Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

Online-Marketing-Trends 2011 im Schnelldurchlauf

Onlinemarketing

Onlinemarketing

Eine Studie/Umfrage unter Online-affinen Unternehmen ergab folgende Rangliste der Trends, die ich für Euch kurz und knackig zusammengefasst habe:

Unangefochten unter den Online-Marketing-Themen:
Suchmaschinenoptimierung, gefolgt von Webanalyse, E-Mail-Marketing und Usability. Social Media Marketing ist mit dabei, aber deutlich abgeschlagen… und das Mobile Marketing ist noch weit entfernt davon, zum Massenphänomen zu werden.

Hintergrundwissen: Die Studie wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Rogator AG durchgeführt. 235 Fragebögen Online-affiner Unternehmen wurden ausgewertet. Die Auswertung erfolgt auch nach Unternehmensgröße. So sind kleine Unternehmen häufiger im Social Web und mit Blogs aktiv, als größere (P.s. Jedes zehnte Unternehmen ist im Social Web aktiv ohne zu wissen, worum es dabei geht…)

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Neue E-Mail Marketing Verbraucherstudie für Deutschland

Heute wurde die “European E-Mail Marketing Consumer Report 2010” von ContactLab veröffentlicht. Diese sehr umfangreiche Studie zu Gewohnheiten, Verhaltenstrends, Einstellungen rund um das Thema E-Mail basiert auf einer repräsentativen Umfrage aus Juli 2010 in den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien sowie Spanien.

Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland kurz zusammengefasst:
Jeder deutsche (ab 18 Jahren) Internetnutzer empfängt im Schnitt pro Tag 25,7 E-Mails. Hochgerechnet und gerundet entspricht dies einem Volumen von täglich gut 1,1 Milliarden E-Mails! Auch spannend: Die meisten E-Mails erhalten Personen aus der Altersgruppe 35-54 mit knapp 30 Nachrichten, die Jüngeren deutlich weniger (25-34 Jahre: 24,3 E-Mails/Tag; 18-24 Jahre: 17,9 E-Mails/Tag).

Studie Anzahl Postfächer

Studie Anzahl Postfächer

Durchschnittlich verwendet jeder deutsche User 2,5 E-Mail Adressen bzw.  Postfächer (insgesamt also ca. 105 Millionen Postfächer in Deutschland). Hinsichtlich der verschiedenen E-Mail-Abrufmöglichkeiten (Browser vs. Software wie z.B. Outlook) überwiegt leicht der Anteil der Nutzer, die ausschließlich über den Browser auf ihr Postfach zugreifen (48% nutzen rein Webmail).

Newsletter: Im Durchschnitt werden in Deutschland 6,3 Newsletter pro Nutzer abonniert. Die Anzahl der Abos steigt mit dem Alter. Es bestehen keine wesentlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die Newsletter befassen sich vorwiegend mit Dienstleistungen von Internetanbietern sowie den Themenbereichen „Reisen“ und „Tourismus“ (jeweils 36 %). Bemerkenswert: Die Zahl derjenigen, die sehr viele Newsletter (zehn und darüber) abonniert haben, ging drastisch zurück, und zwar von 23 % (2009) auf 8 % (2010). Ein klares Zeichen dafür, dass gerade die Intensiv-Nutzer hier weitaus wählerischer geworden (sicher auch, um die Informationsflut eindämmen zu können) sind.

Es wird zunehmend wichtig dafür zu sorgen, dass die Nachrichten auch wahrgenommen werden, gerade auch da viele Kanäle wie Facebook & Co. um die Aufmerksamkeit der Internetnutzer buhlen. Aus Sicht der Marketer kommt es daher darauf an, die Relevanz der Newsletter-Botschaften zu erhöhen (P.s. Am häufigsten führen übrigens Informationen zu Angeboten und Sonderpreisen (67 %) zu einem Einkauf). Siehe hierzu auch folgenden Artikel „Direktmarketing Möglichkeiten im E-Mail-Marketing„.

Studie andere Kanäle

Studie andere Kanäle

Deutsche User nutzen neben E-Mail aber auch andere Kanäle für die Internet-basierte Nachrichtenübermittlung.
35% nutzen Instant-Messaging-Dienste und und 31%  Soziale Netzwerke wie Facebook für die Nachrichtenübermittlung.

Der allgemeine IT-Trend zu mehr Mobilität trifft auch bei der E-Mail Nutzung zu. Vor allem Smartphones (von 5% 2009 auf 15% in 2010) legen beim Zugriff auf E-Mails zu, Notebooks sind hingegen leicht rückläufig.

Studie Spam

Studie Spam

Abschließend noch ein kleiner Hoffnungsschimmer, Thema Junk E-Mail oder Spam: Zwar erklärt mehr als die Hälfte der Nutzer, eine erhöhte Menge von Junk-Mails zu empfangen. Im Vergleich zur Untersuchung von 2009 ist die Zahl derer, die eine Erhöhung wahrnehmen, aber immerhin von 67 % auf 56 % gesunken (Siehe auch meinen Artikel dazu vom 27.10.: “Spam ade oder nur die Ruhe vor dem Sturm?!”).

Alle Informationen zur Studie, auch bezogen auf weitere Länder, finden Sie bei ContactLab (Sitz in Mailand & München):
http://www.de.contactlab.com/paper/mail/466/604/european-e-mail-marketing-consumer-report-2010-europa-60400.html

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Opt-in-Einwilligungen optimal formulieren

Rechtslage

Rechtslage

In einer Studie des Siegfried Vögele Institut (Fachgebiet Dialogmarketing) aus Königstein ergab einige spannende Fakten rund um die im Titel genannte Opt-In Problematik. Wie Sie ja sicher wissen, hat die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) im Oktober 2009 die Werbetreibende vor neue Herausforderungen gestellt. Datenschutz kurz und verständlich darstellen, ist daher eine der wesentlichen Herausforderungen im Direktmarketing/Adressmarketing. Das Opt-In als Werbeeinverständnis ist hierfür die Grundlage. Verbraucher müssen hier ausdrücklich bejahen, dass sie von einem Unternehmen Werbung erhalten möchten. Doch die neuen Gesetzestexte und bisherigen Rechtsprechungen lassen einiges an Interpretationsspielraum, der auch Juristen vor große Rätsel stellt. Daher bleibt oft unklar, welche Auflagen sich für Werbetreibende ergeben.

Wie konkrete Formulierungen und Anreize in Opt-in-Klauseln (Einwilligungen) auf Konsumenten wirken, und was die Bereitschaft der Konsumenten beeinflusst, kann man natürlich nicht voraussagen. Dies hängt ganz klar vom Umfeld der Opt-In Einwilligung und vielen weiteren Nebenfaktoren, wie zum Beispiel das Image des Werbetreibenden der die Einwilligung erheben will, ab – dennoch kann man Tendenzen bemerken.

Aus diesem Tendenzen, haben wir folgende Schlüsse gezogen:
Ohne Kenntnis des exakten Gesetzestextes bevorzugen Konsumenten eher kurze und leicht verständliche Formulierungen bei der Opt-In Abgabe. Einleitende allgemeine und werbliche Floskeln wie „Viele exklusive Vorteile möchte ich mir nicht entgehen lassen!“ werden als eher unseriös empfunden. Der Hinweis auf das Widerrufsrecht hingegen, wird durchweg positiv beurteilt. Optimal ist es, wenn direkt noch eine konkrete Kontaktadresse genannt wird, an die sich Endverbraucher richten kann.

Den Konsumenten gefällt beispielsweise auch die Option den Kanal (Telefon, Post, E-Mail, SMS) aktiv auszuwählen/ankreuzen zu können, über den sie zukünftig kontaktiert werden möchten. Der Hinweis darauf, etwas „streichen“ zu können, wird ebenfalls positiv bewertet. Konsumenten wollen somit scheinbar das Gefühl haben, ihre Opt-In Werbeeinverständnis-Formulierung aktiv mitgestalten zu können.
Weiterhin: Formulierungen zur Datenweitergabe an Dritte machen skeptisch. Wird in der Opt-in-Klausel gar nicht über eine Datenweitergabe gesprochen, gehen die Konsumenten davon aus, dass sie auch nicht erfolgen wird. Die Auslobung von Gutscheinen als Dankeschön für die Opt-in-Erteilung polarisiert.

Nebenschauplätze: Nicht nur der Text, sondern auch die Optik spielt eine Rolle
Die Einwilligungstexte sollten stets eine angenehm lesbare Schriftgröße haben und großzügig strukturiert sein. Zu viel kleiner, geballter Text am Rande weckt Misstrauen und ist zudem rechtlich eine klare Grauzone.

Fazit

Fazit

Fazit: Am  ehesten geben Konsumenten Ihr Opt-In ab, wenn sie bereits Kunde bei einem Unternehmen sind, wenn sie hinreichend Auskunft darüber erhalten, was mit ihren Daten passiert, und wenn die Opt-In-Klausel eine Widerrufsbelehrung enthält. Und natürlich, wenn das Angebot für den Konsumenten interessant ist.

Fazit 2: Wenn ich mir anschaue, was derzeit am Markt für verschiedene Einwilligungen kursieren, ist es sehr auffällig, das hier zum Teil erhebliche Mängel hinsichtlich Formulierung und Gestaltung im Sinne der neuen Rechtslage existieren. Zwar gibt es in dem Sinne noch keine Opt-in-Klausel, die wirklich gerichtlich anerkannt wurde, dennoch sollte dennoch gewisse Grundpunkte beachten. Siehe dazu auch den gesonderten Artikel, wie ein Opt-In aussehen sollte. Grundsätzlich gilt aber folgendes: Die Klausel darf nicht überraschend sein, also etwa nicht an versteckter Stelle platziert sein, sie muss transparent, das heißt hinreichend bestimmt und inhaltlich verständlich sein, und darf regelmäßig nicht als Generaleinwilligung formuliert sein. Grundsätzlich müssen Werbegegenstand, Werbemedium und Werbeberechtigter erkennbar sein.

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Social Media in Ihrem Unternehmen – 10 Gründe dafür

Social Media

Social Media

Wenn Sie bereit sind sich mit Ihrer Firma der neuen Dynamiken des Internet zu stellen und willens zu experimentieren, sollten Sie das Social Media in Ihrem Marketing-Plan mit einbeziehen – baldmöglichst!
Nutzungsmöglichkeiten im Direktmarketing gibt es beispielsweise im Bereich des E-Mail Marketing, um Newsletter-Abonnenten über Facebook-Pages zu generieren. Rene Kulka hat dazu hier einen spannenden Artikel verfasst.

Generell kann man pauschal eins festhalten:
Der erste Schritt hin zu einer offeneren Kommunikation, wird von außen immer als positiv bewertet..

Die Top10 Gründe, warum Ihr Unternehmen im Social Media aktiv werden sollte:

1.) Ihre Organisationen bekommen Gesichter

2.) Der emotionale Zugang zum Unternehmen wird gefördert

3.) Es fördert die Transparenz im und um das Unternehmen

4.) Einsichten werden gewonnen und ermöglicht

3.) Zielgruppen und Multiplikatoren können gezielter angesprochen und mobilisiert werden

5.) Die Masse erleichtert Entscheidungen (Crowdsourcing).

6.) Kritik existiert auch so (nur an anderer Stelle), kontrollieren Sie dies gezielt und nutzen Sie die Vorteile

7.) Die interne Kommunikation wird besser

8.) Kaufentscheidungen positiv beeinflussen

9.) Interaktive Kommunikation mit Ihren Kunden fördern

10. ) Kostenfreie PR, z.B. Beim „First Mover“-Effekt

Victoria Secret

Victoria Secret

Ein tolles Erfolgsbeispiel in Social Media ist die Victoria’s Secret Fanseite auf Facebook. Mit aktuell mehr als 2 Mio. Fans (darunter eine sehr hohe Frauenquote, nicht wie man erst eventuell denkt nur Männer), vielen aktiven Teilnehmern, gut laufenden Events und aktive Kommentarschreibern ein gigantischer Marketingerfolg in Social Media. Von solch einem Erfolg, träumen hierzulande die Marketingstrategen noch vergeblich…

Könnte somit zukünftig Facebook Twitter das Wasser abgraben? Ein Artikel der sich damit intensiv beschäftigt finden Sie hier. Ich denke, das beide Dienste an sich ein Alleinstellungsmerkmal haben und Twitter, ganz andere Möglichkeiten für Unternehmen bietet, als es Facebook derzeit tut. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel “Die Mundproganda der Zukunft! Marketing-Tipps für Unternehmen”.

Besten Dank an den PR Blogger, für die vielen und guten Beiträge und die Anregung zu diesem Artikel.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Ihr Jan-Philip Ziebold

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Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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