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Trends, Tipps, Studien und mehr rund um das Thema Direktmarketing – Ein privater Blog von Jan-Philip Ziebold

Neukundengewinnung im Direktmarketing Teil 3: Themeneinführung Co-Sponsoring / Co-Registrierung

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Im dritten Teil meiner Einführung in das Thema Neukundengewinnung im Direktmarketing, geht es um zwei gängige und sehr ziel führende Wege der Kundengewinnung per Adressmarketing. In Teil 1 und Teil 2 der Einführung habe ich Ihnen bereits die Grundlagen des Direktmarketing sowie den rechtlichen Rahmen näher gebracht.

Die Neukundengewinnung beziehungsweise Datengenerierung durch Co-Sponsoring und/oder Co-Registrierung sind zwei spannende Wege um gezielt Kunden für Ihre Produkte im Onlinemarketing zu gewinnen. Dieser Beitrag hilft Ihnen mit einer eine kurze Themeneinführung die grundlegenden Vor- und Nachteile sowie das Thema an sich im Schnellüberblick zu erfassen.

Die Grundmethodik von Co-Sponsoring und Co-Registrierung (kurz oft CoReg genannt) gibt es schon lange und sie ist keine Erfindung des Onlinemarketing. Die Termini an sich, wurden jedoch klar im Onlinemarketing geprägt.
Bei beiden Methoden geht es vereinfacht ausgedrückt darum, in einem Kundendialog weitere Angebote zu platzieren, mit der Absicht, dass der Kunde diese ebenfalls bestellt. Das, auch ohne den konkreten Vorsatz, dies im Vorfeld überhaupt eingeplant zu haben. Es sind somit beides Methoden prozessintegrierter Produktwerbung innerhalb eigener oder auch fremder Prozesse zur aktiven Datengenerierung (Jeder neue Datensatz = potenzieller Neukunde).

Die zwei Grundprinzipien lassen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche in vielen Darstellungsvarianten übertragen. Ob zur Generierung zusätzlicher Bestellungen eigener oder fremder Produkte, zur Gewinnung von E-Mail Adressen für Newsletter, Telefonnummern für Rückrufanforderungen für Beratungs-/Verkaufgesprächen, Produktinformationen per Post (Infoflyer, Kataloge), etc. – Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die Anwendungswege sind somit nahezu unbegrenzt.

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Primärer Unterschied beider Methoden ist der Aktivitätsgrad der Endverbraucher im Dialogprozess. Muss der Kunde bei der Co-Registrierung beispielsweise aktiv ein Angebot aktivieren/annehmen, so muss er beim Co-Sponsoring nichts dergleichen unternehmen. Das entsprechende Angebot/Produkt wird ihm passend seiner, durch den Anbieter eingeschätzten Affinität und von ihm festgelegten Zielgruppe (Geschlecht, Alter, Region, etc.) automatisch zugeordnet. Co-Sponsoring vergleich ich gern der einfachheithalber mit TV-Werbung (wenn dies auch nicht direkt passt). Den in der TV-Werbung können Sie ebenfalls nicht bestimmen wann Sie welche Werbung sehen, der Werbende legt per Einschätzung einfach fest, dass bei Sendung x seine Zielgruppe vertreten ist die das Produkt vermutlich interessiert. Co-Registrierung nutzt diesen Grundgedanken zwar auch (sprich richtiges Produkt bei richtiger Zielgruppe schalten), fragt aber VOR dem zustellen der Werbung noch mal aktiv das Interesse ab. Hierzu kurz zwei vereinfachte Beispiele zum besseren Verständnis:

Beispiel Co-Registrierung:
Sie begeben sich mit dem Wunsch ein Konto zu eröffnen, auf die Webseite einer Bank. Innerhalb der Onlineanmeldung zum Konto werden Sie gefragt, ob Sie nicht zusätzlich eine Kreditkarte einer anderen Firma zum Konto hinzubestellen möchten. Um dies zu tun, müssten Sie nur eine Checkbox anklicken, und dieser Zusatzservice wäre mitbestellt
=> Bei der Co-Registrierung hat der Teilnehmer somit die Möglichkeit, sich *wahlweise* neben dem eigentlichen Produkt noch für weitere – in der Regel thematisch passende – Services zu registrieren. Die Mitnahme der Co-Registrierungen erfolg aktiv als Opt-In per Mausklick.

Beispiel Co-Sponsoring:
Ein Unternehmen veranstaltet eine Verlosung zur Kontaktgenerierung. Fremde Unternehmen können sich hier nun als Co-Sponsoren mit auf dem Projekt platzieren lassen. Diese sind nun indirekt Mitveranstalter und erhalten ebenfalls die Teilnehmerdaten.
=> Beim Co-Sponsoring tritt somit mindestens ein Unternehmen neben dem Betreiber als “Mit-Sponsor” eines Projektes zur Datengenerierung auf. Jeder Co-Sponsor wird namentlich genannt und erwirbt  ebenfalls, passend zur Selektion (Alter, Geschlecht, Region, etc.), ein Nutzungsrecht an den generierten Daten.

Beide Methoden lassen sich gleichermaßen gut nutzen, um für seine eigenen Produkte Neukunden (sprich Adressdaten) zu gewinnen. Pauschal kann man nicht beantworten, welche Methode die Bessere ist. Beide haben je nach Zielrichtung, Produkt und Selektion ihre Pros und Contras.
Ganz wichtig ist es hier, sich selber sehr bewusst darüber zu werden, wie die ganz genauen Ziele der eigenen Neukundengenerierung lauten.

Zur groben Orientierung, kann man wie folgt verallgemeinern:

Co-Registrierung macht Sinn wenn:
– Sie ein sehr spezielles Produkt besitzen, das keine allgemeine Affinität vermuten lässt und daher ganz explizit vom Endverbraucher gewählt werden muss. Sie somit das ausdrückliche Interesse des Kunden zum vorstellen des Produkt einholen wollen
– Sie einen hohen Wert auf eine langfristige Kundenbindung legen, wenig Streuverluste wünschen und bereit sind, hierfür auch deutlich mehr zu zahlen als vergleichsweise beim Co-Sponsoring.
– Sie dynamische Elemente wie tagesaktuelle Produktangebote oder Geschlechter sowie regional unterschiedliche Werbeansprachen umsetzen möchten.
– Sie kein großes Volumen an Neukontakten benötigen

Co-Sponsoring macht Sinn wenn:
– Sie schnell eine größere Menge an Kundenkontaktdaten (sprich potentiellen Neukunden) kostengünstig gewinnen möchten
– Die Kundenkontakte aus Qualitätssicht durchaus einen Streuverlust und eine kurzlebige Lebenszeit beinhalten können und dürfen. Dies wird aber meist, durch die niedrigeren Gewinnungskosten im Vergleich zur Co-Registrierung, kompensiert.
– Sie eine bekannte Marke und/oder ein sehr allgemeines Produkt besitzen, das vermutlich auf eine allgemeine Affinität stößt und somit eine große Zielgruppe anspricht und wenig Vorwerbung benötigt. Streuverluste sind dann meist selten.
– Sie kein großes Volumen an Neukontakten benötigen

Lesenswert

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Es gibt bei beiden Varianten natürlich verschiedene Formen der Integration und beide können meist über Selektionskriterien wie Land/Ort, Geschlecht und Alter vorselektiert werden. Beide Formen der Generierung sind Maßnahmen die Streuverluste bei der Ansprache im Nachhinein eindämmen sollen (und dies auch können, wenn man richtig selektiert und anspricht). Bei der Co-Registrierung ist ein guter Text, der einfach und in wenigen Worten Ihre Dienstleistung herausstellt, wichtig. Vermeiden Sie lange Sätze oder große Erklärungen.
Gerade bei der Co-Registrierung hängen Qualität und Volumen massiv von der Einbindungsdarstellung ab. Man kann eine CoReg simpel mit einer kleinen Grafik und einem zweizeiligen Text inkl. Zustimmungskasten einbauen, oder auch per Options-Button im Ja-Nein-Frageprinzip. Dieses CoReg kann dann, eingebaut in eine Liste von dutzenden oder wenigen anderen CoRegs, einzeln oder auch als Integration auf eine Dankesseite mit einer großer Abbildung und umfangreicherem Text, eingebunden werden. Die Darstellungsvarianten und Extras sind mannigfaltig.

Diese zwei Themen sind sehr umfangreich aber zugleich ein wirklich spannendes Gebiet, da diese, wie kaum ein anderer Direktmarketingkanal in kurzer Zeit, viele Kontakte zu potenziellen Neukunden ermöglicht. Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag einen ersten Einblick und ein paar Anregungen zur Neukundengewinnung im Direktmarketing mit auf den Weg geben.

Themen wie Soft Opt-In, konkludente Einwilligung und Adressgenerierung über Dritte sowie die Wahl zwischen Single Opt-In, Confirmed Opt-In oder Double Opt-In und weitere allgemeine Grundsätze der ausdrücklichen Einwilligung finden Sie ausführlich erklärt in weiteren Beiträgen hier auf meinem Blog.

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

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Co-Registrierung / CoReg: Kurze Themeneinführung + Tipps

Co-Regs

Co-Regs

Neukundengewinnung beziehungsweise Datengenerierung durch Co-Registrierung oder auch Co-Reg/CoReg genannt, ist ein solider Weg Neukunden online zu gewinnen. Lesen Sie in diesem Artikel, was es damit auf sich hat, auf was Sie achten sollten und welche Vorteile diese Kundenakquise bietet.

Die Grundmethodik von Co-Registrierung gibt es schon lange und stellt keine Erfindung des Onlinemarketings dar, die Begrifflichkeiten an sich wurden jedoch klar im Onlinemarketing geprägt. Bei dieser Methoden geht es darum, in einem bestehenden Kundendialog weitere Angebote zu platzieren, mit dem Ziel, das der Kunde diese ebenfalls bestellt. Dies auch ohne den konkreten Vorsatz, dies im Vorfeld überhaupt zwingend eingeplant zu haben. Es ist somit eine Methoden der prozessintegrierten Produktwerbung innerhalb eigener oder auch fremder Prozesse zur aktiven Datengenerierung.

Wie läuft das genau ab?:
Sie begeben sich mit dem Wunsch ein Konto zu eröffnen, auf die Webseite der Deutschen Bank. Innerhalb der Onlineanmeldung zum Konto werden Sie gefragt, ob Sie nicht zusätzlich eine Visa Kreditkarte zum Konto hinzubestellen möchten. Bei der Co-Registrierung hat der Teilnehmer somit die Möglichkeit, sich *wahlweise* neben dem eigentlichen Projekt noch für weitere – in der Regel thematisch passende – Services zu registrieren. Der Teilnehmer braucht hierzu nur ein mal eingangs seine Daten bei der Teilnehmer-Registrierung (z.B. kostenloser SMS-Versand) einzugeben. Die Mitnahme der Co-Regs (z.B. Bestellung einer kostenlosen Prepaid-Karte) erfolgt sodann einfach aktiv per Mausklick als Opt-In.

Den erfolgreiche Marketingmanager wissen, das nicht die absolute Größe des Adressverteilers zählt für den Kampagnenerfolg, sondern vielmehr, ob sich in dem diesem die richtigen Personen befinden. Daher ist die Co-Registrierung  durch die aktive Auswahl eines Produktes/einer Dienstleistung hierfür besonders gut geeignet.

WICHTIG: Co-Registrierung bitte nicht mit Co-Sponsoring verwechseln (siehe dazu folgenden gesonderten Artikel: Co-Sponsoring: ja, aber bitte anders!).

Co-Registrierung lässt sich somit für unterschiedlichste Dinge anwenden, beispielsweise zur Generierung zusätzlicher Bestellungen, ergänzender eigener oder fremder Produkte, zur Gewinnung von E-Mail Adressen für Newsletter, Telefonnummern für Rückrufanforderungen für Beratungs-/Verkaufgesprächen, Produktinformationen per Post (Infoflyer, Kataloge), etc. – die Anwendungswege sind somit nahezu unbegrenzt.

Varianten und Formen der Integration:
Es gibt viele Varianten natürlich verschiedenste optische Formen/Wege der Integration. Bei der Co-Registrierung ist ein guter Text, der einfach und in wenigen Worten Ihre Dienstleistung heraus stellt, wichtig. Vermeiden Sie lange Sätze oder große Erklärungen. Gerade bei der Co-Registrierung hängen die Qualität und das Volumen massiv von der Einbindungdarstellung ab. Man kann eine CoReg simpel als Grafik (meist 88×31 Pixel) und zweizeiligen Text inkl. Zustimmungskasten einbauen, oder auch per Options-Button im Ja-Nein-Frageprinzip, das Ganze eingebaut in eine Liste von dutzenden oder wenigen anderen CoRegs, einzeln oder auch als Integration auf eine Dankesseite mit einer großer Abbildung und umfangreicherem Text, und so weiter. Die Darstellungsvarianten und Extras sind sehr umfangreich und je nach Produkt/Dienstelistung genau zu wählen.

Rechtliche Aspekte, Grundlagen:

Man muss hier erst einmal unterscheiden zwischen E-Mail-, Post- und Telefondaten sowie der Kombinationen aus diesen. Je nachdem welche Datenmerkmale sie erheben möchten, gelten andere Regeln und Generierungswege. Siehe dazu auch meinen Artikel zum Thema “Aktuelles zur BDSG Novelle”.

Es gibt leider einige schwarze Schafe unter den Adressdienstleister. Einige davon locken mit „mehr als 40.000 neue Leads pro Monat“. Doch wie funktioniert das – und ist das überhaupt legal/seriös? Möchten Sie sich wirklich den Ruf Ihres Unternehmens durch solche Adressen verspielen?

Ich denke nein, daher sollten Sie auf folgendes achten:
– Lassen Sie sich genau erklären, wie die Werbeerlaubnis (das Opt-In) nachgewiesen werden kann. Optimal werden Ihnen die IP, der Timestamp, der Host und die genaue Quelle des Opt-Ins bei jedem Datensatz übermittelt.
– Bestehen Sie unbedingt auf Double-Opt-In und/oder qualifizieren Sie alle Daten selber per Double-Opt-In nach!
– Werfen Sie auch einen Blick in die Referenzliste: Kontaktieren Sie doch mal einen Referenzkunden und erkundigen sich, wie zufrieden er mit dem Anbieter ist.
– Schauen Sie sich genau an, in welchem Umfeld Ihr Produkt platziert wird.

Wenn Sie alle Ratschläge beherzigen, haben Sie für Ihre Neukundenakquise eine solide Grundlage für die Umsetzung beider Methoden.

P.s. Nicht ganz uneigennützig, möchte ich an dieser Stelle noch kurz erwähnen, dass der DZ-Media Verlag aus Essen Ihnen die Dienstleistung “Co-Registrierung” anbieten kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Jan-Philip Ziebold
http://www.dz-media.de

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Co-Sponsoring / Co-Registrierung, kurze Themeneinführung

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Themeneinführung

Neukundengewinnung beziehungsweise Datengenerierung durch Co-Sponsoring und/oder Co-Registrierung. Eine kurze Einführung sowie die grundlegenden Vor- und Nachteile im Schnellüberblick.

Die Grundmethodik von Co-Sponsoring als auch von Co-Registrierung (kurz oft CoReg genannt) gibt es schon lange und stellt keine Erfindung des Onlinemarketings dar, die Begrifflichkeiten an sich wurden jedoch klar im Onlinemarketing geprägt.
Bei beiden Methoden geht es vereinfacht ausgedrückt darum, in einem bestehenden Kundendialog weitere Angebote zu platzieren, mit dem Ziel, das der Kunde diese ebenfalls bestellt. Dies auch ohne den konkreten Vorsatz, dies im Vorfeld überhaupt zwingend eingeplant zu haben. Es sind somit beide Methoden eine Form der prozessintegrierten Produktwerbung innerhalb eigener oder auch fremder Prozesse zur aktiven Datengenerierung.

Diese zwei Grundprinzipien lassen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche in vielen Darstellungsvarianten integriert anwenden. Sei es zur Generierung zusätzlicher Bestellungen ergänzender eigener oder fremder Produkte, zur Gewinnung von E-Mail Adressen für Newsletter, Telefonnummern für Rückrufanforderungen für Beratungs-/Verkaufgesprächen, Produktinformationen per Post (Infoflyer, Kataloge), etc. – Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die Anwendungswege sind somit nahezu unbegrenzt.

Primärer Unterschied beider Methoden…
…ist der Aktivitätsgrad der Endverbraucher im Dialogprozess. Muss der Kunde bei der Co-Registrierung beispielsweise aktiv ein Angebot aktivieren/annehmen, so muss er beim Co-Sponsoring nichts dergleichen unternehmen. Das entsprechende Angebot/Produkt wird ihm passend seiner durch den Anbieter eingeschätzten Affinität und von Ihnen festgelegten Zielgruppe (Geschlecht, Alter, Region, etc.) automatisch zugeordnet.

Beispiel Co-Registrierung:
Sie begeben sich mit dem Wunsch ein Konto zu eröffnen, auf die Webseite der Deutschen Bank. Innerhalb der Onlineanmeldung zum Konto werden Sie gefragt, ob Sie nicht zusätzlich eine Visa Kreditkarte zum Konto hinzubestellen möchten.
=> Bei der Co-Registrierung hat der Teilnehmer somit die Möglichkeit, sich *wahlweise* neben dem eigentlichen Produkt noch für weitere – in der Regel thematisch passende – Services zu registrieren. Die Mitnahme der Co-Registrierungen erfolg aktiv als Opt-In per Mausklick.

Beispiel Co-Sponsoring:
Ein Unternehmen veranstaltet ein Quiz zur Kontaktgenerierung. Fremde Unternehmen können sich hier nun als Co-Sponsoren mit auf dem Projekt platzieren lassen. Diese sind nun indirekt Mitveranstalter und erhalten ebenfalls die Teilnehmerdaten.
=> Beim Co-Sponsoring tritt somit mindestens ein Unternehmen neben dem Betreiber als “Mit-Sponsor” eines Projektes zur Datengenerierung auf. Jeder Co-Sponsor wird namentlich genannt und erwirbt  ebenfalls, passend zur Selektion (Alter, Geschlecht, Region, etc.), ein Nutzungsrecht an den generierten Daten.

Beide Methoden lassen sich gleichermaßen gut nutzen, um für seine eigenen Produkte Neukunden zu gewinnen. Pauschal kann man nicht beantworten, welche Methode die Bessere ist. Beide haben je nach Zielrichtung, Produkt und Selektion ihre Pros und Contras.
Ganz wichtig ist es hier, sich selber sehr bewusst darüber zu werden, wie die ganz genauen Ziele der eigenen Neukundengenerierung lauten.

Zur groben Orientierung, kann man jedoch wie folgt verallgemeinern:

Co-Registrierung macht Sinn wenn:
– Sie ein sehr spezielles Produkt besitzen, das keine allgemeine Affinität besitzt und daher ganz explizit vom Endverbraucher gewählt werden muss/sollte und die ausdrückliche Erlaubnis benötigt.
– Sie einen hohen Wert auf eine langfristige Kundenbindung legen, wenig Streuverluste wünschen und bereit sind, hierfür auch deutlich mehr zu zahlen als vergleichsweise beim Co-Sponsoring.

Co-Sponsoring macht Sinn wenn:
– Sie schnell eine größere Menge an Neukunden kostengünstig gewinnen möchten, die aus Qualitätssicht durchaus einen erhöhten Streuverlust und eine kurzlebige Lebenszeit beinhalten darf. Die aber meist, durch die niedrigeren Gewinnungskosten im Vergleich zur Co-Registrierung, kompensiert werden.
– Sie eine bekannte Markte und/oder ein Produkt besitzen, das sehr allgemeine Affinität besitzt und somit eine große Zielgruppe anspricht und wenig Vorwerbung benötigt. Streuverluste sind dann meist selten.

Es gibt bei beiden Varianten natürlich verschiedene Formen der Integration. Bei der Co-Registrierung ist ein guter Text, der einfach und in wenigen Worten Ihre Dienstleistung heraus stellt, wichtig. Vermeiden Sie lange Sätze oder große Erklärungen.
Gerade bei der Co-Registrierung hängen die Qualität und das Volumen massiv von der Einbindungdarstellung ab. Man kann eine CoReg simpel als Grafik (meist 88×31 Pixel) und zweizeiligen Text inkl. Zustimmungskasten einbauen, oder auch per Options-Button im Ja-Nein-Frageprinzip, das Ganze eingebaut in eine Liste von dutzenden oder wenigen anderen CoRegs, einzeln oder auch als Integration auf eine Dankesseite mit einer großer Abbildung und umfangreicherem Text, und so weiter. Die Darstellungsvarianten und Extras sind sehr umfangreich.

Rechtliche Aspekte, Grundlagen:
Man muss hier erst einmal unterscheiden zwischen E-Mail-, Post- und Telefondaten sowie der Kombinationen aus diesen und zusätzlich zwischen CoReg und Co-Sponsoring. Je nachdem welche Datenmerkmale sie erheben möchten, gelten andere Regeln und Generierungswege. Da die Erläuterung dieser Rechtslage den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde, werde ich dies, in einem gesonderten Beitrag später einmal erörtern (einen frühereren Arikel von mir mit mehr Rechtsinformationen finden Sie hier).

Was sie jedoch bereits jetzt unbedingt zum Thema Rechtslage wissen sollten ist, dass es zu diesem Thema zwischen den Agenturen, Anwälten und sogar Richtern/Gerichten sehr viele unterschiedliche und sogar gegenläufige Auffassungen und Aussagen gibt. Ich empfehle Ihnen daher, im Zweifelsfall, immer den schwierigeren Weg zu gehen! Dies geht zwar oft zu Lasten der möglichen Menge an Neukunden, aber mit Sicherheit nicht zu Lasten der Qualität oder Rechtssicherheit.
Aber wie alles, ist auch das eine normale Kosten-/Nutzenrechnung.

Wenn Sie alle Ratschläge beherzigen, haben Sie für Ihre Neukundenakquise eine solide Grundlage für die Umsetzung beider Methoden.
Danke auch an Wikipedia für die Erwähnung einiger Punkte meines Artikels unter http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Registrierung – Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert, so dass die genannten Informationen stetig aktuell sind.

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Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem privaten Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

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