Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

Lesesnack: Bessere Öffnungsrate? Der Absender entscheidet!

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing

Als kleiner und kurzer Lesesnack für alle interessierten Marketer, folgende doch recht spannende Aussage mal als Zahl ausgedrückt:

76 % der Empfänger von E-Mail Werbung orientierten sich am Absender bei der Entscheidung, eine E-Mail zu öffnen. Erst hiernach folgt der Betreff, den 71 % berücksichtigen.
Diese Zahlen ermittelte unter anderem die MAAWG (http://www.maawg.org/) im “Email Security Awareness and Usage Report“.

Schnell Fazit: Für eine nachhaltige, dauerhafte und relevante Kommunikation mit Endverbrauchern ist ein Absender mit hohem Wiedererkennungswert erfolgskritisch.

P.s. Auch spannend und ein Lesetipp für weiterführende Informationen über das Thema „Absender“ gibt es auf dem Blog von Rene Kulka:
http://www.optivo.de/campfire/?s=Absender

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , , ,

E-Mail „BENCHMARK REPORT 2011“, Die normale Öffnungsrate, Klickrate, Bounce-Quote & mehr im Überblick

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Bereits zum neunten Mal veröffentlicht emarsys den jährlichen und diesmal zwanzig Seiten starken E-Mail Benchmark Report. Die Daten wurden im Zeitraum vom 01.01. bis zum 31.12.2010 erhoben und beinhalten insgesamt Responsedaten von mehr als 600 Unternehmen aus diversen Branchen in den Bereichen B2B als auch B2C.

Erstmalig auch mit einer detaillierten Gegenüberstellung der Resultate der letzten drei Jahre im Branchenvergleich.

Hier die spannensten Fakten für Sie zusammengefasst:

Bounces:
Hier ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Mit dem Blick auf die letzte jahre ist die Tendenz fallend und wieder unter der 8% Marke (dies sowohl bei Erst- als auch bei laufenden Mailings). Auffallen ist jedoch, das B2B-Mailings generell bei längerer Betrachtung, sprich bei Laufenden-Mailings, eine durchweg höhere Bounce-Qoute aufzeigen als B2C-Mailings.

Öffnungsrate:
Hier ist seit 2002 leider und wie erwartet der starke Trend ungebrochen Bergab. So lag eine normale Öffnungsrate 2008 noch bei 30%, 2010 jedoch nur noch bei 25%. Zum Vergleich: 2004 hat man normal noch gut den Wert um die 55% erreicht.

Kleiner Exkurs: Warum sinkt die Öffnungsrate?
u.a. zwei Hauptfaktoren: Zum einen wird bei den meisten E-Mail Clients (sowie Smartphones) das Herunterladen von Bildern automatisch unterdrückt, ergo der messfaktor blockiert. Zum anderen steigt das generelle Mailvolumen weltweit stetig an, wodurch relevante E-Mails schlicht immer mehr untergehen.

Klickrate:
Die Gesamtanzahl der Klicks ist in 2010 erneut gesunken und liegt nun mit 6,7% auf dem zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Benchmark-Studie. Nur im Jahr 2002 gab es einen noch kleineren Wert.

Abmelde-Quote:
Endlich wieder eine positive Zahl! Abermals geht die Abmeldungsrate erheblich zurück und ist mit 0,35% somit auf dem niedrigsten – und besten – Stand seit Beginn der Studie.

E-Mail-Format:
Hier wurde zwischen HTML-, Text- und Multipart-Mailings unterschieden. Neue signifikante Zahlen gibt es hier nicht, lediglich auffällig ist das der Anteil der reinen Text-Mailings wieder steigt.

Brachenvergleich:
Hier werden alle oben genannten Werte den unterschiedlichen Brachen getrennt gegenüber gestellt. Nenneswerte Auffälligkeit ist, dass die höchste Öffnungsrate mit gut 30% nicht wie in den beiden Vorjahren bei Mailings aus dem Bereich Pharma und Gesundheit, sondern bei Produzenten von Industrie- und Konsumgütern zu finden ist.

Bedeutende Branchen- und Sprachenunterschiede:
Die Gegenüberstellung bringt interessante Erkenntnisse, beispielsweise bei den Klickraten. So liegen diese hier bei dänischen Kampagnen um die 14% und bei englischen und spanischen Kampagnen nur um 4%. Generell liegen die Klickraten aller skandinavischen Kampagnen immer deutlich über den Durchschnitt aller anderen Sprachen.

P.s. Hintergrund zur Messung: Firmeninterne Testkampagnen, Kampagnen ohne klickbaren Handlungsanstoß oder Kampagnen mit außergewöhnlichen Incentives, die zu einer unnatürlich hohen Response führen, wurden nicht berücksichtigt. Insgesamt wurden 35.000 E-Mail-Kampagnen in 15 Sprachen aus West- und Zentraleuropa ausgewertet.

Die gesamte Studie können Sie hier als PDF herunterladen.

>> Weitere spannende Artikel rund um das Thema E-Mail-Marketing (u.a. Rechtslage / Opt-In, optimale Öffnungsrate und mehr) finden Sie in unser Rubrik E-Mail-Marketing.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Studien und Trends, , , , , , , , , , ,

Aktuelle E-Mail Studie: Transaktionsmails bringen fünf Mal höheren Umsatz

Studie

Studie

„Transaktionsmails bringen fünf Mal höheren Umsatz pro E-Mail“ was für eine Schlagzeile vom Mailprovider Experian, aber ist diese auch berechtigt? Kurzum, ja und nein.. aber im großen und Ganzen absolut, den Transaktionsmails sind richtig eingesetzt echte und effektive Umsatzverstärker!

Das Potenzial von Transaktionsmails für Marketing-Zwecke wird immer noch unterschätzt und ist noch lange nicht voll ausgeschöpft. Daher hier ein paar Auszüge aus der aktuellen Studien zum Thema:

Transaktionsmails stoßen bei den Adressaten auf mehr Interesse als Werbe- oder Markenbotschaften und garantieren somit eine höhere Konversionsrate sowie Öffnungs- und Klickraten. Dies belegt u.a. eine aktuelle Studie von Mailprovider Experian. Als weltweit größter Versender hoher E-Mail-Volumina hat Experian für die Studie die Performance-Daten von 1.800 Transaktionsmails im Vergleich zu normalen Werbemails in einem Zeitraum von 11 Monaten bei 35 Kunden untersucht. Ziel der Studie war die Messung der Wirkung von Transaktionsmails und die Identifikation der Bedingungen für den optimalen Einsatz. Betrachtet wurden dabei die Performance und der Content von Bestätigungsmails zu Bestellungen, Warenversand, Rücksendungen und Umtausch.

Die Ergebnisse der Studie zeigen:
Der Umsatz von Bestellbestätigungen erzielt einen Durchschnittswert von 0,52 Euro pro E-Mail – wobei der Wert bei normalen Werbemails lediglich bei 0,09 Euro pro E-Mail liegt. Die höheren Gewinne spiegeln sich auch in den Ergebnissen bei Versandinformationen und Rückgabe- oder Umtausch-E-Mails wieder, die drei Mal höher sind als Werbemails. Darüber hinaus erreichen Bestellbestätigungen eine bis zu acht Mal höhere Konversionsrate als normale Massenmails – bei E-Mails zu Versand, Rückgabe und Umtausch sind die Ergebnisse bis zu vier Mal höher.

Des Weiteren zeigt die Messung der Öffnungs- und Klickraten von Transaktionsmails ein überdurchschnittlich hohes Ergebnis: Aus den Zahlen geht hervor, dass Kunden Transaktionsmails zum Teil sogar mehrfach öffnen. So ist zum Beispiel die Öffnungsrate von Bestellbestätigungen bis zu acht Mal höher als bei Massenmails, die Klickrate liegt im Schnitt um das vierfache höher. Die Öffnungsrate bei Versandinformationen ist sieben Mal höher und Transaktionsmails, die eine Rückgabe oder einen Umtausch betreffen, weisen eine sechs Mal höhere Öffnungsrate auf als normale Werbemails.

Jörn Grunert

Jörn Grunert

„Laut einer Studie von Jupiter nutzten lediglich 47% der Marketer Transaktionsmails zu Marketing-Zwecken. Dabei bieten sie enorme Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden. Unsere Studie belegt eindeutig, dass Transaktionsmails erheblich zur Umsatzsteigerung beitragen können, wenn Sie gezielt eingesetzt werden“, bestätigt Jörn Grunert, General Manager bei Experian Marketing Services in Deutschland.

Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene Schlüsselfaktoren, die die Performance von Transaktions-Kampagnen deutlich steigern können, ermittelt:

  • Die inhaltliche und optische Gestaltung der E-Mails ist entscheidend und sollte auf die letzte Aktion des Kunden eingehen
  • Transaktionsmails mit Cross-Selling-Angeboten weisen 20% höhere Konversionsraten auf als normale Werbemails und können eine höhere Aufmerksamkeit erzielen, wenn sie auf den Adressaten mit personalisierten Angeboten individuell eingehen
  • Bestell- und Versandbestätigungen mit Links zur Nachverfolgung des aktuellen Bestell- bzw. Versandstatus haben doppelt so hohe Klickraten und 23% höhere Konversionsraten wie Bestätigungen ohne Status-Links und sollten an einer höheren Stelle in der E-Mail positioniert werden
  • Durch die Integration einer reduzierten Website-Navigation werden höhere Klickraten erzielt
  • Transaktionsmails mit Links zu sozialen Netzwerken bringen eine um 55% höhere Klickrate als solche ohne

Die komplette Studie „Transaktionsmails“ steht unter www.cheetahmail.de/transaktionsmails als kostenfreier Download zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Studien und Trends, , , , , , , , , ,

Optimale Öffnungsrate: So kommt Ihr Newsletter direkt in den Posteingang und durch den Spamfilter

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing

Die Zustellbarkeit von E-Mails ist eine nicht wirklich leichte Aufgabe, an der ich mich als auch mein Team des öfteren die Zähne aus beißen (selbst unser Mailprovider ist hier im ständigen Kampf gegen den sich ständig weiterentwickelnden Markt). Und das wir hier nicht die einzigen sind, kann man u.a. in vielen Studien sehen, wie dem Return Path Global Email Deliverability Benchmark Report oder auch den Email Marketing Benchmark Guide 2010 (weitere Studien u.a. hier: Absolit Studienrubrik). So erreichen in Deutschland im Schnitt etwa gut 15% der versendeten E-Mails nicht das Postfach des Empfängers, bei Permission Marketing-Anbietern sogar oft gut 1/3.

Möchte man die Zustellbarkeitsrate verbessern, gilt es einige Regeln zu beachten. Alles kein Hexenwerk, aber eine ständiges Wettrüsten und ein Lauf gegen die Uhr.

Hier ein paar kleine Tipps im Schnellüberblick:

1.) WHITELISTING – Ohne geht es gar nicht mehr!

Die Providerebene (vor allem bei web.de, aol sowie yahoo) filtern schon einiges an E-Mails raus, bevor diese überhaupt im Postfach des Empfängers aufpoppen. Die Quote der zugestellten Mails, kann aber durch konsequentes Whitelisting verbessert werden. Siehe hierzu auch das aktuelle Artegic-Withepaper zum Thema „Whitelisting-Verfahren & -Programme inkl. technische Maßnahmen analysiert„.

2.) ADRESSPFLEGE Hüten & pflegen Sie Ihre E-Mail-Adressen wie rohe Eier

Es gibt viele Gründe, sehr aktiv darauf zu achten das man seine Adressen sauber und rechtlich einwandfrei erhebt (siehe u.a. Schaubild: Opt-In im E-Mail-Marketing, so geht’s richtig!). Unter anderem gibt es viele Webmail-Dienstleister die mittlerweile den “Spam”-Knopf anbieten. Klicken Empfänger diesen Beschwerdeknopf, gilt dies als Negativmakel, etc. Ähnliches gilt für das Bounce-Verhalten (= nicht zustellbare E-Mails). Sind zu viele dieser E-Mail-Adressen im Verteiler wird dies als eindeutiges Spam-Merkmal gewertet.

3.) VERSANDZEITPUNKT Nicht einfach darauf los senden

Den richtigen Versandzeitpunkt zu optimieren ist eine schwere aber zugleich sehr wichtige Aufgabe. So sollten Sie tunlichst vermeiden Ihre Mails Nachts zu versenden oder am Wochenende, aber pauschalisieren kann man dies nicht. Jede Branche jede Zielgruppe unterliegt ganz eigenen Regeln, so dass man hier nur sehr oberflächlich Tipps geben kann. Wenn Sie ganz viel Zeit und eine sehr gute Software haben, sollten Sie dies versuchen: „Die Encyclopedia Britannica versendete E-Mails mit individuellen Versandzeitpunkten für jeden Empfänger, der jeweils auf Basis des Öffnungs- und Klick-Verhaltens des Empfängers in der Vergangenheit berechnet wurde (so genannte „Send Time Optimization„). Ergebnis: bis zu +46% mehr Öffnungsrate“. Aber Achtung, datenschutzrechtlich nicht unbedenklich, es gilt ja normalerweise die „Datensparsamkeit“ nach BDSG. Lasen Sie sich hier Situationsbedingt beraten.

4.) ZUSTELLBARKEITSTEST Im Vorfeld EINEN Spam-Filter-Tests durchführen

Pürfen, Prüfen & prüfen… den viele Kriterien für Spam sind nicht immer offensichtlich und werden zudem auch kontinuierlich modifiziert. Auch haben verschiedene Spamfilter (und es gibt einige) auch unterschiedliche Regeln was gut und was böse ist. Viele Mailanbieter helfen hier in Ihrer Software mit entsprechenden Tools.

5.) AUFBAU HTML- & Inhaltlicher Aufbau der Mails sind entscheidend

Falsche Wörter und Zeichen (wie z.B. häufige Verwendung von Ausrufezeichen und Fragezeichen) in Ihrer Mails, führen ganz schnell zu negativen Bewertungen und gelten als Spam. Warum? Spamfilter basieren auf Punktesystemen. Kommen zu viele Spam-Punkte zusammen, landet die E-Mail im Spam-Ordner. Neben „Bösen“ Zeichen gibt es z.B. aber auch Phrasen und Begriffe, die Strafpunkte verursachen. Auch die Absendeadresse sollte existieren (bitte keine „noreplay@“ Mails!) und ansteuerbar sein und ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis ist wichtig! Und das versenden als reine HTML-Mails statt Multipart, ist ebenfalls zu vermeiden (siehe dazu u.a. die Checkliste für plaintext-Mails).

Auch sehr wichtig in diesem Zusammenhang:
Checkliste E-Mail-Marketing, alle Rechtsvorschriften

Und zum Schluss noch ein sehr spannender externer Beitrag mit viel Fachwissen für Profis auf meinem Partnerblog von Réne Kulka:
Nützliche Checklist für überdurchschnittliche Newsletter-Response-Raten

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, , , , , ,

Studie zur Werbewirkung: Newsletter auf dem Vormarsch!

Studie

Studie

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketingagent.com veröffentlichte die Ergebnisse einer repräsentativen Studie im D-A-CH Verbund zur Werbewirkungsforschung. Eine Schnellübersicht gibt es hier als Schaubild: Zum Schaubild hier klicken…

Einige Keyfacts aus dieser Studie zusammengefasst:
(Besten Dank auch an Rene Kulka, der diese Studie u.a. aufbereitet hat in Keyfacts)

Verbreitung der Werbeformen:
TV-Werbung genießt die höchste Wertschätzung: jeder 2. nutzt diese Werbeform fallweise zur Informationsbeschaffung. Interessant: 28% informieren sich über persönlich adressierte E-Mails. 24% über Magazin-Werbung und 22,7%  über das Radio.

E-Mail-Leseraten:
Die tatsächliche Öffnungsrate für explizit angeforderte Werbe-E-Mails (Permission Marketing!) liegt in der D-A-CH-Region bei 59,3%. Dies bedeutet, dass 3 von 5 erwünschten E-Mailings auch gelesen werden. Knapp 3 von 10 Befragten öffnen ihren Angaben zufolge sogar über 90% der bestellten Newsletter.
(Hinweise: Die tatsächliche Öffnungsrate entspricht in der Regel nicht der mit einer Versandsoftware messbaren unique Openrate, da Letztere das Ergebnis aufgrund technischer Grenzen nur pessimistisch darstellen kann. Die messbare normale/gute Öffnungsrate liegt schätzungsweise bei ca. 25%, aber auch Listen mit 10% bis 15% Öffnungsrate zählen zu “normal”, je nach Relevanz des Inhalts. Siehe auch diese Grafik).

E-Mail-Aufkommen:
In Deutschland ist der E-Mail-Werbedruck am höchsten: Während die Deutschen im Mittel 4 erwünschte Newsletter pro Tag erhalten, finden ihre Nachbarn in der Deutschschweiz lediglich 2 bzw. 3 in Österreich im E-Mail-Posteingang vor. Das tägliche E-Mail-Aufkommen insgesamt ist natürlich höher, hier geht es aber explizit nur um bestellte Newsletter.

Beliebte Newsletter-Inhalte:
Gutscheine und Coupons genießen generell das höchste Interesse (31,9%), gefolgt von Mitteilungen zu Aktionen (28,9%) und Informationen zu neuen Produkten (17,1%).

P.S. Zum Thema Rechtslage B2B als auch B2C im E-Mail Marketing, kann ich Euch noch folgendes Schaubild von mir ans Herz legen, das auch kurz Bezug nimmt auf die BDSG Novelle aus 2009. Hier klicken für das Schaubild!

Viele Grüße aus Essen, Euer Direktmarketing Blogger
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Studien und Trends, , , , , , , , , ,

Wann Kunden auf Ihre E-Mails reagieren

Post-Marketing

In einer Brachenumfrage, die ich letztens gelesen habe, wird die E-Mail wieder mal als DER leistungsstärkste Werbekanal der Gegenwart und noch mehr der Zukunft angepriesen. Das war zu erwarten, auch das in vielen Werbekanälen (TV, Print, usw.) die Ausgaben gekürzt wurden/werden und „E-Mail“ hingegen zu den Gewinnern gehört, in die 2009 mehr investiert werden wird.

Zwei absehbare Entwicklungen kommen somit unausweichlich auf uns zu:

1.) Noch mehr E-Mail fluten zukünftig unseren Posteingang. Und damit meine ich nicht umbedingt Spam-Mails, den diese werden mittlerweile bereits relativ gut weggefiltert, sondern ich meine normale E-Mails mit Information. Dies hat zur folge, das man immer schneller entscheiden muss: “lesen oder wegwerfen”.

2.) Das was bei uns ankommt, wird immer “besser”. Na gut, ich gebe es zu, primär theoretisch, den es wird weiterhin viel Müll geben, aber dennoch verfeinert sich das E-Mail-Marketing immer mehr. Kurzum: Das Text-Niveau steigt.

Fazit / Konsequenz: Die Menschen werden immer weniger Zeit/Aufmerksamkeit auf einzelne E-Mails lenken, wer nicht aus der Masse herraussticht, verliert. Wer somit will, dass seine E-Mails gelesen werden, muss aktiv werden.

Lösung: Also sicherlich habe auch ich nicht die Erfolgsformel X in der Tasche, aber den ein oder anderen Denkanstoß auf jeden Fall. Kommen wir also zurück zur Headline “Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren”.

Zuerst kommt immer der Betreff, sprich eine optimale Wirkung Ihrer Betreffzeilen ist der Türöffner.

Er gibt 3 kleine Ratschläge, die jeder beachten sollte:

1.) „Sie“, „Du“, „Ihre“, „Ihr“, „Dein“ und/oder (sofern möglich) eine noch genauere Personalisierung sollte immer dabei sein.

Beispiel: Flexibel personalisierte E-Mail, wie z. B.:
> verschiedene persönliche Anreden: „Liebe/r [ANREDE] [NAME]“, „Hallo [VORNAME]“, …
> personalisierte Betreffzeile: „Preissturz in [ORT]!“
> personalisierte Inhalte: „Vergleichen Sie jetzt die Spezial-Tarife für [PLZ] [ORT]!“
> Personalisierung+Ort zusammen („Haustierbesitzer finden in [ORT]“)

2.) Kurze Betreff-Texte, bitte unter 40 Zeichen!

Siehe auch: u.a. Epsilon Studie 2009, deren Ansicht auch bei Yahoo, AOL und Hotmail vorherrscht. Die Studie besagt, u.a. bezugnehmend auf Analysen, die lange Betreffs als effizienter betrachten, dass ein scheinbarer Effekt längerer Betreff-Texte nur darin besteht, dass sie potenziell mehr dieser Key Words beinhalten. Man kommt zu dem Ergebnis, dass nicht die Länge des Betreffs, sondern vor allem der Inhalt von Schlagworten und ihre Anordnung entscheidend für das Interesse des Kunden ist. Die für den Marketer entscheidenden Begriffe, müssten demnach möglichst am Anfang des Betreffs stehen.

3.) Ein Verb und/odereine Aufforderung ist wichtig.

Empfänger entscheiden binnen zwei Sekunden, ob eine E-Mail geöffnet wird oder nicht. Wie bei jeder Art der Kundenansprache sollten man daher neben den reinen Fakten auch die Emotionen angesprochen werden. Werbliche Botschaften die „in den Bauch treffen“ bleiben grundsätzlich besser haften.

Natürlich sind auch die Form wichtig, z.B. ? ! # > – etc. , aber an diese 3 Punkte kann man sich besser halten, sprich das sollte funktionieren und Ihnen die Tür öffnen. :-)

Übrigens, die Überschrift dieses Beitrags („Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren„) ist ein gutes Beispiel (so ein Zufall aber auch…). Mit einem „Ihre“ wird der Leser direkt angesprochen, der ganze Betreff-Text hat unter 40 Zeichen und mit „reagieren“ ist ein Verb mit dabei.

Einsortiert unter:E-Mail Marketing, Studien und Trends, , , ,

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com

Archive

Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com

Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

Kontakt

Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite
Follow Direktmarketing Blog on WordPress.com