Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

So landen sie nicht im Spam, sieben wichtigsten Tipps & Tricks

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing

Über neunzig Prozent der weltweit verschickten E-Mails sind Spam.

„Spam ist das drängendste Problem der kommenden Dekade“, sagte Eileen Harrington von der US-amerikanischen Federal Trade Commission FTC. Der in der EU zuständige Kommissar Erkki Liikanen warnt: „Die Bekämpfung des Spammings geht uns alle an und ist mittlerweile zu einem Hauptaspekt des Internets geworden“.

Spamfilter schützen E-Mail-Adressinhaber vor unerwünschten Nachrichten, können aber auch zugleich relevante und gewollte Zustellungen ungewollt rausfiltern. So sind davon auch seriöse Newsletter betroffen. Ein Grund ist u.a., das die Spamfilter nahezu fast jede Serienmail pauschal als „Werbemüll“ klassifizieren . Dabei gibt es ein paar einfache Wege, den Spamfiltern klarzumachen, dass es sich um einen explizit bestellten Newsletter handelt.

Torsten Schwarz hat auf seiner Seite die wichtigsten 7 Tipps für Einsteiger zusammengestellt:

1. Zertifizierte Versandserver
2. Keine Beschwerden
3. Adressbuch eintragen
4. Vorher Spamtest machen
5. Betreff nicht zu werblich
6. Gepflegte Liste
7. Sauberes HTML

Alle Details zu diesen Punkten und viele weitere Informationen finden Sie hier bei Torsten Schwarz.

>> Weitere spannende Artikel rund um das Thema E-Mail-Marketing (u.a. Rechtslage / Opt-In, optimale Öffnungsrate und mehr) finden Sie auch bei uns in der Rubrik E-Mail-Marketing.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Spam ade oder nur die Ruhe vor dem Sturm?!

Das Spam-Aufkommen minimiert sich seit Monaten spürbar und ist nun auf dem niedrigsten Stand seit der Stilllegung des Service Providers McColo im Jahr 2008. Mögliche Gründe dafür sind vielseitig, allein um 20% ist das weltweite Spam-Aufkommen gesunken, seit die russische Polizei gegen den Betreiber der größten Spam-Schleuder SpamIt.com vorgeht.

Eine spamfreie Welt gibt es dennoch nicht, es sind weltweit immerhin noch 200 Mrd Spam-Mails täglich unterwegs. Beispiel: Im derzeitigen Wirtschaftsklima ist der Rohstoff Gold zunehmend begehrt. Spammer machen sich diesen Trend zu Nutze und verlockten Interessenten in zahlreichen E-Mails zum Kauf vermeintlich günstiger Goldbarren.

P.s. Weitere Ergebnisse des aktuellen Symantec-Reports finden Sie zum Download unter: http://www.symantec.com/content/en/us/enterprise/other_resources/b-state_of_spam_and_phishing_report_10-2010.en-us.pdf (Tipp: Sehr spannende Schaubilder vermitteln in diesem PDF viele trockene Fakten sehr verständlich und schnell!)

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Initiative gegen Botnetze und E-Mail Spam: Anti-Botnetz-Projekt

Anti-Botnet

Anti-Botnet

Der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. hat mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Projekt ins Leben gerufen, das ich an dieser Stelle gern vorstellen möchte. Es geht um Botnetze.

Kurzer Exkurs für Einsteiger: Botnetze sind Netzwerke aus Computern, die nach der Infektion mit Schadsoftware zusammengschlossen werden. Ist Ihr Rechner Teil eines Botnetzes, kann er unbemerkt auf ferngesteuerte Befehle von Cyberkriminellen reagieren und zum Beispiel E-Mail Spam versenden oder andere Computer infizieren, wenn Sie online sind.

Mit dem Anti-Botnetz-Beratungszentrum möchten die Initiatoren die Zahl der Botnetz-infizierten Computer deutlich verringern und so den Cyberkriminellen die Grundlage entziehen. Dies soll zum einen durch aktive Aufklärung als auch durch Hilfestellung mit Software und der Zusammenarbeit mit großen Providern wie gmx.de, web.de, der Telekom, etc. passieren.

Hier geht es zum Projekt: https://www.botfrei.de Empfehlenswert!

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Aktuelle Urteile zu E-Mail-Marketing / Newsletter-Recht

Rechtslage

Rechtslage

Eine große Liste ausgewählter Urteile zum Thema E-Mail-Werbung möchte ich Ihnen heute als Infosnack ans Herz legen:

Pflicht zur vollständigen Preisangabe auch im E-Mail-Newsletter
Bundesgerichtshof (BGH, Urt. v. 10.12.2009, Az. I ZR 149/07) entschieden, dass die Regeln der PAngV auch dann gelten, wenn mit Preisen in einem Newsletter geworben wird.

Pflicht zum Double-Opt-In, auch bei offline generierten Adressen?
Das Berliner Amtsgericht Wedding hatte sich vor kurzem mit einem Fall von unerlaubter Werbung eines Versandhändlers zu beschäftigen. Einer Kundin unterlief  beim Eintippen ihrer E-Mail-Adresse ein Wort-Dreher. Dadurch landete die Werbung per Newsletter nicht bei ihr sondern im privaten E-Mail Account eines Juristen.

Geschäftsgeheimnis: E-Mail-Adressen
Das OLG Köln hat festgestellt, dass es wettbewerbswidrig ist, Datenbestände potenzieller Kunden zu kopieren, um sie für eigene Werbezwecke einzusetzen (OLG Köln vom 5.2.2010, Aktenzeichen: 6 O 137/09).

Vorsicht bei gekauften Adressen
Ankäufer von E-Mail-Adressdaten haften selbst für gekaufte Adresslisten, urteilte das OLG Düsseldorf am 24.11.2009 (Az. I-20 U 137/09). Das Gericht hat entschieden, dass sich der Ankäufer von E-Mail-Adressdaten nicht mit einer allgemein gehaltenen Zusicherung des Veräußerers zur Eignung des Adressmaterials zur E-Mail-Werbung begnügen darf.

Mitbewerber ohne Schadensersatzanspruch bei Spam-Mails
Nach Meinung des LG Berlins (Urt. v. 11.12.2009 – Az.: 96 O 113/09) haben Unternehmen keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn ein Mitbewerber unerlaubte Werbe-Mails an Dritte versendet.

Double-Opt-In-Bestätigungsmail ist kein Spam
Eine Bestätigungs-E-Mail, in welcher der User aufgefordert wird, seine Anmeldung für das zugesandte Angebot (z.B. einen Newsletter) zu bestätigen, stellt keine unerlaubte E-Mail-Werbung dar. Vielmehr ist dieses Double-Opt-In-Verfahren gerade geeignet, einen Missbrauch durch Spamming zu verhindern (Landgericht Muenchen, Beschluss v. 13.10.2009 – Az.: 31 T 14369/09).

Die rechtssichere Einwilligung
Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) ist es eine unerlaubte Handlung, wenn E-Mails ohne Einwilligung des Empfängers versandt werden (BGH vom 11.3.2004, Az. (Aktenzeichen) I ZR 81/01). Der Beitrag beschreibt, wann Einwilligung rechtsgültig ist und wann nicht.

Unterlassungserklärung allgemein oder auf konkrete E-Mail-Adresse?
Das Landgericht Berlin hat in einem Beschluss vom 16. Oktober 2009 (Az. 15 T 7/09) entschieden, dass im Falle unverlangter E-Mail-Werbung eine auf eine konkrete E-Mail-Adresse des Betroffenen beschränkte Unterlassungserklärung nicht ausreicht, um die Wiederholungsgefahr auszuräumen.

Confirmed-Opt-In-Verfahren bei E-Mail-Werbung unzureichend
Das LG Heidelberg hat noch einmal bestätigt, dass das Confirmed-Opt-In-Verfahren bei E-Mail-Werbung unzureichend ist, um einen Missbrauch zu vermeiden (LG Heidelberg, Urt. v. 23.09.2009 – Az.: 1 S 15/09).

Weiterempfehlung per E-Mail
Mit Urteil vom 22. Mai 2009 hat das Amtsgericht Berlin-Mitte entschieden, dass in bestimmten Fällen Empfehlungs-E-Mails als Spam anzusehen sein können (AG Berlin-Mitte, Az. 15 C 1006/09).

Adressen anmieten
Beim Anmieten von Fremd-Adressen gilt es eine Reihe von neuen Gesetzen zu beachten. Dabei geht es um mehr als nur die Einwilligung durch Double-Opt-In. Transparenz und Koppelungsverbot müssen beachtet werden.

Einmaliger E-Mail-Kontakt ist keine Einwilligung
Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 9. Juli 2009 entschieden, dass ein einmaliger E-Mail-Kontakt keine Einwilligung in den Erhalt von werbenden E-Mails darstellt (Aktenzeichen: 161 C 6412/09).

Auch einmalige B2B-Werbung per E-Mail ist rechtswidrig
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 20. Mai 2009 (Aktenzeichen: I ZR 218/07) entschieden, dass schon die erstmalige Zusendung von E-Mails an Unternehmen ohne vorheriges Einverständnis des Empfängers rechtswidrig ist.

Pflichtangaben in E-Mails wie auf Geschäftsbriefen
Auch wenn das Urteil schon älter ist – noch immer gibt es genug Verstöße. Seit dem 1.1.2007 müssen die auf Geschäftsbriefen notwendigen Pflichtangaben auch in E-Mails gemacht werden.  Bei einer GmbH müssen neben den üblichen Kontaktdaten auch Rechtsform, Registergericht und –nummer, Sitz und die ausgeschriebenen Namen der Geschäftsführer genannt werden.

Details zu allen Urteilen finden Sie bei Torsten Schwarz auf seinem Absolit Blog.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Urteil E-Mail Marketing: Werbung kann Angebot und Nachfrage sein

E-Mail Urteil

E-Mail Urteil

Die Tage bin ich über ein Urteil des LG Memmingen gestolpert, dass mit dem Urteil vom 23.12.09 (Az. 1 HK O 1751/09) ein wenig Licht in das Thema „Was zählt eigentlich alles unter Werbung?!“ beigetragen hat.

Kurzer Exkurs vorab: Im deutschen Recht ist E-Mail-Werbung nur mit vorheriger Einwilligung (Opt-In) erlaubt. Bei einem bestehenden Geschäftsverhältnis wird dies vom Gesetzgeber unter restriktiven Bedingungen (Soft Opt-In) auch ohne ein explizites Opt-In geduldet. Während das Opt-In allgemein somit weniger Schwierigkeiten bereitet, wird in Gesprächen aber oft ganz klar deutlich, dass gerade der Begriff “Werbung” – und was darunter nun alles fällt – völlig unklar ist.

Werbung kann Angebot und Nachfrage sein:

Werbung ist zunächst einmal jede (!) Äußerung mit dem Ziel, den Absatz zu fördern (2006/114/EG, Artikel 2). Dies kann unmittelbar durch das Angebot eines Produktes oder einer Dienstleistung erfolgen (Absatz-Werbung). Aber auch mittelbar durch eine Nachfrage nach Produkten & Diensten, die indirekt den Absatz fördern (Nachfrage-Werbung).
Für Furore sorgte hier u.a. das BGH-Urteil “FC Troschenreuth” in 2008, bei dem ein Sportverein eine E-Mail-Nachfrage bzgl. der Schaltung von Bannerwerbung auf der Vereins-Webseite erhielt. Diese war rechtswidrig, da der Verein die E-Mail-Adresse nicht für derartige Anfragen veröffentlicht hat. Vermeintlich kurios, da der Verein ja durch die Bannerschaltung verdienen würde und die Anfrage somit nur positive Zwecke verfolge – nicht in den Augen des obersten Gerichts.

LG Memmingen, das war passiert:

Der Betreiber eines kostenlosen Branchenverzeichnisses informierte den Kläger über die Aufnahme und bat darum, die eingetragenen Daten auf Richtigkeit zu überprüfen. Der Kläger sah in der E-Mail unerlaubte Werbung und begehrte Unterlassung.

Die Richter bestätigten die Auffassung, da die Bereitstellung der kostenlosen Verzeichniseinträge Werbeeinnahmen generiert, die E-Mail daher mittelbar der Absatzförderung diente und als Nachfrage-Werbung ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung rechtswidrig war. Auch eine konkludente Einwilligung liegt nicht vor, da die E-Mail-Adresse nur für Nachfragen nach typischen Produkten und Diensten des Unternehmens veröffentlicht wurde, und nicht zur Bereitstellung von Unternehmensdaten für fremde gewerbliche Zwecke.

Weiterführende Links zum Urteil:

P.s. In diesem Zusammenhang auch spannend:
Das eine E-Mail-Adresse in Geschäftsbrief keine Werbe-Einwilligung darstellt, konnte man sich denken, nun ist hierzu auch konkret Recht gesprochen wurden. Zum Artikel hier klicken.

sowie: Werbeemails unerwünscht! Auch Autoresponder sind Spam nach Urteil durch des AG München.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Spam-Studie: Fraunhofer-Institut untersucht Spam-Aufkommen bei kostenlosen E-Mail-Diensten

Spamaufkommen

Spamaufkommen

Kunden des E-Mail-Dienstes Yahoo bekommen mit nur 8 Mails pro Monat die wenigsten unerwünschten Werbemails. Nur knapp dahinter platziert sich Microsofts Service Hotmail mit 13 Stück. Bei GMX waren es schon gut 136 Stück! Zu diesem spannenden Ergebnis kam eine Studie des Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) aus Darmstadt.

Im Detail:
Das Institut untersuchte, wie stark man als Kunde der beliebtesten deutschen kostenfreien E-Mail-Dienste von unerwünschter Werbung betroffen ist. Google landete auf Platz drei der getesteten Anbieter, und die schlechtesten Bewertungen erhielten hierbei die Angebote von WEB.de und GMX.

95 Prozent aller E-Mails sind Spam:
Die Anbieter von E-Mail-Diensten versuchen, diesen elektronischen Werbemüll automatisch auszusortieren. „Wir wollten wissen, bei welchen E-Mail-Diensten man mit der kleinsten Anzahl von Spam zu rechnen hat“, sagt Studienleiter Dr. Markus Schneider vom Fraunhofer SIT. Dazu legten Testpersonen E-Mail-Accounts bei den kostenlosen Anbietern an und prüften anschließend, wie viel Werbung in den elektronischen Postfächern landete. Dazu zählen auch die Werbemails der Dienste-Anbieter selbst.
„Wir gehen nicht davon aus, dass man von dem eigenen Dienstanbieter lieber oder häufiger Werbung empfangen möchte als von anderen“,
sagt Schneider. Aber selbst wenn man diesen internen Spam vernachlässigt, erreichten die Test-Konten bei GMX noch 36 Mails, bei Web.de 21, bei Hotmail und Yahoo nur 10 bzw. 8 Mails.

Hintergrund Details:
Bei der Untersuchung wurde stark darauf geachtet, dass für alle betrachteten Dienstanbieter die gleichen Rahmenbedingungen gelten. Auch für die registrierten E-Mail-Adressen gab es genaue Regeln, wobei ein Teil der E-Mail-Adressen absichtlich im Internet publik gemacht wurde, damit sie von den Spam-Versendern gefunden werden konnten.
Die Studie wurde mit finanzieller Unterstützung von Microsoft erstellt und dauerte vier Wochen.

Produkt Marketing Manager Hotmail Christian Weghofer zur Studie:
„Mit der Beauftragung des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie verfolgten wir das Ziel, unsere Aktivitäten in den letzten Jahren im Bereich Spam-Abwehr einer externen Prüfung zu unterziehen. Das Ergebnis von Fraunhofer zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und die Änderungen, die wir bei Hotmail vorgenommen haben, fruchten. Zudem liefert es uns den Impuls, uns bei der Abwehr unerwünschter E-Mails Schritt für Schritt weiter zu verbessern.“

Die Studie kann kostenfrei unter diesem Link heruntergeladen werden.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Selten: Ein Spamer entschuldigt sich…

E-Mail Spam

E-Mail Spam

Ja, auch Spamer haben ein Gewissen, zumindest einige. Sehr selten, aber es passiert und man bekommt sogar eine Entschuldigungs-Mail,… in diesem Fall sogar ganz ohne Vorkommunikation – einfach so:

Von: <webmaster@h(…).de>
Datum: Fri, 5 Mar 2010 15:55:07 +0100
An: <webmaster@h(…).de>, <service@b(…).de>
Betreff: Info zu Werbemailverstoß von meinem Mailaccound

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Sie in den letzten Tagen über meinen Mailaccount webmaster@h(…).de mit einem Hinweis auf eine Ebayauktion bezüglich der Geschenkplattform http://www.schlitten(…).de eine belästigende Werbemail erhalten haben. Zudem wurde ich darauf hingewiesen, dass dies einen wettberwerbsrechtlicher Verstoß begründet. Ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen entschuldigen und mich für diese Hinweise herzlich bedanken. Zudem möchte ich Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass ich mich bereits einer strafbewehrten Unterlassungserklärung mit einer festgesetzten Vertragsstrafe von 5.100,00 €  für jeden Fall der Zuwiderhandlung unterworfen habe.
Zudem möchten ich Ihnen mitteilen, dass ich keine Daten über Sie oder Ihr Unternehmen speichere oder weitergebe. Die verwendeten Adressen wurden allesamt aus frei zugängliche Internetseiten übernommen. Auch werden diese Emaiadressen sofort nach dem Versand dieser Email gelöscht.

Mit freundlichen Grüßen
R.(…)

_________
Danke an Torsten L. für die Übermittlung dieses Fundstücks.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Datenschützer fordert strengere Gesetze gegen Spam

Datenschutz

Direkt zum Jahresauftakt macht sich Thilo Weichert (Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein) für strengere Gesetze im Kampf gegen Spam stark.

Im Konkreten: Er fordert, dass auch für den Versand von Werbe- und Infomails an geschäftliche Nutzer (sprich B2B Mailings), eine Einwilligung eingeholt werden muss.

Wer Newslettern, Werbe- und Infomails an Privatnutzer schickt, benötigt deren ausdrückliches Einverständnis, doch im Business-Bereich gibt es einen solchen Schutz bislang nicht. Geschäftliche Mail-Adressen dürfen ohne Zustimmung des Nutzers beschickt werden, wenn von einer »mutmaßlichen Einwilligung« aufgrund der beruflichen Position des Empfängers ausgegangen werden kann. Erst wenn dieser widerspricht, muss er vom Verteiler genommen werden. Was in meinen Augen auch eine gängige und sinnvolle praktische Vorgehensweise darstellt.

Im Gespräch mit der “Welt am Sonntag” hat jedoch Thilo Weichert eine Änderung dieser Regelung gefordert: „Es wäre sinnvoll, auch bei geschäftlicher Kommunikation eine Einwilligungsanforderung wie im Konsumentenbereich zu schaffen«, so Weichert und verwies auf seine eigenen Erfahrungen. »Ohne mein Zutun bin ich auf so vielen Verteilern gelandet, dass es allmählich zu einem echten Ärgernis wird. Allein das Sichten und Sortieren verschlingt viel Zeit. Mich aber von jeder Mailingliste streichen zu lassen, ist noch mehr Aufwand. Ich habe es aufgegeben, mich dagegen zu wehren.

Mal schauen ob sich in dieser Richtung 2010 wirklich etwas ändern wird.

Mit besten Grüßen aus Essen
Jan-Philip Ziebold

P.s. Und zum Jahresstart noch zwei Linktipps die einen Klick wert sind:

* Mit effektiven Formularen mehr Leads generieren
http://www.emailmarketingblog.de/2010/01/02/mit-effektiven-formularen-mehr-leads-generieren/

* Galerie: Weihnachtsmailings 2009
http://www.emailmarketingblog.de/2009/12/29/galerie-weihnachtsmailings-2009/

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Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite
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