Direktmarketing Blog

Trends, Tipps, Studien und mehr zum Thema Direktmarketing

Datenhandel: Facebook-App gibt Zugriff Adresse und Rufnummer

Facebook Datennutzung

Facebook Datennutzung

Eine aus Marketingsicht spannende und aus Endverbrauchersicht gefährliche neue Funktion in Facebook ermöglicht die recht leichte Weitergabe Eurer Telefonnummer und Adresse an Dritte (siehe auch welt.de).

Facebook gestattet seit kurzem (Quelle: kleine Ankündigung letzten Freitag Abend um neun im Entwickler-Blog) allen Anwendungen von Drittanbietern den Zugriff auf diese Daten. Natürlich werdet Ihr vorher um Eure Zustimmung gebeten, aber zum einen schaut sich nicht jeder die entsprechende Rückfrage im Detail an, zum anderen ist die Änderung auch so unauffällig, dass sie selbst alten Facebook-Hasen nicht zwangsläufig auffällt. Daher auch der heutige Artikel, da ich ja grundsätzlich für gutes Direktmarketing bin, aber nicht zu jedem Preis (dass Facebook schon immer sehr erfinderisch war, wenn es um das Sammeln von Daten geht, zeigt beispielsweise der Fakt dass Entwickler ihre Identität per SMS nachweisen müssen…).

Einer unrepräsentativen kleinen persönlichen Studie meines Mitarbeiters Frédéric Pansch ergab (im arithmetischen Mittel von 5 % aller Nutzer) ca. mind. 25.000.000 vollständige Kontaktprofile die Marketern mit dieser neuen Funktion potenziell offen stehen. Also kein Wunder, dass dies früher oder später geöffnet wurde. Mal schauen wie sich diese Funktion entwicken wird.

P.s. Update: Facebook sperrt Zugang zu Telefonnummern und Adressen wieder (danke an Frank Wiechmann für den Tipp)

Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, Sonstiges, ,

Datenschutz made in Germany, die neue Offensive in 2011

Datenschutz

Datenschutz

“Made in Germany” sollte weltweit für höchsten Datenschutz im Internet stehen, sagte Ministerin Aigner. Die Ministerin (welche sich u.a. im vergangenen Jahr aus Protest bei Facebook abgemeldet hatte) hat ganz aktuell die deutsche Internetbranche aufgerufen, mit Innovationen zum Datenschutz weltweit Vorreiter zu werden. Hierzu gibt es dann auch passend morgen am 11.01. eine Fachkonferenz des Verbraucherschutzministeriums (http://www.bmelv.de). Dort wird eine neuartige Technik vorgestellt, mit der jeder seine Daten & Dateien mit einem Verfallsdatum versehen könne, bevor er sie ins Internet stelle. Diese Idee kommt dem vielfach geforderten “digitalen Radiergummi” sehr nahe, wenn ich mir auch sehr schwer vorstellen kann, wie das genau funktionieren / gehen soll.

“Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Es gibt Gesetze, die Unternehmen einhalten müssen, wenn sie ihre Dienste hier anbieten – auch Google, Apple und Facebook”, so Aigner. “Denn ohne Vertrauen würden die Menschen das Internet nicht nutzen (…)”.

Dass das mangelnde Vertrauen der Endverbraucher letztlich der gesamten Branche schadet, ist zwar klar… aber ausser Forderungen und halbgaren Gesetzes-Novellen hat die Bundesregierung bisher nicht wirklich viel zu einer echten Lösung beigetragen. Um so gespannter bin ich, was diesmal dabei herauskommt…. Die Bundesregierung muss endlich einen Weg finden, der den Unternehmen Raum lässt für Innovationen, aber zugleich das Interesse der Bürger am Schutz ihrer Daten wart. Doch dies ist wie immer einfacher gesagt als getan… Unter anderem auch deswegen, da es heutzutage fast völlig unmöglich ist, dass Menschen keine Datenspuren hinterlassen. Das Problem der Profilbildung muss daher geregelt werden, aber ohne dass positive Möglichkeiten dieser Datensammlungen ungenutzt bleiben.

Wie immer darf man gespannt sein, was bei dieser Initiative am Ende hängen bleibt und in wie fern es sinnvoll umgesetzt werden kann.

Mit besten Grüßen aus dem Ruhrgebiet,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, Rechtslage, Sonstiges, Studien und Trends, , , ,

If Santa was an email marketer…

Diesen Beitrag möchte ich gern im Original hier veröffentlichen, zeitlich und  inhaltlich passend ist es alle mal  :-)

1. Nobody would get any presents unless they wrote to Santa explicitly asking for them.

2. The gift wrapping would have a little transparent preview window in it, so you could see the contents of the parcel without having to open it.

3. He would pack each gift twice. Once in colored gift wrapping and once in plain brown paper.

4. The message on the gift tag would be limited to 50 characters and always feature first-name personalization.

5. In roughly 10% of houses, Santa would emerge from the chimney to find himself in the trash can and not the fireplace. This despite a squeaky-clean sender reputation.

6. He would always get 99% open rates, despite the fact that his delivered content is often low-value or irrelevant.

7. The 1% who don’t open their parcels would get a new parcel around December 30th: same gift, but different gift tags and wrapping.

8. If they didn’t open the second parcel, Santa would write and ask them if they still want a parcel next year, otherwise he’ll stop delivering.

9. He would have spent all year arguing with Facebook Santa and Twitter Santa over who should get the biggest slice of (mince) pie, before deciding they would all benefit if they worked together to make the pie bigger.

10. He wouldn’t get many people reporting his gifts as unwanted (even though some of them are) and opting-out of future deliveries.

11. His detailed tests on the “best time and day to send” would have very conclusive results.

12. The content of each parcel would be determined on a one-to-one basis, using an analysis of each recipient’s prior behavior.

13. He would encourage you to share your gifts with your social network.

14. He’d send a follow-up message over New Year asking you to write a review of the gifts.

15. You would be able to sort presents into piles based on importance. One pile for important gifts, one pile for not-so-important gifts and a special pile for gifts from Great Aunt Mildred.

Eine schöne Weihnachtszeit und wenn wir uns nicht mehr lesen sollten, einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ihr Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, OffTopic,

Ein seltsamer Sinneswandel des obersten Datenschützers Deutschlands

Peter Schaar

Peter Schaar

Peter Schaar unser aller Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat denen, deren Daten er schützen soll, in den Augen einiger keinen guten Dienst erwiesen. Ohne wirkliche Not beendet der oberste Datenschützer den Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Die Frage die sich somit stellt: Kann der Staat seine Bürger den Schutz ihrer Daten angesichts des rasanten technologischen Fortschritts überhaupt noch gewährleisten?

Peter Schaar hat gerade öffentlich und in seinem Blog erklärt, er könnte sich eine Art “Vorratsdatenspeicherung light” vorstellen. Schaar erklärte, ihm sei an einem Kompromiss gelegen. Damit hat er jedoch den Kampf gegen dieses Überwachungsinstrument praktisch im Alleingang beendet, zugunsten des Staates und der Ermittlungsbehörden und zum Erschrecken beispielsweise seiner Parteikollegen.

Absurd also, dass nun gerade ein Datenschützer zustimmt, sämtliche Verbindungsdaten deutscher Bürger zu horten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies nun für zwei Tage, zwei Wochen oder zwei Jahre geschieht. Warum? Weil eine Datensammlung, wenn diese erst einmal existiert, schnell neue Wünsche weckt, z.B. sie auch auszuwerten oder länger zu behalten, etc.

Aber nicht dass wir uns falsch verstehen, meine Meinung zum Thema Vorratsdatenspeicherung sieht freilich völlig anders aus und hat auch gänzlich andere Beweggründe, aber darum geht es in diesem Artikel nicht. Warum es schlicht geht, sagt ja bereits die Überschrift aus, einen “seltsamen Sinneswandel“.

Einen ausführlichen Kommentar zu diesem Thema habe ich in der ZEIT gefunden, diesen können Sie hier nachlesen:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-11/schaar-kommentar

Eventuell auch spannend, ein Gutachten aus dem Jahr 2007 “Datenschützer lehnen Vorratsdatenspeicherung ab“.

Mit besten Grüßen aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, Sonstiges, ,

EC-Karten Datenskandal, millionenfach ausgespäht

Kleine News am Rande: Die Daten nahezu aller Inhaber deutscher EC-Karten werden offenbar in großem Umfang ohne Rechtsgrundlage dauerhaft gespeichert.. Details hier

Einsortiert unter:Allgemein, Sonstiges

Wenn’s mal wieder stressig wird, …

…probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch! :-)

Beste Grüße – nach dem Umzug – aus unserem neuen Büro,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Satire/Spaß, Sonstiges, ,

Linktipp Direktmarketing: Der Akquiseblog

Gerold Braun

Gerold Braun

Heute möchte ich Ihnen gerne einen weiteren Blog zum Thema Direktmarketing vorstellen, und zwar den Akquiseblog auf geroldbraun.de.

Dieser spannende Blog, der aus dem idyllischen Winzerdorf Böchingen betrieben wird, stammt aus der Feder von Gerold Braun.

Braun ist seit dem Jahr 2000 als Akquise- & Marketing-Berater am Markt tätig und sieht seinen Blog als eine eine Art Notizblock. “Ich schreibe auf und verlinke, was ich Interessantes und Spannendes zum Themenkreis Akquise, Verkaufen und Direkt-Marketing im Web finde.”, so Braun über die Idee hinter seinem Blog. Seinen Blog stuft er selbst ein als “unterhaltsames Lernwerkzeug”, was ich nur bestätigen kann. :-)

Ähnlich wie bei mir, richten sich seine Inhalte an Kollegen, Interessierte und Kunden, die einfach mitlesen und vielleicht hin und wieder in den Kommentaren ihre Sicht der Dinge dazu schreiben.

Ein durch und durch zu empfehlender Blog als Wissensquelle.
http://www.geroldbraun.de/akquiseblog

Beste Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

Einsortiert unter:Allgemein, Sonstiges, , ,

Geschichte des Internets 1962 bis 2009

Folgendes Schaubild habe ich vor einiger Zeit mal entdeckt und fand es spannend, lustig und informativ zugleich. Daher möchte ich Euch dieses auch nicht vorenthalten. Von der ersten Spam-Mail der Welt bis zum iPhone ist alles dabei…. Hier somit die Geschichte des Internets in der Schnellzusammenfassung:

Internet-Geschichte 62-09

Internet-Geschichte 62-09

Viele Grüße aus Essen,
Jan-Philip Ziebold

P.s. Auch sehr lustig: Die Geschichte des Marketings in Bildern: Aus der Steinzeit bis ins Social Web…

Einsortiert unter:Satire/Spaß, Sonstiges, , , ,

Info Snacks für Einsteiger am Wochenende

Einsteigerwissen

Einsteigerwissen

Bei meinem wöchentlichen Blick über den Blogrand, sind mir diese zwei Artikel unter den Browser gekommen, die ich für Einsteiger optimal finde:

- Was gibt es bei der Sicherung von Domains zu beachten?

- Wie gründet man eine “Mini-GmbH”?

Beste Grüße und einen schönen Sonntag,
Jan-Philip Ziebold

P.s.: Ab heute ist meine Firma unter neuer Adresse zu erreichen, Daumen drücken das Montag wieder alles läuft (Telefon, Internet & Co.) und wir in den Umzugskartons auch alles wieder finden ;-)

Einsortiert unter:Allgemein, Sonstiges, , , ,

Über den Autor

Jan-Philip ZieboldJan-Philip Ziebold ist Geschäftsführer bei der "DZ-Media Verlag GmbH - Werbe- & Mediaagentur für Direktmarketing" in Essen und schreibt in diesem Blog über Trends, Tipps sowie News rund um das Thema Direktmarketing. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Twitter Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite

Veranstaltungstipps

Dmexco Köln Termin: 12. & 13.09.2012, Köln

Dmexco Köln
Termin: 20. & 21.06.2012, Nürnberg

Auf allen genannten Events, bin ich vor Ort.Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Facebook

Meine Twitter Nachrichten

  • Dröge Steuern & teures Marketing - ist das wirklich so? - xing.com/r/e7U0S Unsere neuen Workshops für Unternehmer sind online ... 1 hour ago
  • Lautsprecher Teufel Sound-of-Soccer - xing.com/r/eD4Uk Die Teufel Kampagne "Sound of Soccer" geht Dank der gewonnenen Fußball Wel... 3 hours ago
  • Lautsprecher Teufel Sound-of-Soccer - xing.com/r/eD4Uk Zum heutigen WM Start: PREMIUM CPL Kampagne WM-Projekt "SOUND OF SOCCER" ... 1 month ago
  • E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser Ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen - xing.com/r/eHxJv 2 months ago
  • Nicht öffentliche Premium CPL Kampagne (START = diese Woche): Aus dem Hause Lautsprecher Teufel kommt das WM-Projekt "SOUND OF SOCCER" ... 2 months ago
Followme on Twitter

Kontakt

Dieser Blog wird betrieben von Jan-Philip Ziebold mit Unterstützung der DZ-Media Verlag GmbH aus Essen. Zum Impressum. Jan-Philip Ziebold bei Xing Jan-Philip Ziebold bei Twitter Jan-Philip Ziebold bei Facebook Zur DZ-Media Webseite
RSS Verzeichnis
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Bloggeramt.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
wordpress com statsMarketing Blogs - BlogCatalog Blog Directory
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.