Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

E-Mail bleibt Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1 – Eine Schnellzusammenfassung

Damit Unternehmen selbst, oder gemeinsam mit Ihrer Agentur, auch stets die richtigen Entscheidungen bei der Budget-Verteilung im Online-Mix treffen – und im speziellen bei der Mediaplanung des Kanals EMM (=E-Mail-Marketing) – ist es immer gut zu wissen, wo Trends hingehen (beispielsweise hinsichtlich Betreffzeilen, Landingpages, EMM-Technologien, etc.). Daher haben wir für Euch ein paar aktuelle EMM Infohappen als Schnellzusammenfassung zusammengetragen:

Generell kann man sagen: Trendkanäle wie Social Media und Mobile Marketing hin oder her, der effizienteste Kommunikationskanal ist immer noch das klassische E-Mailling :-) Okay, was soll ich nach dieser Überschrift hier auch auch anderes schreiben? ;-) Aber neben dem Fakt, dass es gut klingt, zeigen viele unterschiedliche Studien, Sachfakten und eigene Erfahrungswerte mit vielen Kundenkampangen ein klares Bild: E-Mail ist im Onlinemarketing Umsatz-Booster Nr.1.

Einer frische Studie von McKinsey zufolge ist EMM der „KundenanspracheUmsatz-Booster Nummer 1″. Denn über das klassische Instrument generieren Unternehmen vierzigmal so viele Kunden, wie beispielsweise über Facebook und Twitter zusammen. Kein Wunder also, dass der durchschnittliche Einkaufswert deshalb laut der Studie hier um 17% höher liegt, wenn er via EMM avisiert wurde.

Studie

Studie

Der aktuelle Report „2014 CMO Insights Survey“ (Quelle: Accenture Interactive) über zukünftige Herausforderungen und Effektivität aktueller Werbemedien, der sich aus einer Umfrage unter 600 Marketing-Führungskräften aus elf Ländern speist, stützt aktiv die Argumentation der Periodisierung des Kanals EMM. Im Rahmen dieser Umfrage bestätigten über die Hälfte (58%) der CMOs, dass E-Mail-Marketing für ihr Unternehmen nachhaltig wirkt. Man beachte, dass dem vor zwei Jahren noch lange nicht so war (damals 44%). Kein anderer Kanal punktete zuletzt so stark in so kurzer Zeit (+14 Prozentpunkte!). Nur den persönlichen Kontakt am Point-of-Sale, Branded Content und Print-Werbung schätzen Experten derzeit noch als effektiver ein.

Viele weitere Studien aus 2014, wie der „HubSpot Report – Science of Email 2014“ , „EMail Marketing Vendors Q3/2014„, etc. oder der Fachbeitrag von Techcruch mit dem Titel „Why Everyone Is Obsessed With E-Mail Newsletters Right Now“ sowie auch viele Fachartikel Dritter unter Absolit, stützen diese Ansicht nachhaltig und beleuchten den Kanal aus unterschiedlichsten Blickwinkeln (Ps.: Spannender, aber zugegebenermaßen etwas reißerischerer Lesetipp: „Wie aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz wurde„.).

Neben diesen Perspektiven aus Marketingsicht erfreut sich E-Mail-Marketing aber nach wie vor auch größter Beliebtheit bei den Endkunden. Die Ergebnisse der 18. ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 zeigen, dass das Medium E-Mail weiterhin die Liste der täglich am meisten genutzten Internetanwendungen anführt.

E-Mail bleibt also der Onlinemarketing-Umsatz-Booster Nummer 1 :-) Doch damit dieser Weg erfolgreich ist und bleibt, sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Beispielsweise rechtliche Bestimmungen, die Gestaltung der Betreffzeile und des Mailings, der Zeitpunkt des Versands, etc.:

Rechtlich ist aktuell nur eine Endscheidung zu nennen, die auf das EMM Einfluss nimmt: das BGH Urteil vom 17.10.2014, das die “Tell-a-Friend”-Empfehlungsemails als SPAM angreift und daher das Abmahnrisiko hierfür erhöht. Ein Ende der Debatte ist mit dem BGH-Urteil aber nicht in Sicht, da die meisten Juristen die Auffassung vertreten, dass es durchaus erlaubt/gängig ist solch eine Funktion zu nutzen. Dennoch werden scheinbar vermehrt Onlinehändler u.a. auf Amazon abgemahnt (Ps.: Auch Werbung in Autoreply-Mails kann als unzulässiger Spam gelten! Siehe auch: AG Stuttgart, Urteil vom 25.04.2014, Aktenzeichen 10 C 225/14).

Hinsichtlich Handlungsempfehlungen für Marketer sind aktuell folgende Fakten spannender:  Im oben erwähnten aktuellen EMM Report „Science of Email 2014“ von Hubspot, der mehrere hundert Millionen E-Mails von Kunden ausgewertet hat, ist eins der wichtigsten Fazite in meinen Augen, dass im Schnitt über alle Altersgruppen rund 50% der Endkunden ihre E-Mails am Handy lesen. Es sind sogar über 70% bei einer Einschränkung der Zielgruppe auf die 18-44 jährigen. Die Tablet-Nutzung ist dagegen bei den 18-29 jährigen am geringsten (offensichtlich ziehen somit ältere Semester deren größeres Display den kleineren Smartphone-Screens vor).

Randnotiz: In den letzte 46 Wochen hat sich der der Anteil Mobile-optimierter Newsletter nahezu verdreifacht. Vor allem englischsprachige Werbemails haben kräftig beim Responsive Design nachgerüstet.

Klicktrends

Klicktrends

Smartphone-Nutzer klicken weniger auf Links! Doch was bedeutet das nun für Euch?: Das Ganze hat erhebliche Konsequenzen. Wir haben festgestellt, dass teilweise etwa 60% weniger auf die Links geklickt wird, wenn ein Newsletter mit dem Smartphone statt mit dem stationären Computer gelesen wird. Um die OR und CR der einzelnen Mailings weiter zu erhöhen, sollte man also die Adressaten besser am Computer erreichen. Doch WANN ist das genau?
Viele Tests haben ergeben, das zwischen neun und zwölf Uhr die Wahrscheinlichkeit, die Leser am Computer anzutreffen, am höchsten ist. Gegen Nachmittag nehmen die Klicks über mobile Endgeräte wieder zu.

Eigene Analysen sowie Studienvergleiche entzaubern aber auch regelmäßig manche Mythen: So werden bestimmte Begriffe oder Sonderzeichen, wie das Währungssymbol, aufgrund gängiger Spam-Filter zwar nicht automatisch von den Nutzern ferngehalten, aber weder die Signale free / kostenlos, noch „!“ oder „$“ in der Betreffzeile haben einen nennenswerten Effekt auf die Öffnungsrate. Hingehen verringert sich beispielsweise die Klickrate um sogar etwa 30%, wenn der Begriff „Newsletter“ in der Betreffzeile auftaucht. Die Empfänger – so einige Meinungen – argwöhnen dann nämlich, dass gar nichts Interessantes in der Mail steht. Sondern, dass sie nur deswegen verschickt wurde, weil es wieder mal Zeit für den Newsletter war….  ;-)

Abschließend noch ein Satz zur Benchmark-Studie des Dialogmarketing-Dienstleisters Epsilon, der die Zustell- und Öffnungsraten von Marketing-E-Mails in der gesamten EMEA-Region analysiert hat. Epsilon stellt hier fest, dass zwar alles durchaus stabil geblieben ist, doch die Klickraten zum Teil erheblich gesunken sind. Dies passt in das von mir eingangs skizzierte Bild der stetig steigenden Nutzung von mobilen Endgeräten. Der Abschwung gilt vor allem für Deutschland, wo die Raten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 43,9% niedriger ausfallen und nun einen Wert von nur noch 5,3% erreichen. In der gesamten untersuchten Region liegt die Klickrate heute bei 7,1% und ist damit im gleichen Zeitraum mit 20,4% deutlich weniger abgefallen. Es ist also klar an der Zeit, aktiv und immer mehr den Kunden passend zum mobilen Endgerät aufzufangen! Ich empfehle diesbezüglich meinen gesonderten Artikel „E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen“ zu lesen! :-)

Ps.: Ich möchte der Form halber doch noch auf eine bereits ältere Studie aus der GSI Commerce „The Purchase Path Of Online Buyers“ verweisen, die anhand einer „Customer Journey“-Analyse ausgewertet hatte, welchen Beitrag die einzelnen Werbekanäle zur Generierung der Abverkäufe beitrugen. EMM war hier der häufigste Initiator bei Verbrauchsgütern, und das bereits 2012! Diese Erkenntnisse sind natürlich wichtig, hinsichtlich einer effektiven Budget-Verteilung im Online-Mix. Auch zeigt die Studie noch eine weitere klare Tendenz: Weder Suchmaschinen- noch Affiliate- noch Display-Marketing tragen in vergleichbarem Umfang bei einer Customer Journey Betrachtung zur Stimulierung der Abverkäufe bei, wie das EMM.

Ich hoffe Euch mit diesen kleinen Infohappen spannenden Imput geliefert zu haben, der Euch in der Praxis aktiv weiter bringt :-)

Mit den besten Grüßen aus der Ruhr Stadt Essen,
Jan-Philip Ziebold

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E-Mail Marketing: direkt, effizient, authentisch

Das E-Mail-Marketing – als Teilfassette des Onlinemarketing – ist in meinen Augen einer der spannendste Marketing-Kanäle dieser Zeit. In keinem anderen Bereich ist so viel Dynamik & Innovation zu spüren wie dort. Nirgends sonst lassen sich Streuverluste gezielter minimieren, Werbekosten effizienter planen und Ergebnisse transparenter messen.

In Europa werden bereits täglich allein über 2 Milliarden E-Mails an Privatpersonen verschickt (Spammails noch nicht eingerechnet!) und in Deutschland gibt es mit ca. 113 Mio. E-Mail-Postfächer mehr Adressen als Einwohner (Stand Ende 2011). Und das Potenzial ist bei weiten noch nicht ausgeschöpft. Immer genauere und selektivere E-Mail Kampagnen ermöglichen immer bessere Ergebnisse. Die Zeit des Gießkannen-Marketing geht definitiv vorbei, sprich Weg von der Push-Kommunikation, hin zur gezielten und aktiven Einbindung der Endverbraucher. Willkommen im Marketing des 21ten Jahrhunderts!

Dieser Direktmarketingkanal hat somit u.a. den unschlagbaren Vorteil, dass alles immer messbar ist, sprich man schneller, gezielter und effektiver werben kann. Detaillierter Echtzeit-Reports, adhoc Reaktionen auf Userverhalten, als auch verzahnte E-Mail Integrationen mit Social-Netzworks sind nur ein paar Stichwörter, die die Faszination dieses Marketingkanals aufzeigen.

Somit ergibt sich die spannende Chance einer Multikanal Strategie hieraus, die alle Bereiche einer modernen Kommunikation mit Ihren Endkunden ermöglicht.

Das alles lässt sich zudem einfacher als man adhoc denkt umsetzen. Auch stellt die oft benannte Opt-In (=Werbeeinverständnis) Problematik, sprich der Datenschutz (also das BDSG, welches 2008 via Novelle zuletzt massiv geändert wurde und final zum 01.09.2012 in kraft getreten ist) bei weiten nicht die Herausforderung dar, wie man oft in den Medien hört. Datenschutz verbunden mit guter kundenfreundlicher Werbung ist möglich und kein Schwert mit sieben Siegeln, das kann ich Ihnen versichern.

Das der Bereich des E-Mail-Marketings derzeit aktiv im kommen ist, zeigen auch aktuelle Studien. So hat einer der größten E-Mail Versender Epsilon erst kürzlich in seinem Benchmark Report die Auswertungen des vierten Quartals 2011 vorgelegt. Dort kann man gut ablesen, das die Öffnungs- und Klickraten in der EMEA-Region weiter zugelegt haben. Gerade durch immer mehr Mobilfunkgeräte, die wie das iPhone unproblematisch auch das Lesen & Bearbeiten von E-Mails ermöglichen, hilft diesem Trend aktiv weiter. „E-Mail“ gehört damit zu den meistgenutzten und zugleich meistunterschätzten Anwendungen des Internets.

Ob nun als Bestandteil der gezielten Neukundenakquise oder zur Kundenbindung mittels CRM, mit dem richtigen Know-how bietet Ihnen das E-Mail-Marketing eine optimale, moderne und transparente Ergänzung zu den bestehenden Werbemaßnahmen Ihres Unternehmens.

Zu Anfang wird man zwar oft mit vielen Fachtermini wie „Call to Action“-Mailings, Stand-Alone-Templates, Openrate, CPO, CTR, CPM, Trigger-Mails & Co. erschlagen, brauch hiervor aber an sich keine Angst haben. Mit dem richtigen Partner an der Seite, kann auch ein mittelständiges Unternehmen hier schnell den Einstieg finden und ist auch nicht dauerhaft auf rein externes Wissen angewiesen.

Fazit: Die E-Mail Marketing Kundenkommunikation kann richtig gemacht persönlicher, direkter und authentischer werde als jede andere Art des Kundenkontakts. Der Versand der richtigen Botschaft, zum richtigen Zeitpunkt, an die richtige Person, das ist gutes E-Mail Marketing! :-)

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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EU erschwert Onlinemarketing massiv mit neuer Datenschutzverordnung

Rechtslage

Rechtslage

Wenn die Europäische Kommission den noch nicht amtlichen Entwurf (siehe auch unseren Beitrag vom 08.12.) ihrer neuen Datenschutzverordnung umsetzen sollte (der Ende 2011 geplant wurde) und die geplante Übergangsfrist von zwei Jahren verstrichen ist, wird es eng auf dem Werbemarkt!

Das neue geplantes EU-Datenschutzrecht beinhaltet u.a. folgende Änderungen:

– Generelle Opt-in-Pflicht für Werbung:
Das „Soft Opt-in“ bei Bestandskunden-Werbung für ähnliche Produkte und Dienste zu den zuvor gekauften ist dann NICHT MEHR möglich.

– Beschränkte Profilierung & mehr Opt-Ins:
Kreditwürdigkeit, persönliche Vorlieben oder das Nutzungsverhalten zu speichern ist dann tabu! In vielen Fällen dürfte ein weiteres Opt-in erforderlich werden.

– Schutz von Minderjährigen:
Werbung an Personen unter 18 Jahren wird schwierig. Ein Opt-In ohne Einwilligung eines Erziehungs-/Vertretungsberechtigten soll dann ungültig sein/werden.

– Digitaler Radiergummi:
Jedes Individuum soll das Recht erhalten, „vergessen zu werden“. und schließt auch im Netz veröffentlichte Infos oder Links ein.

– Beschränkung internationaler Datenübermittlung:
Persönliche Daten sollen nur noch übertragen werden dürfen, wenn das Zielland bzw. das multinationale Unternehmen ebenfalls den restriktiven EU-Vorschriften genügt.

– Und noch mehr rechtliche / administrative Hürden werden kommen:
Hierunter fallen u.a. streng formulierte Transparenzpflichten in Bezug auf die die Verfügbarkeit und Formulierung von Datenschutzbestimmungen sowie das Auskunftsrecht. Daneben sind Anforderungen für die Beauftragung externer Dienstleister, für die Benachrichtigungspflichten gegenüber Behörden und Betroffenen bei Datenpannen sowie eine Verpflichtung zur Vornahme von Schadensbewertungen vorgesehen.

Weiterführende Links: Rene Kulka hat hierzu ebenfalls weiterführende Informationen zusammengetragen, u.a. zum „Gegenschlag“ der deutschen Brache verbände: Hier geht es zu diesem Beitrag… http://www.optivo.de/campfire/geplante-eu-datenschutzverordnung-koennte-dialogmarketing-weiter-erschweren/

P.s. Unternehmen sollen somit zukünftig mit Strafen in Höhe von bis zu 5% ihres weltweiten Umsatzes belangt werden, wenn diese sich nicht an die Datenschutzregeln der EU halten. Anfang 2012 sollen die Regeln bereits verbindlich verabschiedet werden (ABER: Es wird noch mindestens zwei Jahre dauern, bis auch alle EU-Mitgliedsstaaten die neuen Datenschutzregeln absegnen und dann braucht es zudem noch weitere zwei Jahre bis diese greifen. Also genug Zeit sich auf alles einzustellen bleibt allemal).

Es bleibt abzuwarten was in Q1/2012 zu diesem Thema noch passieren wird. Ich halte Sie jedenfalls up-to-date!

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Neuer Glücksspiel-Staatsvertrag öffnet Chancen für das Onlinemarketing

Kurz geblogt: Auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde am 15.12. ein neuer Glücksspiel-Staatsvertrag unterzeichnet (siehe PDF). Er tritt am 1. Januar in Kraft (sofern die Notifizierung des Vertrages durch die EU-Kommission erfolgt ist) und  hält am staatlichen Lottomonopol fest, öffnet den Markt jedoch auch wieder privaten Anbietern von Online-Sportwetten, -Poker als auch den Online-Lotto-Vertrieb.

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Checkliste Linkbuilding, die wichtigsten Do’s & Dont’s

Jeder gute Direktmarketer kennt sicher das Thema Linkaufbau / Linkbuilding (für die die es nicht kennen, hier klicken), denn mittlerweile werden gut 60% der Google-Rankingfaktoren von eingehenden Links beeinflusst. Deshalb ist es für jede Website enorm wichtig, möglichst viele – aber insbesondere qualitativ hochwertige – Links zu bekommen.

Mit dem Linkaufbau stößt man aber leider leicht an die Grenzen der erlaubten Methoden der Suchmaschinenoptimierung, daher sollte man hier genau aufpassen wie und was man macht.

Folgende gut gemacht Infografik eine US-Casino AffiliateProgramms verdeutlicht in einer einfach zu verdauenden Übersichtsgrafik die wichtigsten „Linkbuilding Do’s & Dont’s(für die volle Größe einfach anklicken!):

Linkaufbau Do's & Dont's im Überblick
P.s. Auch spannend in diesem Zusammenhang, ist DIESER Artikel zum Thema Linkaufbau in Blogs.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Internationaler Onlinemarketing Messekalender 2011

Hier sind für Sie die wichtigsten Messetermine für 2011 im Überblick, die einen international aktiven Onlinermarketer interessieren sollten. Wenn Ihr noch weitere Messen kennt die hier fehlen, bitte direkt an ziebold@dz-media.de senden und ich pflege es sofort nach!  :-)

Datum, Location, Messe
01. – 02. März  ,  London / UK  –  TFMA
01. – 02. März  ,  Las Vegas / USA  –  LeadsCon
02. – 03. März ,   Barcelona / Spanien  –  Ecommretail
09. – 10. März  ,  Sydney / Australia  –  AdTech 2011
16. – 17. März  ,  Madrid / Spanien  –  OME
16. – 17. März  ,  Sao Paulo / Brasilien  –  Expo Web
16. – 17. März  ,  Stockholm / Schweden  –  ICT Internet Expo
30. – 31. März ,   Melbourne / Australien  –  AdTech 2011
11. – 13. April  ,  San Francisco / USA  –  AdTech 2011
13. – 15. April ,   Singapur   / The Internet Show 2011
19. – 20. April  ,  Utrecht / Niederlande  –  de-dagen
04. – 05. Mai  ,   Melbourne / Australien   – The Internet Show
10. – 12. Mai   ,  London / UK  –  Internet World
08. – 09. Juni  ,  Nürnberg / Deutschland  –  Mailingtage
16. – 17. Juni ,   Singapur  / Asia –  AdTech 2011
13. – 15. September  ,  Paris / Frankreich  –  Ecommerce
21. – 22. September  ,  London / UK  –  AdTech 2011
21. – 22. September  ,  Köln / Deutschland   – Dmexco
01. – 06. Oktober  ,  Boston / USA   – DMA Show
04. – 06. Oktober  ,  Wiesbaden / Deutschland  –  Mailorderworld
11. – 12. Oktober  ,  London / UK  –  Ecommerce Expo
27. – 28. Oktober ,   Sydney / Australien   – The Internet Show
08. – 10. November  ,  New York / USA  –  AdTech 2011

Viel Erfolg und vielleicht sieht man sich ja hier oder da mal persönlich!  :-)
Grüße aus dem Ruhrgebiet, Ihr Jan-Philip Ziebold

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OSx – Die Online-Stammtisch-Reihen zum Netzwerken und gepflegtem Ausgehen

OSD 1.0

OSD 1.0

OSx steht seit nun gut zwei Jahren immer mehr für gepflegtes und professionelles Netzwerken der Onlinemarketingbranche. Ziel, so die Gründer, ist die Förderung des brancheninternen Informationsaustausches sowie die nachhaltigere Vernetzung der Teilnehmer. Dank vieler über ganz Deutschland verteilter und zudem regelmäßig stattfindender Veranstaltungen in unkonventioneller Atmosphäre hat das auch bisher bereits sehr gut geklappt.

Auf den OSx Events wird das Vernetzen gelebt. „Nicht die Inhalte sind das Thema, sondern das aktive Vorantreiben von neuen Kontakten“, so die Gründer.

Der Grundstein des OSx wurde Anfang 2009 in Köln gelegt. Mit München, Berlin, Frankfurt, Hamburg und seit gestern auch Düsseldorf (mit dem OSD 1.0, auch bei Facebook und Xing) sind viele wichtige Medienmetropolen in nur kürzester Zeit hinzugekommen. Gesundes Wachstum, das die Nachfrage an wertigen Events der Branche derzeit optimal erfüllt! :-)

Gestern Abend startete somit ganz bei mir in der Nähe der erste Online-Stammtisch in Düsseldorf, kurz OSD, in der JASE Livingbar. Und dies direkt mit ausverkauftem Haus! Zur Premiere sind weit über 300 Besucher erschienen und sprengten zeitweise das Raumangebot der Bar… mit diesem Ansturm hatte man wohl nicht gerechnet. Schön war es aber dennoch, einzig die beiden Wurst- & Schnittchen-Verkäufer am Eingang taten mir etwas leid, da scheinbar nicht ein interessierter Bockwurstesser an diesem Abend zu finden war… ;-)

In diesem Sinne, es grüße aus Essen bis bald Ihr Jan-Philip Ziebold

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Online-Marketing-Trends 2011 im Schnelldurchlauf

Onlinemarketing

Onlinemarketing

Eine Studie/Umfrage unter Online-affinen Unternehmen ergab folgende Rangliste der Trends, die ich für Euch kurz und knackig zusammengefasst habe:

Unangefochten unter den Online-Marketing-Themen:
Suchmaschinenoptimierung, gefolgt von Webanalyse, E-Mail-Marketing und Usability. Social Media Marketing ist mit dabei, aber deutlich abgeschlagen… und das Mobile Marketing ist noch weit entfernt davon, zum Massenphänomen zu werden.

Hintergrundwissen: Die Studie wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Rogator AG durchgeführt. 235 Fragebögen Online-affiner Unternehmen wurden ausgewertet. Die Auswertung erfolgt auch nach Unternehmensgröße. So sind kleine Unternehmen häufiger im Social Web und mit Blogs aktiv, als größere (P.s. Jedes zehnte Unternehmen ist im Social Web aktiv ohne zu wissen, worum es dabei geht…)

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Onlinemarketing für Einsteiger

Was ist eigentlich Onlinemarketing? Viele verstehen darunter nur Banner oder einfacher gedacht, irgendwelche Art von Werbung auf Webseiten. Doch das das bei weiten nicht das ist, was Onlinemarketing wirklich ausmacht, möchte ich hier heute kurz Vermitteln (und direkt ein Hinweis an alle fortgeschrittenen Mitleser: Es ist ein Artikel für Einsteiger, daher ist einiges bewusst simpel und kürzer präsentiert).

Im Prinzip kann man das Onlinemarketing, wie in diesem Schaubild unten dargestellt, in fünf große Hauptbereiche unterteilen, zu denen jegliche anderen Marketing-Möglichkeiten im Internet gehören:

Onlinemarketing für Einsteiger

Onlinemarketing für Einsteiger

Zum ältesten Werbekanal des Onlinemarketings gehört klar das Display-Advertising. Dies ist meist das, was klassisch die Mehrheit mit Internetwerbung verbinden, sprich Banner, Popups und alle Art von Grafiken auf Webseiten die auf den ersten Blick klar als Werbefläche zu erkennen sind. Im Prinzip wie Mini-Plakate oder Beilagen aus dem Printbereich, hier halt nur digital und meist auch anklickbar, sprich interaktiv.
Display-Advertising ist die simpelste Form der Onlinewerbung und hat primär einen Imagefaktor und dient seltenste zum gezielten Abverkauf oder zur Neukundenakquise.

Ebenfalls zu den klassischen aber dennoch innovativen Werbemöglichkeiten im Onlinebereich zählt das Suchmaschinen-Marketing. Dieses hat das Ziel, Webseiten bei bestimmten Wörtern gut auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu platzieren (heutzutage meist nur noch bei Google). Sei es als Suchergebnis selber oder dort als bezahlte und hervorgehobene Werbeanzeige.

Zu den neueren und innovativeren Werbekanälen zählen das E-Mail-Marketing sowie alles rund um gezielte Adress- & Lead-Generierung. Dank immer schnellerer Internetverbindungen und immer größerer Nutzung und Verbreitung, ist gerade der Bereich der E-Mailings eine der am stark wachsenden Märkte (mit auch oft größten Budgetanteil am Werbekuchen).
Gerade durch die Möglichkeit Kunden hier sehr gezielt und personalisiert sowie mit wenig Streuverlust (da selektiert nach Geschlecht, Alter, Land, Interessen, etc.) in großer Menge zu kontaktieren, macht diesen Bereich sehr spannend für Werbetreibende.
Auch die enorme Auswertbarkeit dieses Mediums, gibt große Aufschlüsse über die Kundschaft selber. Man kann beispielsweise u.a. exakt ermitteln wer, wie, wann/wie lange, wie oft auf die Werbung zugegriffen hat, wie dann weiter reagierte wurde (geklickt/nicht geklickt, gekauft/nicht gekauft, was gekauft, etc.), wer wem weiterempfohlen hat sowie natürlich auch wer nicht/etc. – und kann aus diesen Informationen viele interessante Schlüsse ziehen. Zudem ist es sehr einfach verschiedene Zielgruppen durch eine individuelle und automatisierte Personalisierung die Werbung komplett Mundgerecht an die einzelnen Wünsche & Bedürfnisse der Endkunden angepasst zu präsentieren. Den warum sollte man per Gießkannenprinzip versuchen alle auf einen Schlag mit einer Werbeansprache zu erreichen wenn man es auch ganz gezielt per Direktmarketingstrukturen deutlich optimierter umsetzen kann (und meist auch deutlich kostengünstiger).

Der eben genannte Bereich der Adress- & Lead-Generierung wird mittlerweile immer stärke genutzt, da er vielseitige Umsetzungsvarianten bietet. Von Firmen wie Lacoste, über Tchibo bis hin zu Bofrost sind fast alle Branchen bereits vertreten und versuchen durch beispielsweise Co-Registrierung oder Co-Sponsoring an Neukundenadressen (u.a. für Firmennewsletter oder Infozusendungen) zu gelangen, die dann später mittels E-Mail Marketing (oder auch Telefon oder Postaktionen) entsprechend kontaktiert werden.
Dieser Bereich ist mit einer der spannendsten aber auch komplexesten und meist verkanten sowie fehl eingeschätzten Werbekanäle, der jedoch ein enormes Potenzial zu vergleichbar günstigen Konditionen bietet. Viel genauer die perfekt selektierte Wunschzielgruppe zu erhalten als hier, gibt es in kaum einen anderen Werbekanal noch einmal.
Datenskandale und die ewigen Diskussionen in der Öffentlichkeit zum Thema Datenschutz, machen es hier jedoch schwer, potenziellen Firmen die spannenden Möglichkeiten näher zu bringen, da oft mit Adressmarketing „böser“ Adresshandel verbunden wirt, was jedoch nicht zutreffend ist. Ein gültiges Werbe-Opt-In für die aktive Nutzung von Kundendaten wie beispielsweise E-Mail-Adressen zu bekommen, ist kein Problem wenn man es richtig anpackt. So ist es oft ein leichtes, die Wunschzielgruppe in großen Mengen in kurzer Zeit für eine Neukundenansprache zu gewinnen. Mehrere Zehntausend Neukundenkontakte in wenigen Wochen sind keine Seltenheit und eher die Regel.

Als letzte und neuste Säule einer Online Werbekampagne ist das Social-Media Marketing zu nennen. Dieser Oberbegriff beschreibt sämtliche in den Sozialen-Netzwerken, wie Facebook, Xing, studiVZ & Co., umgesetzten Werbeaktionen. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten Kampagnen zu platzieren und dies nicht nur „plump“ per simpler Werbebotschaft, sondern meist sehr contentintegriert (u.a. durch Fanseiten) mit viel Interaktionsmöglichkeiten zum Endverbraucher, der Werbung hier oft nicht als dieses erkennt, sondern primär als Inhalt (mit mehr oder weniger Nutzen für diesen) aufnimmt.
Der Umfang der Möglichkeiten ist noch nicht wirklich erfassbar, da dieser Markt gerade erst im entstehen ist und bei weiten derzeit die größte Entwicklung und Vielfältigkeit bietet. Generell ist jedoch anzumerken, dass in diesem Bereich derzeit meist noch die jüngeren Zielgruppen bis ca. 30/45 Jahren zu finden sind.

Onlinemarketing

Onlinemarketing

Grundlage jeder Online-Marketingstrategie sind die lang- und kurzfristigen Ziele des werbe treibenden Unternehmens.

Darauf basierend betrachten wir die bestehende Marketingstrategie und leiten darüber die passende Onlinestrategie ab. Unser Strategieansatz bezieht aber noch weitere Faktoren in den Entwicklungsprozess mit ein. In welchem Markt ist das Unternehmen aktiv? Wie sind die Produkte/Services positioniert? Wie agieren die Wettbewerber? Welche Erfahrungen hat das Unternehmen im Internet bereits gemacht?

Mit diesem Ansatz sorgen wir für eine ganzheitliche Konzeption der Online Kommunikation entlang des Kundenlebenszyklusses unter Einbindung aller relevanten Einflussfaktoren. Und genau diese Vorgehensweise kann Ich allen Einsteigern im Onlinemarketing nur wärmstens ans Herz legen.

Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet,
Jan-Philip Ziebold

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Neukundengewinnung im Direktmarketing Teil 3: Themeneinführung Co-Sponsoring / Co-Registrierung

Direktmarketing

Direktmarketing

Im dritten Teil meiner Einführung in das Thema Neukundengewinnung im Direktmarketing, geht es um zwei gängige und sehr ziel führende Wege der Kundengewinnung per Adressmarketing. In Teil 1 und Teil 2 der Einführung habe ich Ihnen bereits die Grundlagen des Direktmarketing sowie den rechtlichen Rahmen näher gebracht.

Die Neukundengewinnung beziehungsweise Datengenerierung durch Co-Sponsoring und/oder Co-Registrierung sind zwei spannende Wege um gezielt Kunden für Ihre Produkte im Onlinemarketing zu gewinnen. Dieser Beitrag hilft Ihnen mit einer eine kurze Themeneinführung die grundlegenden Vor- und Nachteile sowie das Thema an sich im Schnellüberblick zu erfassen.

Die Grundmethodik von Co-Sponsoring und Co-Registrierung (kurz oft CoReg genannt) gibt es schon lange und sie ist keine Erfindung des Onlinemarketing. Die Termini an sich, wurden jedoch klar im Onlinemarketing geprägt.
Bei beiden Methoden geht es vereinfacht ausgedrückt darum, in einem Kundendialog weitere Angebote zu platzieren, mit der Absicht, dass der Kunde diese ebenfalls bestellt. Das, auch ohne den konkreten Vorsatz, dies im Vorfeld überhaupt eingeplant zu haben. Es sind somit beides Methoden prozessintegrierter Produktwerbung innerhalb eigener oder auch fremder Prozesse zur aktiven Datengenerierung (Jeder neue Datensatz = potenzieller Neukunde).

Die zwei Grundprinzipien lassen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche in vielen Darstellungsvarianten übertragen. Ob zur Generierung zusätzlicher Bestellungen eigener oder fremder Produkte, zur Gewinnung von E-Mail Adressen für Newsletter, Telefonnummern für Rückrufanforderungen für Beratungs-/Verkaufgesprächen, Produktinformationen per Post (Infoflyer, Kataloge), etc. – Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die Anwendungswege sind somit nahezu unbegrenzt.

Direktmarketing

Direktmarketing

Primärer Unterschied beider Methoden ist der Aktivitätsgrad der Endverbraucher im Dialogprozess. Muss der Kunde bei der Co-Registrierung beispielsweise aktiv ein Angebot aktivieren/annehmen, so muss er beim Co-Sponsoring nichts dergleichen unternehmen. Das entsprechende Angebot/Produkt wird ihm passend seiner, durch den Anbieter eingeschätzten Affinität und von ihm festgelegten Zielgruppe (Geschlecht, Alter, Region, etc.) automatisch zugeordnet. Co-Sponsoring vergleich ich gern der einfachheithalber mit TV-Werbung (wenn dies auch nicht direkt passt). Den in der TV-Werbung können Sie ebenfalls nicht bestimmen wann Sie welche Werbung sehen, der Werbende legt per Einschätzung einfach fest, dass bei Sendung x seine Zielgruppe vertreten ist die das Produkt vermutlich interessiert. Co-Registrierung nutzt diesen Grundgedanken zwar auch (sprich richtiges Produkt bei richtiger Zielgruppe schalten), fragt aber VOR dem zustellen der Werbung noch mal aktiv das Interesse ab. Hierzu kurz zwei vereinfachte Beispiele zum besseren Verständnis:

Beispiel Co-Registrierung:
Sie begeben sich mit dem Wunsch ein Konto zu eröffnen, auf die Webseite einer Bank. Innerhalb der Onlineanmeldung zum Konto werden Sie gefragt, ob Sie nicht zusätzlich eine Kreditkarte einer anderen Firma zum Konto hinzubestellen möchten. Um dies zu tun, müssten Sie nur eine Checkbox anklicken, und dieser Zusatzservice wäre mitbestellt
=> Bei der Co-Registrierung hat der Teilnehmer somit die Möglichkeit, sich *wahlweise* neben dem eigentlichen Produkt noch für weitere – in der Regel thematisch passende – Services zu registrieren. Die Mitnahme der Co-Registrierungen erfolg aktiv als Opt-In per Mausklick.

Beispiel Co-Sponsoring:
Ein Unternehmen veranstaltet eine Verlosung zur Kontaktgenerierung. Fremde Unternehmen können sich hier nun als Co-Sponsoren mit auf dem Projekt platzieren lassen. Diese sind nun indirekt Mitveranstalter und erhalten ebenfalls die Teilnehmerdaten.
=> Beim Co-Sponsoring tritt somit mindestens ein Unternehmen neben dem Betreiber als “Mit-Sponsor” eines Projektes zur Datengenerierung auf. Jeder Co-Sponsor wird namentlich genannt und erwirbt  ebenfalls, passend zur Selektion (Alter, Geschlecht, Region, etc.), ein Nutzungsrecht an den generierten Daten.

Beide Methoden lassen sich gleichermaßen gut nutzen, um für seine eigenen Produkte Neukunden (sprich Adressdaten) zu gewinnen. Pauschal kann man nicht beantworten, welche Methode die Bessere ist. Beide haben je nach Zielrichtung, Produkt und Selektion ihre Pros und Contras.
Ganz wichtig ist es hier, sich selber sehr bewusst darüber zu werden, wie die ganz genauen Ziele der eigenen Neukundengenerierung lauten.

Zur groben Orientierung, kann man wie folgt verallgemeinern:

Co-Registrierung macht Sinn wenn:
– Sie ein sehr spezielles Produkt besitzen, das keine allgemeine Affinität vermuten lässt und daher ganz explizit vom Endverbraucher gewählt werden muss. Sie somit das ausdrückliche Interesse des Kunden zum vorstellen des Produkt einholen wollen
– Sie einen hohen Wert auf eine langfristige Kundenbindung legen, wenig Streuverluste wünschen und bereit sind, hierfür auch deutlich mehr zu zahlen als vergleichsweise beim Co-Sponsoring.
– Sie dynamische Elemente wie tagesaktuelle Produktangebote oder Geschlechter sowie regional unterschiedliche Werbeansprachen umsetzen möchten.
– Sie kein großes Volumen an Neukontakten benötigen

Co-Sponsoring macht Sinn wenn:
– Sie schnell eine größere Menge an Kundenkontaktdaten (sprich potentiellen Neukunden) kostengünstig gewinnen möchten
– Die Kundenkontakte aus Qualitätssicht durchaus einen Streuverlust und eine kurzlebige Lebenszeit beinhalten können und dürfen. Dies wird aber meist, durch die niedrigeren Gewinnungskosten im Vergleich zur Co-Registrierung, kompensiert.
– Sie eine bekannte Marke und/oder ein sehr allgemeines Produkt besitzen, das vermutlich auf eine allgemeine Affinität stößt und somit eine große Zielgruppe anspricht und wenig Vorwerbung benötigt. Streuverluste sind dann meist selten.
– Sie kein großes Volumen an Neukontakten benötigen

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Es gibt bei beiden Varianten natürlich verschiedene Formen der Integration und beide können meist über Selektionskriterien wie Land/Ort, Geschlecht und Alter vorselektiert werden. Beide Formen der Generierung sind Maßnahmen die Streuverluste bei der Ansprache im Nachhinein eindämmen sollen (und dies auch können, wenn man richtig selektiert und anspricht). Bei der Co-Registrierung ist ein guter Text, der einfach und in wenigen Worten Ihre Dienstleistung herausstellt, wichtig. Vermeiden Sie lange Sätze oder große Erklärungen.
Gerade bei der Co-Registrierung hängen Qualität und Volumen massiv von der Einbindungsdarstellung ab. Man kann eine CoReg simpel mit einer kleinen Grafik und einem zweizeiligen Text inkl. Zustimmungskasten einbauen, oder auch per Options-Button im Ja-Nein-Frageprinzip. Dieses CoReg kann dann, eingebaut in eine Liste von dutzenden oder wenigen anderen CoRegs, einzeln oder auch als Integration auf eine Dankesseite mit einer großer Abbildung und umfangreicherem Text, eingebunden werden. Die Darstellungsvarianten und Extras sind mannigfaltig.

Diese zwei Themen sind sehr umfangreich aber zugleich ein wirklich spannendes Gebiet, da diese, wie kaum ein anderer Direktmarketingkanal in kurzer Zeit, viele Kontakte zu potenziellen Neukunden ermöglicht. Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag einen ersten Einblick und ein paar Anregungen zur Neukundengewinnung im Direktmarketing mit auf den Weg geben.

Themen wie Soft Opt-In, konkludente Einwilligung und Adressgenerierung über Dritte sowie die Wahl zwischen Single Opt-In, Confirmed Opt-In oder Double Opt-In und weitere allgemeine Grundsätze der ausdrücklichen Einwilligung finden Sie ausführlich erklärt in weiteren Beiträgen hier auf meinem Blog.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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