Betreffzeile haben einen nennenswerten Effekt auf die Öffnungsrate. Hingehen verringert sich beispielsweise die Klickrate um sogar etwa 30%, wenn der Begriff „Newsletter“ in der Betreffzeile auftaucht. Die Empfänger – so einige Meinungen – argwöhnen dann nämlich, dass gar nichts Interessantes in der Mail steht. Sondern, dass sie nur deswegen verschickt wurde, weil es wieder mal Zeit für den Newsletter war….  ;-)

Abschließend noch ein Satz zur Benchmark-Studie des Dialogmarketing-Dienstleisters Epsilon, der die Zustell- und Öffnungsraten von Marketing-E-Mails in der gesamten EMEA-Region analysiert hat. Epsilon stellt hier fest, dass zwar alles durchaus stabil geblieben ist, doch die Klickraten zum Teil erheblich gesunken sind. Dies passt in das von mir eingangs skizzierte Bild der stetig steigenden Nutzung von mobilen Endgeräten. Der Abschwung gilt vor allem für Deutschland, wo die Raten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 43,9% niedriger ausfallen und nun einen Wert von nur noch 5,3% erreichen. In der gesamten untersuchten Region liegt die Klickrate heute bei 7,1% und ist damit im gleichen Zeitraum mit 20,4% deutlich weniger abgefallen. Es ist also klar an der Zeit, aktiv und immer mehr den Kunden passend zum mobilen Endgerät aufzufangen! Ich empfehle diesbezüglich meinen gesonderten Artikel “E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen” zu lesen! :-)

Ps.: Ich möchte der Form halber doch noch auf eine bereits ältere Studie aus der GSI Commerce „The Purchase Path Of Online Buyers“ verweisen, die anhand einer „Customer Journey“-Analyse ausgewertet hatte, welchen Beitrag die einzelnen Werbekanäle zur Generierung der Abverkäufe beitrugen. EMM war hier der häufigste Initiator bei Verbrauchsgütern, und das bereits 2012! Diese Erkenntnisse sind natürlich wichtig, hinsichtlich einer effektiven Budget-Verteilung im Online-Mix. Auch zeigt die Studie noch eine weitere klare Tendenz: Weder Suchmaschinen- noch Affiliate- noch Display-Marketing tragen in vergleichbarem Umfang bei einer Customer Journey Betrachtung zur Stimulierung der Abverkäufe bei, wie das EMM.

Ich hoffe Euch mit diesen kleinen Infohappen spannenden Imput geliefert zu haben, der Euch in der Praxis aktiv weiter bringt :-)

Mit den besten Grüßen aus der Ruhr Stadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Rechtslage im Dialogmarketing: Telefon-Verträge sind wirksam, selbst bei Wettbewerbsverstoß

Folgendes Urteil aus diesem Sommer (welches diese Woche frisch veröffentlich wurde) empfand ich persönlich als sehr spannend und wollte es daher hier einmal kurz als zusammengefassten Lesesnack mit Ihnen teilen:

“Durch unerlaubte Werbeanrufe abgeschlossene Telefon-Verträge sind wirksam“
(Urteil vom Amtsgericht Lahr, Az.: 5 C 246/13, Infoquelle: RA Dr. Martin Bahr).

Persönliche Anmerkung:
Mit “Cold Calls” haben wir oder unsere Kunden natürlich direkt nichts zu tun, dennoch wissen wir alle, das die Thematik „telefonische Abschlüsse“ und generelle der Kontakt zu Endkunden via Telefon hinsichtlich einer Werbeeinwilligung (Opt-In) oft leider als „grau“ anzusehen ist. Dies primär mangels genau definierter Rechtslage, viel Interpretationsspielraum sowie teilweise konträre Urteile zum selben Thema. Daher stellt dieses Urteil eine weitere Absicherung für alle Unternehmen dar, die auf telefonischen Wege mit ihren Kunden oder Interessenten Kontakt aufnehmen und dort auch Abschlüsse/Verträge schließen/annehmen. Es sichert schlicht die über den Kanal Telefon geschlossenen Verträge nochmals besser ab und hat daher allgemein sichernde Signalwirkung für das Dialogmarketing.

Details des Urteils, als Zusammenfassung von Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr:
Telefon-Verträge, die infolge eines unerlaubten Werbeanrufes abgeschlossen werden, sind wirksam, selbst wenn ein Wettbewerbsverstoß vorliegt.

Die Klägerin machte Entgelte aus einem Telefon-Vertrag geltend. Die Beklagte verteidigte sich u.a. damit, dass die Klägerin sie unerlaubt angerufen habe und nur so der Vertragsschluss zustande gekommen sei. Der Kontrakt sei nichtig, da ein Verstoß gegen § 7 Abs.2 UWG vorliege und die Vereinbarung somit unwirksam sei (§ 134 BGB). 

Dies ließ das AG Lahr nicht geltend, sondern stufte den Vertrag als gültig ein. 

Zwar sei eine Wettbewerbsverletzung gegeben. Diese führe jedoch nicht zur Unwirksamkeit des Telefon-Vertrages. Bei der UWG-Vorschrift handle es sich lediglich um eine bloße Ordnungsvorschrift, die die Art des Zustandekommens eines Vertrages betreffe. Der Telefon-Vertrag an sich werde jedoch gerade nicht verboten. Auch verbiete das Gesetz gerade nicht den Abschluss derartiger Vereinbarungen über das Telefon. 

Die Ansicht des AG Bremen (Urt. v. 21.11.2013 – Az.: 9 C 573/12), das durch Cold Calls abgeschlossene Verträge als unwirksam einstuft, sei wenig überzeugend und sei in der Rechtsprechung auch bislang isoliert geblieben. Gerade die Tatsache, dass der Gesetzgeber trotz Kenntnis der aktuellen Misstände im Bereich der Cold Calls bislang keine weitergehenden Regelungen getroffen habe, spreche für die Wirksamkeit des Telefon-Vertrages. Alleine der Gesetzgeber habe es in der Hand, für derartige Fälle auch die Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit des Vertrages anzuordnen. Eine solche Regelung fehle bislang jedoch.

Ich hoffe Ihnen mit diesem kleinen Infosnack zum Tagesstart einen Mehrwert an die Hand gegeben zu haben.

Beste Grüße aus der Ruhrstadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

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E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Mittels Responsive Design und weiteren Template-Optimierungsmaßnahmen bestehende Potenziale deutlich besser nutzen

Erfolgreiche E-Mail-Kampagnen beruhen auf diversen Dingen, die man als Werbetreibender beachten muss. Da man nicht als einziger um die Gunst der Leser buhlt, sondern stets gegen Konkurrenz im Posteingang zu kämpfen hat, ist es besonders wichtig einige technische Aspekte nicht zu unterschätzen und ordentlich umzusetzen. Doch allzu oft kommt es vor, dass wesentliche Komponenten für den Erfolg der eigenen Werbekampagne nicht berücksichtigt werden. Und dies bedeutet schlicht einen Wettbewerbsnachteil für alle, die hier noch im Dornröschenschlaf oder eben im Tal der Ahnungslosen verweilen.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, dass Werbetreibende bei ihren Mail-Kampagnen quasi stets dieselben Fehler immer und immer wieder machen und am Ende den Werbekanal als „schlecht“, „bringt nichts“ abstempeln. Keinem Kanal passiert dies so oft wie dem E-Mail-Marketing und in keinem wird noch so oft nach dem Gießkannenprinzip gehandelt wie hier. Statt dem Fehler/Problem aber auf den Grund zu gehen, wird meist einfach noch mehr verschickt (um doch noch irgendwie „Response“ zu bekommen) und/oder immer günstigere Reichweiten gebucht. Ein Teufelskreis, da am Ende das Ergebnis meist stetig schlechter wird.

Statt jedoch einfach immer mehr oben drauf zu schütten, sollte man das bestehende Potenzial erst mal vollends ausschöpfen! Dies jedoch tun die wenigsten, teils mangels Wissens, teils mangels Überzeugung oder aufgrund von Angst. Aber das muss so nicht sein!

Folgender Erfahrungsbericht soll Ihnen helfen, die richtigen Entscheidungen bei Ihrer Kampagnenplanung zu treffen:
Die meisten E-Mailings haben keinerlei technische Optimierung, teilweise bestehen diese nur aus Grafiken oder simpelsten Grafik- & Textkombinationen. Die Auswirkung könnte fataler nicht sein, denn locker 50%+ der Empfänger sieht diese E-Mailings erst gar nicht (schlechte Templatetechnik = erhöhte SPAM-Box- oder gar Full-Block-Wahrscheinlichkeit) oder nur fehlerhaft/ohne Bilder und damit ohne für ihn sichtbare Inhalte. Ihre Botschaft verpufft! Die anderen 50% sehen das Mailing, aber je nach Nutzer verpufft auch hier die Kampagnenaussage mangels Designanpassung an das Endgerät des Lesers (die Anzahl verschiedener Devices und deren möglicher Screenauflösungen ist quasi nahezu unüberschaubar geworden. Zudem stellt Touchsteuerung mittlerweile völlig andere Anforderungen an ein Mailing).

Das Fazit dieser groben Schnellbetrachtung ist denke ich allen klar: Werbetreibende lassen enorme Mengen an Potential einfach liegen.
Es werden im E-Mail-Marketing stetig Millionen Menschen angeschrieben, von denen nur ein Bruchteil die Werbemail überhaupt wahrnimmt/beachtet oder beachten kann. 2014 wird die gezielte und nachhaltige Mailing-Optimierung – für eine universelle Lesbarkeit Ihrer Werbebotschaft – endgültig von der Kür zur Pflicht!

Exkurs: Ein weiterer und sehr schwerwiegender Fehler, den meist Unternehmen begehen, die schon etwas weiter mit Ihren Kenntnisse im E-Mail-Marketing sind – und durchaus E-Mails optimieren/technisch „bauen“ – ist, dass sie diese Mailings von normalen Web-Programmierern umsetzen lassen. Nach dem Motto: „Du hast unsere Webseite gebaut, dann kannst Du doch auch sicher ein Mail-Template bauen“. Ansatz grundsätzlich logisch, Ergebnis aber leider oft grausam.

Ein guter Template-Ersteller ist soweit weg von einem Standardprogrammierer wie ein Steinhauer von einem Maler – beides Künstler, aber dennoch stark verschieden aufgestellt in ihren jeweiligen Kernkompetenzen.

Ein Template-Ersteller muss umfassende Aspekte berücksichtigen und neben allgemeiner HTML & Co. Kenntnis, viel Kenntnis über E-Mail-Clients, ISP/ESP Provider-Richtlinien und andere Mail-spezifische Elemente besitzen. Dies muss zudem auch Hand in Hand mit dem Designer eines Mailings geschehen, da auch hier viele Fallstricke vorhanden sind und somit relevant für den Kampagnenerfolg sind. Beachtet man diese Aspekte nicht, landet solch ein Template wegen grundlegender technischer Fehler schnell als Spam im Junk-Ordner der Empfänger (und im Durchschnitt sind es von 1.000 E-Mails, die im Spamordner landen, weniger als zwei E-Mails, also 0,17%, die von den Empfängen aktiv zurückgeholt werden). Laut einer Untersuchung von Return Path liegt es in gut 17% der Fälle, in denen E-Mails nicht in den Posteingang gingen, rein an den Inhalten, die zur Filterung führen.

Kernaussage

Kernaussage

Kommen wir Kernaussage dieses Beitrags:
Man könnte jetzt über dutzende technische Raffinessen, Probleme und Herausforderungen schreiben, aber dies würde den Rahmen eines Artikels sprengen und gehört eher in ein eigenes Buch zum Thema und somit nicht hier her. Daher möchte ich mich in diesem Beitrag auf zwei Themen kurz und prägnant konzentrieren, die sehr wesentlich den Kampagnenerfolg eines jeden Mailings beeinflussen: Mail-Grafiken und Responsive Design.
Wenn Sie allein diese zwei Aspekte zukünftig in Ihrer Planung berücksichtigen, haben Sie eine starke Hebelwirkung zur Hand, um aus Ihren bestehenden Reichweiten deutlich mehr rauszuholen. Und wir reden hier nicht über zwei, drei Prozentpunkte im Endergebnis, sondern eher über 50% und mehr Sichtbarkeit für Ihr Mailing!

Mail-Grafiken: Moderne E-Mail-Clients blenden Grafiken in E-Mails automatisch aus, was darin resultiert, dass das akribisch erstellte und gut durchdachte Layout der Kampagne schlichtweg völlig untergeht. Demnach sehen laut einer zurückliegenden Studie der US-amerikanischen CRM-Agentur Merkle Inc. nur etwa 48% der Empfänger automatisch die Bilder in der E-Mail (und dieser Prozentsatz geht derzeit eher nach unten als nach oben). Trifft man nun also keine Vorkehrungen, riskiert man, dass rund die Hälfte der Rezipienten eine schlimmstenfalls leere bzw. weiße E-Mail erhält und diese dadurch völlig ignoriert (oder noch viel schlimmer, diese als SPAM markiert und Sie zukünftig keine Inbox-Zustellung bei diesem Leser haben). E-Mail-Empfänger entscheiden (nachdem im ersten Schritt Absendername und Betreff als interessant empfunden wurden) binnen weniger Sekunden, ob sie sich mit der Mail weiter befassen oder nicht. In einer überwiegenden Anzahl der Fälle, führt ergo das auf den ersten Blick „inhaltslose“ Template zum unweigerlichen Löschen der E-Mail.

Dazu kommt dann noch der Fakt bezüglich der deviceseitigen Darstellungsschwierigkeiten: Wie beispielsweise die aktuelle Studie des Lab E-Mail 360° des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) besagt, laut der rund 32% der mobilen Nutzer sowohl die unbefriedigende Darstellung, als auch schlechte Lesbarkeit von E-Mails auf dem Mobiltelefon bemängeln, kommen hier dann quasi im Schluss zwei Fehlerfaktoren zusammen: Ein generell technisch nicht gut aufbereitetes Template (kein Fallback etc.) & kein Responsive Design.

Bereits kleine Fehler können große und nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf den Erfolg oder auch Misserfolg einer E-Mail-Kampagne und den langfristigen Kundendialog haben.

Nun gibt es für dieses Problem mehrere Lösungsansätze:
Entweder man verzichtet weitestgehend auf Bilder und setzt sie nur an den Stellen ein, an denen deren Wegfall durch Ausblenden keinen gravierenden Einfluss auf die Wirkung der Kampagne hat oder – was die elegantere Lösung darstellt – man richtet die E-Mail technisch so aus, dass sie trotz ausgeschalteter Bilder das Layout beibehält und alle nötigen Informationen beinhaltet. Um das zu erreichen, gilt es ausgiebig von Alternativtexten und Hintergrundfarben Gebrauch zu machen.

Je nach Zeit und Arbeit, die man bereit ist in die Erstellung zu investieren, kann man – vorausgesetzt die einzelnen Bilder sind entsprechend zugeschnitten – das gesamte Layout grob nachzeichnen, so dass zwischen der bilderlosen Version und der Version mit geladenen Bildern kaum ein Unterschied besteht. Man könnte es sogar auf die Spitze treiben und vollständig auf Bilder verzichten, indem man alle Design-Elemente mithilfe von Stylesheets realisiert.
Der Vorteil einer technisch optimal umgesetzten E-Mail liegt klar auf der Hand – in den ersten vier bis fünf Sekunden, die ein Empfänger durchschnittlich mit dem „Scannen“ einer E-Mail im Postfach verbringt, kann man gezielt auf seine Kampagne aufmerksam machen und das Interesse wecken, während die möglicherweise nicht so gut umgesetzten Konkurrenz-E-Mails verblassen.

Ebenfalls nicht unwichtig am technischen Aspekt ist der Wandel innerhalb des Leseverhaltens der Empfänger. Mit dem Aufkommen von Smartphones und Tablets steigt die Zahl der Empfänger, die E-Mails überwiegend auf mobilen Endgeräten öffnen. Laut einer aktuellen Studie des führenden Unternehmens im Bereich E-Mail-Intelligence – Return Path – werden E-Mails inzwischen von rund 40% der Empfänger auf Smartphone oder Tablet geöffnet – Tendenz stark steigend (in Einzelfällen haben wir bei Kundenkampagnen bereits schon bis zu 80% gemessen). Nun ist es natürlich auch von der Zusammenstellung der Empfängerliste abhängig, inwiefern mobile Endgeräte berücksichtigt werden sollten. Bei einer älteren Zielgruppe dürfte der Prozentsatz geringer liegen als bei einer jüngeren Zielgruppe – der Werbetreibende muss also auf Basis von Analysen der Verteilerlisten entscheiden, ob sich die Investition in mobil-optimierte Kampagnen für ihn rechnet oder nicht. Generell ist es aber ratsam zusätzliche Ressourcen bereit zu halten. Auch hier können Sie sich relativ einfach weitere Reichweitenpotenziale erschließen.

Mobil-optimierte Kampagnen verbessern nicht nur Öffnungs- und Klickraten, sondern auch die Conversion – vorausgesetzt, die Landingpage ist ebenfalls für mobile Endgeräte optimiert, respektive lädt direkt zum Download der (dem Smartphone des Nutzers entsprechenden) App ein. Die technische Umsetzung erweist sich adhoc jedoch meist als aufwändig, da neben dem klassischen Klienten PC mit bekannter Auflösung weitere Geräte mit teilweise unbekannter Auflösung berücksichtigt werden müssen. Eine gängige Umsetzung ist das Responsive Design. Responsive E-Mails passen sich automatisch an die gegebene Auflösung des Endgerätes an und bieten dem Werbetreibenden die Möglichkeit seinem Leser die E-Mail lesefreundlich zu servieren.
Geht man noch einen Schritt weiter, kann man dank Responsive Design sogar den Inhalt der Kampagne bis zu einem gewissen Grad beeinflussen. Ein Fallbeispiel bietet eine Kampagne, bei der der Werbetreibende bspw. Smartphones an die Empfänger(innen) bringen möchte. Hier sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass ein Empfänger, der die E-Mail auf einem Smartphone öffnet, mit höherer Wahrscheinlich nicht zwingend ein Smartphone benötigt. Verschenktes Potenzial, würden die einen jetzt sagen. Doch mit einem responsiven Design, das je nach Auflösung Inhaltsblöcke ein- oder ausblenden kann, lässt sich auch aus einem Smartphone-Besitzer noch Potenzial schöpfen – denn statt des Smartphone-Deals könnte man als Alternative ein Tablet-Angebot einblenden, als auch auf das individuelle Endgerät eingehen und beispielswiese eine neuere Version von diesem anbieten. Dynamische HTML Inhalte (oder die Köningsklasse Realtime-Mail-Marketing) ist hier das Zauberwort und sicher einer der Trends in 2014.

„Die meisten Menschen nutzen Online-Medien heute, indem sie blitzschnell Inhalte scannen. Je besser es Ihnen gelingt, spontan Interesse zu wecken, desto erfolgreicher sind Ihre Kampagnen.“, so schrieb auch Dr. Torsten Schwarz erst Anfang dieses Jahres in einem Artikel. Und besser könnte ich es an dieser Stelle auch nicht zusammenfassen. Letzten Endes irgendwo auch immer auf den uralten (#funny ;)) Spruch und nebenbei natürlich Titel einer „Onliner-Bibel“, „Don´t make me think!“ zurückzuführen.

Fazit

Fazit

Fazit: Man kann im technischen Bereich einer E-Mail einige Probleme lösen, die andernfalls katastrophalen Einfluss auf den Erfolg der Kampagne nehmen können. Fallback-Designs und responsive E-Mails sind gute Maßnahmen, um Klickraten zu erhöhen – doch gleichzeitig sollte man sich darüber im Klaren sein, dass jede Maßnahme eines voraussetzt: technisch einwandfrei umgesetzte Programmierung. Browser wie Chrome, Firefox und Opera mögen kleinere Programmierfehler auf Webseiten verzeihen – E-Mail Clients sind jedoch erbarmungslos und jeder kleine Fehler im Quellcode kann zu ungeahnten Problemen führen. Daher gilt – auch bei aller technischen Finesse – eines bei der Erstellung einer Kampagne: Testen, testen und noch mal testen – nicht nur in Bezug auf optimale Zustellung und Wirkung, sondern auch in Bezug auf die vor allem fehlerfreie Darstellung.

Das Potenzial das Sie sich hierdurch für Ihre Mailings in den bestehenden Reichweiten erschließen können ist enorm! 2014 wird ein spannendes und umsatzstarkes Jahr für alle, die sich diesen Themen annehmen. 

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Ranking der größten Onlineshops 2013 veröffentlicht

Die Rankingposter der größten deutschen Onlineshops Deutschlands, Österreich und der Schweiz sowie der größten Shops Europas ist nun frisch veröffentlich wurden von ibusiness.de.

In Deutschland (als auch Europa allgemein) führt das Ranking erneut der Onlineshop von Amazon an. Otto.de, Bonprix und Baur rangieren in Deutschland ebenfalls weit vorne, aber hinter Notebooksbilliger, die mit einem Umsatz von 485 Millionen Euro aufwarten können.

Die gesamte Auflistung der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der gemeinsamen Studie von EHI und Statista entnommen. Das Ranking Europa entstand in Zusammenarbeit mit dem Retail-Index.

Alle weiteren Informationen zum Ranking finden SIe hier ibusiness.de.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Facebook erleichtert Marketern massiv das Leben! Neue Richtlinien für Gewinnspiele & Promotions

Rechtslage

Rechtslage

Gestern hat Facebook eine sehr spannende und weitreichende Änderung seiner Seitenrichtlinien bekannt gegeben, die das Marketing innerhalb des Netzwerkes deutlich erleichtern/verbessern.

Da ich selbst rund 20 Facebook-Seiten mit rund 18 Mio. aktiven Fans beteure & aktiv vermarkte, natürlich eine spannende Nachricht, der ich gern einige Minuten Aufmerksamkeit widme.

In Ziff. III E, die die Zulässigkeit von Gewinnspielen / Promotions regelt, wurde der Part aufgenommen, das nun auch in Seiten selbst (also auf der Pinnwand, den Kommentaren, etc.) solche Aktionen erlaubt sind. Vor dieser Änderung waren Gewinnspiele / Promotions nicht bzw. nur eingeschränkt und in Apps zulässig (siehe auch das offizielle Infovideo von Facebook).

Konkret zulässig sind nun folgende Aktionsarten:

– Gewinnspiele / Verlosungen durch Einträge auf der Pinnwand, z.B. als Kommentar.
Beispiel: “Schreibt einen Kommentar auf diesen Beitrag, wenn Ihr xy gewinnen möchtet!”

– Teilnahme an Gewinnspielen / Verlosungen durch konkrete Handlungsaufforderungen, wie z.B. via “Gefällt mir”-Klick.
Beispiel: “Unter allen die diesen Beitrag liken, verlosen wir …”

– Teilnahme an einem Gewinnspiel / Verlosung durch Nachricht an eine Fanseite.
Beispiel: “Sendet uns eine Nachricht! Unter allen Einsendern verlosen wir …”

Einzige Ausnahme: Die Handlungen müssen auf der Fanseite stattfinden und dürfen nicht auf der persönliche Chronik des Nutzers erfolgen. Beispiel für unzulässige Promotion: “Unter allen, die in ihrem Profil …. machen, verlosen wir xy …”

In der Summe also einige spannende Änderungen die verschiedensten Auswirkungen auf das Netzwerk haben können. Die Anforderungen an die Content Strategie bleiben natürlich an die Seitenbetreiber bestehen. Gute Seitenbetreiber werden der Herausforderung des schnellen Gewinnspieles zu widerstehen wissen und die neuen Möglichkeiten dezent einsetzen. :-)

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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“Don’t make me think!” Dann klappt’s auch mit den Abschlüssen!

Buchtipp

Buchtipp

Seit Jahren mein liebster Verweis wenn es um Web Usability bzw. CR Optimierung gehtDon’t make me think!:” (Buchtipp: http://amzn.to/14TcCrG).

Viele machen hier grundlegendes falsch und vergessen meist, dass man für einen guten Anmeldeprozess / eine gute Landingpage das Rad nicht neu erfinden muss. Es geht primär um das richtige Anordnen der Dinge/Felder und Informationen, die aus den Erfahrungswerten und bekannten Studien zum maximalen Erfolg führen (bezogen auf Traffic zu Abschlüssen).
Den an jeder Stelle wo ein User kurz nachdenken muss oder abgelenkt wird, ist ein potenzialer Abbruch/Ausstieg möglich. Diese gilt es proaktiv zu verhindern.

Don’t make me think!:” Lebt es! Dann klappt’s auch mit den Abschlüssen :-)

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Onlinehändler wollen verstärkt in E-Mail-Marketing investieren

Kleiner Infohappen: E-Mail-Werbung gehört zu denjenigen Instrumenten der Online-Werbung, in die die meisten Onlinehändler verstärkt investieren möchten und die sie als effizient bezeichnen. Das geht aus einer aktuellen Werbestudie des bvh – Bundesverbandes des deutschen Versandhandels und des Unternehmens Trusted Shops hervor.

P.s.: Als am effizientesten werden im Offline-Marketing der Katalog ( 49 % hohe Response und hohe Wiederkäuferrate) und das Adressierte Direct-Mailing ( 48 % hohe Response und hohe Wiederkäuferrate) bewertet.

Beste Grüße aus der Ruhrstadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Im Zuge meiner Arbeit muss ich mich stetig mit aktuellen Studien/Erhebungen und Fachbeiträgen auseinandersetzen. Hier ein paar aktuelle Zeilen rund um das Thema E-Mail-Marketing, kurz gefasst und mit Fakten angereichert.

Wichtige und aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten:

• 52% der Verbraucher bevorzugen den Kanal E-Mail um mit Marken zu kommunizieren.
Ein Fünftel der deutschen Verbraucher sind der Meinung, dass sich Markentreue auszahlt.
(Epsilon Studie 2013)

• 80% der Empfänger löschen einen Newsletter, wenn er auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt wird – 30% klicken auf den Abmeldelink.
(BlueHornet 2013)

• 67% der befragten Marketer halten E-Mail Marketing für den effektivten Kanal im digitalen Marketing.
(CMO Council survey 2012)

• 81% der Befragten bevorzugen laut einer aktuellen Umfrage individualisierte Newsletter-Inhalte. 51% aller Befragten seien zudem damit einverstanden, dass Unternehmen Informationen über ihr Klick- und Nutzungsverhalten erheben und zur Individualisierung nutzen.
(promio.net Studie 2013)

• 80% der erfolgreichsten Kampagnen setzt auf prominente Call to Action-Elemente und Fake Player statt auf schicke Designs
(Fachverlag O’Reilly 2013)

• 56% der Unternehmen planen die Nutzung von E-Mail-Marketing im Jahr 2013 auszuweiten. Weiterhin wachsen E-Mail-Marketing Budgets jährlich um 10 Prozent.
(T3N 2013)

• Die Zahl der täglich von Unternehmen verschickten Mails wird bis 2016 auf rund 144 Milliarden steigen.
Die Anzahl der privat verschickten Mails ist hingegen rückläufig.
(The Radicati Group 2012)

• 66,5% der Bevölkerung in Deutschlnad im Alter von über 15 Jahren nutzen einen Webmail-Dienst
(ComScore 2012)

E-Mail-Marketing, effektiv und verkaufsstark:
In der letzten Forrester-Studie, in der 77.000 Online-Transaktionen untersucht worden, ist im Ergebnis die hohe Effektivität von Werbemails beim Abverkauf unterstrichen worden: “For repeat shoppers, e-mail is the most effective sales influencer: Nearly a third of purchases from repeat customers initiated with an e-mail. As such, businesses should up their efforts to collect e-mail addresses, and tailor their e-mail marketing messages to each recipients’ device and prior purchase behavior.”
Den Ergebnissen zufolge ist der Kauf (bezogen auf die Customer Journey von Bestandskunden) bei fast jedem dritten Sale per E-Mail initiiert gewesen. Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch bereits die Vorjahresstudie, was die starke Aussagekraft diesel neusten Studie nocheimal bestätigt.

Um somit keine falschen Budget Entscheidungen zu treffen, ist eine ganzheitliche Betrachtung des E-Mail-Marketing bzw. eine wirklich gutes Customer Journey Tracking, für jedes Unternehmen enorm wichtig. Aus eigener Agenturenerfahrung herraus kann ich sagen, dass ein komplette/korrekte Betrachtung viel zu selten der Fall ist. Oft werden hier falsche Prioritäten in den Werbeausgaben mangels vollumfassender Betrachtung gefällt, denn Werbe-Mails entfalten eine nicht zu unterschätzende – messbare – nachgelagerte Wirkung. Und diese beeinflussen auch aktiv andere Werbekanäle und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Konversion nachhaltig. Was beispielsweise passiert, wenn E-Mail-Marketing unterbudgetiert wird, zeigt das Fallbeispiel „Anna Lyse“ sehr prägnant: http://bit.ly/15JlSEL (Fallbeispiel von unserem ehemaligen E-Mail-Marketing Mitarbeiter Rene Kulka).

Eine weitere aktuelle Untersuchung (http://bit.ly/vhjy2j) der Reisebranche durch intelliAd (Spezialist für Multichannel-Tracking) unterstreicht ebenfalls aktiv die Bedeutung von E-Mail-Marketing bei einer Customer Journey Auswertung. intelliAd betrachtete zum Vergleich verschiedener Marketing-Maßnahmen eine Kennziffer „Support“ – Klicks auf Werbemittel ohne direkten Kauf im Verhältnis zu solchen, die unmittelbar im Abschluss münden. Folgendes verlinkte Diagramm aus der intelliAds dmexco-Präsentation (http://bit.ly/132Ijo2) zeigt ein Ergebnisse einer solchen Analyse.

Schnellfazit:
E-Mail Marketing sollte somit stets in jeder Mediaplanung wieder zu finden sein und in jeder ROI-Auswertung eine ganzheitlich Betrachtung finden.

Die meisten unterschätzen die Wirkung und Wichtigkeit dieses Mediums und bewerten nur anhand direkt messbarer Erfolge. Diese Erfolge stellen jedoch offenkundig nur ein Teil des Gesamtbildes dar.

Richtig betrachtet und konsequent weiter gedacht, hat man mit diesem Werbekanal ein mächtiges Werkzeug für Merkumsatz und aktiver Kundenbindung in der Hand. :-)

Viele Grüße aus Essen,
Ihr Jan-Philip Ziebold

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E-Mail Marketing Grundlagen: Im Interview mit Andre Alpar & Jan-Philip Ziebold

Andre Alpar von OMReport.de hat ein Interview mit mir zum Thema E-Mail-Marketing geführt. Erschienen ist das Ganze in seinem Buch “Webselling: Das große Online Marketing Praxisbuch“. Der Text des Interviews sowie einiges mehr könnt Ihr somit im Buch nachlesen.

Hier das Ganze Interviews bei Youtube als Videocast.

P.s. Link zum Buch: http://amzn.to/14brIO6

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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