Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

E-Mail bleibt Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1 – Eine Schnellzusammenfassung

Damit Unternehmen selbst, oder gemeinsam mit Ihrer Agentur, auch stets die richtigen Entscheidungen bei der Budget-Verteilung im Online-Mix treffen – und im speziellen bei der Mediaplanung des Kanals EMM (=E-Mail-Marketing) – ist es immer gut zu wissen, wo Trends hingehen (beispielsweise hinsichtlich Betreffzeilen, Landingpages, EMM-Technologien, etc.). Daher haben wir für Euch ein paar aktuelle EMM Infohappen als Schnellzusammenfassung zusammengetragen:

Generell kann man sagen: Trendkanäle wie Social Media und Mobile Marketing hin oder her, der effizienteste Kommunikationskanal ist immer noch das klassische E-Mailling :-) Okay, was soll ich nach dieser Überschrift hier auch auch anderes schreiben? ;-) Aber neben dem Fakt, dass es gut klingt, zeigen viele unterschiedliche Studien, Sachfakten und eigene Erfahrungswerte mit vielen Kundenkampangen ein klares Bild: E-Mail ist im Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1.

Einer frische Studie von McKinsey zufolge ist EMM der “KundenanspracheUmsatz-Booster Nummer 1″. Denn über das klassische Instrument generieren Unternehmen vierzigmal so viele Kunden, wie beispielsweise über Facebook und Twitter zusammen. Kein Wunder also, dass der durchschnittliche Einkaufswert deshalb laut der Studie hier um 17% höher liegt, wenn er via EMM avisiert wurde.

Studie

Studie

Der aktuelle Report „2014 CMO Insights Survey“ (Quelle: Accenture Interactive) über zukünftige Herausforderungen und Effektivität aktueller Werbemedien, der sich aus einer Umfrage unter 600 Marketing-Führungskräften aus elf Ländern speist, stützt aktiv die Argumentation der Periodisierung des Kanals EMM. Im Rahmen dieser Umfrage bestätigten über die Hälfte (58%) der CMOs, dass E-Mail-Marketing für ihr Unternehmen nachhaltig wirkt. Man beachte, dass dem vor zwei Jahren noch lange nicht so war (damals 44%). Kein anderer Kanal punktete zuletzt so stark in so kurzer Zeit (+14 Prozentpunkte!). Nur den persönlichen Kontakt am Point-of-Sale, Branded Content und Print-Werbung schätzen Experten derzeit noch als effektiver ein.

Viele weitere Studien aus 2014, wie der “HubSpot Report – Science of Email 2014” , “EMail Marketing Vendors Q3/2014“, etc. oder der Fachbeitrag von Techcruch mit dem Titel “Why Everyone Is Obsessed With E-Mail Newsletters Right Now” sowie auch viele Fachartikel Dritter unter Absolit, stützen diese Ansicht nachhaltig und beleuchten den Kanal aus unterschiedlichsten Blickwinkeln (Ps.: Spannender, aber zugegebenermaßen etwas reißerischerer Lesetipp: “Wie aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz wurde“.).

Neben diesen Perspektiven aus Marketingsicht erfreut sich E-Mail-Marketing aber nach wie vor auch größter Beliebtheit bei den Endkunden. Die Ergebnisse der 18. ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 zeigen, dass das Medium E-Mail weiterhin die Liste der täglich am meisten genutzten Internetanwendungen anführt.

E-Mail bleibt also der Onlinemarketing-Umsatz-Booster Nummer 1 :-) Doch damit dieser Weg erfolgreich ist und bleibt, sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Beispielsweise rechtliche Bestimmungen, die Gestaltung der Betreffzeile und des Mailings, der Zeitpunkt des Versands, etc.:

Rechtlich ist aktuell nur eine Endscheidung zu nennen, die auf das EMM Einfluss nimmt: das BGH Urteil vom 17.10.2014, das die “Tell-a-Friend”-Empfehlungsemails als SPAM angreift und daher das Abmahnrisiko hierfür erhöht. Ein Ende der Debatte ist mit dem BGH-Urteil aber nicht in Sicht, da die meisten Juristen die Auffassung vertreten, dass es durchaus erlaubt/gängig ist solch eine Funktion zu nutzen. Dennoch werden scheinbar vermehrt Onlinehändler u.a. auf Amazon abgemahnt (Ps.: Auch Werbung in Autoreply-Mails kann als unzulässiger Spam gelten! Siehe auch: AG Stuttgart, Urteil vom 25.04.2014, Aktenzeichen 10 C 225/14).

Hinsichtlich Handlungsempfehlungen für Marketer sind aktuell folgende Fakten spannender:  Im oben erwähnten aktuellen EMM Report „Science of Email 2014“ von Hubspot, der mehrere hundert Millionen E-Mails von Kunden ausgewertet hat, ist eins der wichtigsten Fazite in meinen Augen, dass im Schnitt über alle Altersgruppen rund 50% der Endkunden ihre E-Mails am Handy lesen. Es sind sogar über 70% bei einer Einschränkung der Zielgruppe auf die 18-44 jährigen. Die Tablet-Nutzung ist dagegen bei den 18-29 jährigen am geringsten (offensichtlich ziehen somit ältere Semester deren größeres Display den kleineren Smartphone-Screens vor).

Randnotiz: In den letzte 46 Wochen hat sich der der Anteil Mobile-optimierter Newsletter nahezu verdreifacht. Vor allem englischsprachige Werbemails haben kräftig beim Responsive Design nachgerüstet.

Klicktrends

Klicktrends

Smartphone-Nutzer klicken weniger auf Links! Doch was bedeutet das nun für Euch?: Das Ganze hat erhebliche Konsequenzen. Wir haben festgestellt, dass teilweise etwa 60% weniger auf die Links geklickt wird, wenn ein Newsletter mit dem Smartphone statt mit dem stationären Computer gelesen wird. Um die OR und CR der einzelnen Mailings weiter zu erhöhen, sollte man also die Adressaten besser am Computer erreichen. Doch WANN ist das genau?
Viele Tests haben ergeben, das zwischen neun und zwölf Uhr die Wahrscheinlichkeit, die Leser am Computer anzutreffen, am höchsten ist. Gegen Nachmittag nehmen die Klicks über mobile Endgeräte wieder zu.

Eigene Analysen sowie Studienvergleiche entzaubern aber auch regelmäßig manche Mythen: So werden bestimmte Begriffe oder Sonderzeichen, wie das Währungssymbol, aufgrund gängiger Spam-Filter zwar nicht automatisch von den Nutzern ferngehalten, aber weder die Signale free / kostenlos, noch „!“ oder „$“ in der Betreffzeile haben einen nennenswerten Effekt auf die Öffnungsrate. Hingehen verringert sich beispielsweise die Klickrate um sogar etwa 30%, wenn der Begriff „Newsletter“ in der Betreffzeile auftaucht. Die Empfänger – so einige Meinungen – argwöhnen dann nämlich, dass gar nichts Interessantes in der Mail steht. Sondern, dass sie nur deswegen verschickt wurde, weil es wieder mal Zeit für den Newsletter war….  ;-)

Abschließend noch ein Satz zur Benchmark-Studie des Dialogmarketing-Dienstleisters Epsilon, der die Zustell- und Öffnungsraten von Marketing-E-Mails in der gesamten EMEA-Region analysiert hat. Epsilon stellt hier fest, dass zwar alles durchaus stabil geblieben ist, doch die Klickraten zum Teil erheblich gesunken sind. Dies passt in das von mir eingangs skizzierte Bild der stetig steigenden Nutzung von mobilen Endgeräten. Der Abschwung gilt vor allem für Deutschland, wo die Raten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 43,9% niedriger ausfallen und nun einen Wert von nur noch 5,3% erreichen. In der gesamten untersuchten Region liegt die Klickrate heute bei 7,1% und ist damit im gleichen Zeitraum mit 20,4% deutlich weniger abgefallen. Es ist also klar an der Zeit, aktiv und immer mehr den Kunden passend zum mobilen Endgerät aufzufangen! Ich empfehle diesbezüglich meinen gesonderten Artikel “E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen” zu lesen! :-)

Ps.: Ich möchte der Form halber doch noch auf eine bereits ältere Studie aus der GSI Commerce „The Purchase Path Of Online Buyers“ verweisen, die anhand einer „Customer Journey“-Analyse ausgewertet hatte, welchen Beitrag die einzelnen Werbekanäle zur Generierung der Abverkäufe beitrugen. EMM war hier der häufigste Initiator bei Verbrauchsgütern, und das bereits 2012! Diese Erkenntnisse sind natürlich wichtig, hinsichtlich einer effektiven Budget-Verteilung im Online-Mix. Auch zeigt die Studie noch eine weitere klare Tendenz: Weder Suchmaschinen- noch Affiliate- noch Display-Marketing tragen in vergleichbarem Umfang bei einer Customer Journey Betrachtung zur Stimulierung der Abverkäufe bei, wie das EMM.

Ich hoffe Euch mit diesen kleinen Infohappen spannenden Imput geliefert zu haben, der Euch in der Praxis aktiv weiter bringt :-)

Mit den besten Grüßen aus der Ruhr Stadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Im Zuge meiner Arbeit muss ich mich stetig mit aktuellen Studien/Erhebungen und Fachbeiträgen auseinandersetzen. Hier ein paar aktuelle Zeilen rund um das Thema E-Mail-Marketing, kurz gefasst und mit Fakten angereichert.

Wichtige und aktuelle E-Mail Marketing Zahlen & Fakten:

• 52% der Verbraucher bevorzugen den Kanal E-Mail um mit Marken zu kommunizieren.
Ein Fünftel der deutschen Verbraucher sind der Meinung, dass sich Markentreue auszahlt.
(Epsilon Studie 2013)

• 80% der Empfänger löschen einen Newsletter, wenn er auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt wird – 30% klicken auf den Abmeldelink.
(BlueHornet 2013)

• 67% der befragten Marketer halten E-Mail Marketing für den effektivten Kanal im digitalen Marketing.
(CMO Council survey 2012)

• 81% der Befragten bevorzugen laut einer aktuellen Umfrage individualisierte Newsletter-Inhalte. 51% aller Befragten seien zudem damit einverstanden, dass Unternehmen Informationen über ihr Klick- und Nutzungsverhalten erheben und zur Individualisierung nutzen.
(promio.net Studie 2013)

• 80% der erfolgreichsten Kampagnen setzt auf prominente Call to Action-Elemente und Fake Player statt auf schicke Designs
(Fachverlag O’Reilly 2013)

• 56% der Unternehmen planen die Nutzung von E-Mail-Marketing im Jahr 2013 auszuweiten. Weiterhin wachsen E-Mail-Marketing Budgets jährlich um 10 Prozent.
(T3N 2013)

• Die Zahl der täglich von Unternehmen verschickten Mails wird bis 2016 auf rund 144 Milliarden steigen.
Die Anzahl der privat verschickten Mails ist hingegen rückläufig.
(The Radicati Group 2012)

• 66,5% der Bevölkerung in Deutschlnad im Alter von über 15 Jahren nutzen einen Webmail-Dienst
(ComScore 2012)

E-Mail-Marketing, effektiv und verkaufsstark:
In der letzten Forrester-Studie, in der 77.000 Online-Transaktionen untersucht worden, ist im Ergebnis die hohe Effektivität von Werbemails beim Abverkauf unterstrichen worden: “For repeat shoppers, e-mail is the most effective sales influencer: Nearly a third of purchases from repeat customers initiated with an e-mail. As such, businesses should up their efforts to collect e-mail addresses, and tailor their e-mail marketing messages to each recipients’ device and prior purchase behavior.”
Den Ergebnissen zufolge ist der Kauf (bezogen auf die Customer Journey von Bestandskunden) bei fast jedem dritten Sale per E-Mail initiiert gewesen. Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch bereits die Vorjahresstudie, was die starke Aussagekraft diesel neusten Studie nocheimal bestätigt.

Um somit keine falschen Budget Entscheidungen zu treffen, ist eine ganzheitliche Betrachtung des E-Mail-Marketing bzw. eine wirklich gutes Customer Journey Tracking, für jedes Unternehmen enorm wichtig. Aus eigener Agenturenerfahrung herraus kann ich sagen, dass ein komplette/korrekte Betrachtung viel zu selten der Fall ist. Oft werden hier falsche Prioritäten in den Werbeausgaben mangels vollumfassender Betrachtung gefällt, denn Werbe-Mails entfalten eine nicht zu unterschätzende – messbare – nachgelagerte Wirkung. Und diese beeinflussen auch aktiv andere Werbekanäle und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Konversion nachhaltig. Was beispielsweise passiert, wenn E-Mail-Marketing unterbudgetiert wird, zeigt das Fallbeispiel „Anna Lyse“ sehr prägnant: http://bit.ly/15JlSEL (Fallbeispiel von unserem ehemaligen E-Mail-Marketing Mitarbeiter Rene Kulka).

Eine weitere aktuelle Untersuchung (http://bit.ly/vhjy2j) der Reisebranche durch intelliAd (Spezialist für Multichannel-Tracking) unterstreicht ebenfalls aktiv die Bedeutung von E-Mail-Marketing bei einer Customer Journey Auswertung. intelliAd betrachtete zum Vergleich verschiedener Marketing-Maßnahmen eine Kennziffer „Support“ – Klicks auf Werbemittel ohne direkten Kauf im Verhältnis zu solchen, die unmittelbar im Abschluss münden. Folgendes verlinkte Diagramm aus der intelliAds dmexco-Präsentation (http://bit.ly/132Ijo2) zeigt ein Ergebnisse einer solchen Analyse.

Schnellfazit:
E-Mail Marketing sollte somit stets in jeder Mediaplanung wieder zu finden sein und in jeder ROI-Auswertung eine ganzheitlich Betrachtung finden.

Die meisten unterschätzen die Wirkung und Wichtigkeit dieses Mediums und bewerten nur anhand direkt messbarer Erfolge. Diese Erfolge stellen jedoch offenkundig nur ein Teil des Gesamtbildes dar.

Richtig betrachtet und konsequent weiter gedacht, hat man mit diesem Werbekanal ein mächtiges Werkzeug für Merkumsatz und aktiver Kundenbindung in der Hand. :-)

Viele Grüße aus Essen,
Ihr Jan-Philip Ziebold

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Infosnack: Social Media Zahlen & Fakten – Was bei keinem Marketingmix fehlen sollte

Hier ein paar Schaubilder als Infohappen für Zwischendurch, auf denen man noch einmal schön sehen kann, wieso der Social-Media-Kanal mittlerweile eine so wichtige Rolle in jedem Marketingmix einnehmen sollte. Die weltweiten Reichweiten sind schlicht gigantisch und sollten genutzt werden:

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Studie: Marken & Socialmedia, was bringt das Branding hier wirklich?

Heute habe ich eine sehr spannende Infografik für Sie, den das Marktforschungsunternehmen AYTM hat 2.000 US-amerikanische Webnutzer befragt, was diese wirklich von Marken im Socialmedia möchten.

Die Antwort ist ein Rückschlag für die, die auf reine Markenliebhaber gehofft haben, den 80% wollen primär Gutscheine & Rabatte.

Hier die komplette Auswertung als Infografik (zum Vergrößern einfach anklicken!):

Passend dazu möchte ich ergänzend noch einen Artikel erwähnen, der gerade Socialmedia Neueinsteiger gezielt bei den ersten Berührungen mit diesem neuen Medium an die Hand nimmt.

Anna-Lena Radünz

Anna-Lena Radünz

In diesem Artikel schreibt die Social-Media-Expertin Anna-Lena Radünz über ihren Plan für Unternehmen hinsichtlich der richtigen ersten Schritte in die Welt des Social Web. Von der Social-Media IST-Analyse über die Definition von Social Media Zielen bis zur Erfolgskontrolle ein guter Beitrag für alle, die dieses Medium bald und richtig nutzen möchten. Hier geht es zum besagten Beitrag…

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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E-Mail & Newsletter Gewohnheiten

Studie E-Mail Marketing in Europa

Studie E-Mail Marketing in Europa 2011

ContactLab hat vor kurzem die neuen Ergebnisse der hauseigenen Studie zur E-Mail-Nutzung veröffentlicht.

In dieser dritten Ausgabe der Studie wird neben einem Vergleich der Gewohnheiten und Verhaltensweisen der Nutzer auch das Verhältnis zwischen E-Mail Marketing, E-Commerce und sozialen Netzwerken analysiert (dies in verschiedenen Ländern und auch in Hinblick auf mobilen Geräte und Online-Gutscheinportale).

Diese Studien-Erkenntnisse sind natürlich eine optimale Grundlage zur Optimierung Ihrer eigenen E-Mail Marketing Kampagnen.

Eine kleine aber schicke Zusammenfassung der Inhalte finden Sie auf folgender Grafik:

>> DOWNLOAD DER KOMPLETTEN STUDIE <<

P.s. Und zum Abschluss noch ein spannender Link-Tipp zum Jahresende:
Der optimale E-Mail-Versandzeitpunkt in der Vorweihnachtszeit

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Lesesnack: Bessere Öffnungsrate? Der Absender entscheidet!

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing

Als kleiner und kurzer Lesesnack für alle interessierten Marketer, folgende doch recht spannende Aussage mal als Zahl ausgedrückt:

76 % der Empfänger von E-Mail Werbung orientierten sich am Absender bei der Entscheidung, eine E-Mail zu öffnen. Erst hiernach folgt der Betreff, den 71 % berücksichtigen.
Diese Zahlen ermittelte unter anderem die MAAWG (http://www.maawg.org/) im “Email Security Awareness and Usage Report“.

Schnell Fazit: Für eine nachhaltige, dauerhafte und relevante Kommunikation mit Endverbrauchern ist ein Absender mit hohem Wiedererkennungswert erfolgskritisch.

P.s. Auch spannend und ein Lesetipp für weiterführende Informationen über das Thema “Absender” gibt es auf dem Blog von Rene Kulka:
http://www.optivo.de/campfire/?s=Absender

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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E-Mail “BENCHMARK REPORT 2011″, Die normale Öffnungsrate, Klickrate, Bounce-Quote & mehr im Überblick

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Bereits zum neunten Mal veröffentlicht emarsys den jährlichen und diesmal zwanzig Seiten starken E-Mail Benchmark Report. Die Daten wurden im Zeitraum vom 01.01. bis zum 31.12.2010 erhoben und beinhalten insgesamt Responsedaten von mehr als 600 Unternehmen aus diversen Branchen in den Bereichen B2B als auch B2C.

Erstmalig auch mit einer detaillierten Gegenüberstellung der Resultate der letzten drei Jahre im Branchenvergleich.

Hier die spannensten Fakten für Sie zusammengefasst:

Bounces:
Hier ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Mit dem Blick auf die letzte jahre ist die Tendenz fallend und wieder unter der 8% Marke (dies sowohl bei Erst- als auch bei laufenden Mailings). Auffallen ist jedoch, das B2B-Mailings generell bei längerer Betrachtung, sprich bei Laufenden-Mailings, eine durchweg höhere Bounce-Qoute aufzeigen als B2C-Mailings.

Öffnungsrate:
Hier ist seit 2002 leider und wie erwartet der starke Trend ungebrochen Bergab. So lag eine normale Öffnungsrate 2008 noch bei 30%, 2010 jedoch nur noch bei 25%. Zum Vergleich: 2004 hat man normal noch gut den Wert um die 55% erreicht.

Kleiner Exkurs: Warum sinkt die Öffnungsrate?
u.a. zwei Hauptfaktoren: Zum einen wird bei den meisten E-Mail Clients (sowie Smartphones) das Herunterladen von Bildern automatisch unterdrückt, ergo der messfaktor blockiert. Zum anderen steigt das generelle Mailvolumen weltweit stetig an, wodurch relevante E-Mails schlicht immer mehr untergehen.

Klickrate:
Die Gesamtanzahl der Klicks ist in 2010 erneut gesunken und liegt nun mit 6,7% auf dem zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Benchmark-Studie. Nur im Jahr 2002 gab es einen noch kleineren Wert.

Abmelde-Quote:
Endlich wieder eine positive Zahl! Abermals geht die Abmeldungsrate erheblich zurück und ist mit 0,35% somit auf dem niedrigsten – und besten – Stand seit Beginn der Studie.

E-Mail-Format:
Hier wurde zwischen HTML-, Text- und Multipart-Mailings unterschieden. Neue signifikante Zahlen gibt es hier nicht, lediglich auffällig ist das der Anteil der reinen Text-Mailings wieder steigt.

Brachenvergleich:
Hier werden alle oben genannten Werte den unterschiedlichen Brachen getrennt gegenüber gestellt. Nenneswerte Auffälligkeit ist, dass die höchste Öffnungsrate mit gut 30% nicht wie in den beiden Vorjahren bei Mailings aus dem Bereich Pharma und Gesundheit, sondern bei Produzenten von Industrie- und Konsumgütern zu finden ist.

Bedeutende Branchen- und Sprachenunterschiede:
Die Gegenüberstellung bringt interessante Erkenntnisse, beispielsweise bei den Klickraten. So liegen diese hier bei dänischen Kampagnen um die 14% und bei englischen und spanischen Kampagnen nur um 4%. Generell liegen die Klickraten aller skandinavischen Kampagnen immer deutlich über den Durchschnitt aller anderen Sprachen.

P.s. Hintergrund zur Messung: Firmeninterne Testkampagnen, Kampagnen ohne klickbaren Handlungsanstoß oder Kampagnen mit außergewöhnlichen Incentives, die zu einer unnatürlich hohen Response führen, wurden nicht berücksichtigt. Insgesamt wurden 35.000 E-Mail-Kampagnen in 15 Sprachen aus West- und Zentraleuropa ausgewertet.

Die gesamte Studie können Sie hier als PDF herunterladen.

>> Weitere spannende Artikel rund um das Thema E-Mail-Marketing (u.a. Rechtslage / Opt-In, optimale Öffnungsrate und mehr) finden Sie in unser Rubrik E-Mail-Marketing.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Universität Kassel untersucht Datenschutz im Internet

Studie

Studie

Im Auftrag des Verbraucherzentrale-Bundesverbands führt die Universität Kassel eine Online-Befragung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Datenschutz im Internet bis zum 30. Juni durch.

Mithilfe der Erhebung wollen die Wissenschaftler mehr erfahren über den Umgang der Nutzerinnen und Nutzer mit den eigenen Daten im Internet, ihr Wissen über ihre persönlichen Rechte sowie die technischen als auch sozialen Kompetenzen der Internetnutzer.

Ziel der Befragung ist es, aus den Antworten konkrete Empfehlungen für die weitere zielgruppenorientierte Arbeit der Verbraucherzentralen zu erarbeiten.

Der Online-Fragebogen ist noch bis 30. Juni 2011 über die Seite ww3.unipark.de/uc/datenschutz/ erreichbar.

Mal schauen was dabei herauskommt, ich halte Sie auf dem laufenden!

Beste Grüße aus Essen!
Ihr Jan-Philip Ziebold

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Aktuelle E-Mail Studie: Transaktionsmails bringen fünf Mal höheren Umsatz

Studie

Studie

“Transaktionsmails bringen fünf Mal höheren Umsatz pro E-Mail” was für eine Schlagzeile vom Mailprovider Experian, aber ist diese auch berechtigt? Kurzum, ja und nein.. aber im großen und Ganzen absolut, den Transaktionsmails sind richtig eingesetzt echte und effektive Umsatzverstärker!

Das Potenzial von Transaktionsmails für Marketing-Zwecke wird immer noch unterschätzt und ist noch lange nicht voll ausgeschöpft. Daher hier ein paar Auszüge aus der aktuellen Studien zum Thema:

Transaktionsmails stoßen bei den Adressaten auf mehr Interesse als Werbe- oder Markenbotschaften und garantieren somit eine höhere Konversionsrate sowie Öffnungs- und Klickraten. Dies belegt u.a. eine aktuelle Studie von Mailprovider Experian. Als weltweit größter Versender hoher E-Mail-Volumina hat Experian für die Studie die Performance-Daten von 1.800 Transaktionsmails im Vergleich zu normalen Werbemails in einem Zeitraum von 11 Monaten bei 35 Kunden untersucht. Ziel der Studie war die Messung der Wirkung von Transaktionsmails und die Identifikation der Bedingungen für den optimalen Einsatz. Betrachtet wurden dabei die Performance und der Content von Bestätigungsmails zu Bestellungen, Warenversand, Rücksendungen und Umtausch.

Die Ergebnisse der Studie zeigen:
Der Umsatz von Bestellbestätigungen erzielt einen Durchschnittswert von 0,52 Euro pro E-Mail – wobei der Wert bei normalen Werbemails lediglich bei 0,09 Euro pro E-Mail liegt. Die höheren Gewinne spiegeln sich auch in den Ergebnissen bei Versandinformationen und Rückgabe- oder Umtausch-E-Mails wieder, die drei Mal höher sind als Werbemails. Darüber hinaus erreichen Bestellbestätigungen eine bis zu acht Mal höhere Konversionsrate als normale Massenmails – bei E-Mails zu Versand, Rückgabe und Umtausch sind die Ergebnisse bis zu vier Mal höher.

Des Weiteren zeigt die Messung der Öffnungs- und Klickraten von Transaktionsmails ein überdurchschnittlich hohes Ergebnis: Aus den Zahlen geht hervor, dass Kunden Transaktionsmails zum Teil sogar mehrfach öffnen. So ist zum Beispiel die Öffnungsrate von Bestellbestätigungen bis zu acht Mal höher als bei Massenmails, die Klickrate liegt im Schnitt um das vierfache höher. Die Öffnungsrate bei Versandinformationen ist sieben Mal höher und Transaktionsmails, die eine Rückgabe oder einen Umtausch betreffen, weisen eine sechs Mal höhere Öffnungsrate auf als normale Werbemails.

Jörn Grunert

Jörn Grunert

„Laut einer Studie von Jupiter nutzten lediglich 47% der Marketer Transaktionsmails zu Marketing-Zwecken. Dabei bieten sie enorme Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden. Unsere Studie belegt eindeutig, dass Transaktionsmails erheblich zur Umsatzsteigerung beitragen können, wenn Sie gezielt eingesetzt werden“, bestätigt Jörn Grunert, General Manager bei Experian Marketing Services in Deutschland.

Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene Schlüsselfaktoren, die die Performance von Transaktions-Kampagnen deutlich steigern können, ermittelt:

  • Die inhaltliche und optische Gestaltung der E-Mails ist entscheidend und sollte auf die letzte Aktion des Kunden eingehen
  • Transaktionsmails mit Cross-Selling-Angeboten weisen 20% höhere Konversionsraten auf als normale Werbemails und können eine höhere Aufmerksamkeit erzielen, wenn sie auf den Adressaten mit personalisierten Angeboten individuell eingehen
  • Bestell- und Versandbestätigungen mit Links zur Nachverfolgung des aktuellen Bestell- bzw. Versandstatus haben doppelt so hohe Klickraten und 23% höhere Konversionsraten wie Bestätigungen ohne Status-Links und sollten an einer höheren Stelle in der E-Mail positioniert werden
  • Durch die Integration einer reduzierten Website-Navigation werden höhere Klickraten erzielt
  • Transaktionsmails mit Links zu sozialen Netzwerken bringen eine um 55% höhere Klickrate als solche ohne

Die komplette Studie „Transaktionsmails“ steht unter www.cheetahmail.de/transaktionsmails als kostenfreier Download zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Socialmedia Studie: Facebook Maxime & mehr! http://wp.me/pv09i-oG

Hier eine interessante Studie von Buddy Media, die wichtige und spannende Zahlen optisch im “Keep it short and simple!” Still präsentiert. Sehr informativ und ansprechend präsentieren sich hier selbst die weniger “wichtigeren” Fakten durch die wirklich geniale Aufbereitung. In jedem Fall einen Blick wert!

Somit, damit auch ich den Prinzip “In der Kürze liegt die Würze” nicht entgegenarbeite, hier die optische Socialmedia Studie die für sich allein spricht (zum vergrößern einfach anklicken!):


(besten Dank auch an PR-Blogger für diesen Linktipp)

P.s. Weitere Ergebnisse gibt es in der kompletten Studie, die Sie (nach einer Registrierung) kostenlos von Buddy Media per Mail geschickt bekommen.
Die ganze Studie gibt es in reinen Hardfacts auch hier einzusehen: Social-Network-Analysis-Report-2011

Mit besten Grüßen aus der Ruhrstadt Essen und allen ein schönes Osterfest,
Jan-Philip Ziebold

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Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite
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